Differentielle- Und Persönlichkeits Psy. at Fachhochschule Des Mittelstands | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Differentielle- und Persönlichkeits Psy. an der Fachhochschule des Mittelstands

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TESTE DEIN WISSEN

Den Begriff der Persönlichkeit skizzieren

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TESTE DEIN WISSEN

Der Begriff der Persönlichkeit wird in der Alltagspsychologie oft evaluativ (wertend) gebraucht. In der Psychologie ist dieser Begriff dagegen rein deskriptiv (beschreibend).

 

Person, Persönlichkeit: abgeleitet vom lateinischen persona. In der Antike bedeutete persona die Maske, der äußere Schein, die Rolle (des Schau- spielers). Das Innere, das Wahre, der Mensch hinter der Maske muss nicht damit übereinstimmen.

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Persönlichkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Persönlichkeit ist die nichtpathologische Individualität eines Menschen in körperlicher Erscheinung, Verhalten und Erleben im Vergleich zu einer Referenzpopulation von Menschen gleichen Alters und gleicher Kultur.

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TESTE DEIN WISSEN

Die Unterschiede alltagspsychologischer Erzählungen und wissenschaftlicher Theorien aufzeigen


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TESTE DEIN WISSEN

Alltagspsychologie

• Oft schwammig und uneindeutig, subjektive Bedeutung, wertend

• Oft widersprüchlich, Scheinerklärungen

• Erklärt (fast) immer alles, aber auf Kosten der Eindeutigkeit und der Widerspruchsfreiheit

• Extremer „Reichtum“ an Begrifflichkeiten (ca. 5.000 Adjektive kennzeichnen Personeneigenschaften)

• Aber: Einfache Anwendbarkeit im Alltag

 

Psychologisches Konzept

• Explizitheit: Eindeutigkeit der Begriffe

• Widerspruchsfreiheit der Aussagen und Theorien

• Erklären nicht immer alles, ständige Weiterentwicklung nötig (Produktivität)

• Sparsamkeit: Reduktion auf handhabbare Anzahl von Begrifflichkeiten und Theorien

• Wissen über wesentliche Grundlagen nötig für Verständlichkeit

▪die Aspekte der Personeneigenschaft diskutieren 

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TESTE DEIN WISSEN

Den Kanon der Psychologie am Beispiel der Differenziellen

Psychologie beschreiben

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben:

Eindeutige, widerspruchsfreie und sparsame Beschreibung einer Eigenschaft wie z.B. Extraversion (sowie der Erhebungsmethoden) 

Erklären:

Erklärung für bestimmte Eigenschaften z.B. durch Lerntheorien, biologische Dispositionen

Vorhersagen:

Vorhersage von Verhalten und Erleben bei einer bestimmten Eigenschaft wie z.B. Ängstlichkeit

Verändern:

Veränderung von Eigenschaften z.B. durch Persönlichkeitsentwicklung oder Therapie

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TESTE DEIN WISSEN

Die wesentlichen Determinanten menschlichen Verhaltens benennen können


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TESTE DEIN WISSEN

▪Die meisten heutigen Theorien betonen die multifaktorielle Bedingtheit menschlichen Verhaltens

▪Interaktionistische Theorien betonen Wechselwirkungen

▪ Beispiel: Das Bio-Psycho-Soziale Ätiologiemodell in der klinischen Psychologie

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TESTE DEIN WISSEN

Die Person-Situation-Kontroverse hinterfragen 

(„klassische“ Attributionsfehler)


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TESTE DEIN WISSEN

Ich: Stabile Eigenschaft: Ich bin intelligent, begabt, freundlich, kommunikativ …. 

Situative Bedingung: Sie hat Glück gehabt, Zufall, einfache Klausur, steht unter Drogen … Andere Person: 

Situative Bedingung: Ich hatte Pech gehabt, schwere Klausur, Unwohlsein, Ärger mit dem Chef …. 

Stabile Eigenschaft: Sie ist dumm, unbegabt, unfreundlich, verschlossen …

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TESTE DEIN WISSEN

Die Veränderbarkeit der Persönlichkeit diskutieren


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TESTE DEIN WISSEN

Persönlichkeit setzt zumindest eine kurzfristige Stabilität voraus. Bei längerfristigen Veränderungen spricht man von

Persönlichkeitsentwicklung:

▪Alterstypische Veränderungen →keine individuelle Besonderheit

 ▪Differenzielle Veränderungen →individuelle Besonderheit

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TESTE DEIN WISSEN

Verschiedene Ebenen der Persönlichkeit unterscheiden


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TESTE DEIN WISSEN

Modell McAdams:

Lebenserzählung: Sinnzusammenhang, Identität. ständiges Interpretieren und Neugestalten (making of the self)

Persönliche Anliegen: Pläne, Ziele, Bestrebungen, Lebensaufgaben: flexibles Teilsystem (doing aspect)

Dispositionelle Eigenschaften: z.B. Big Five, hohe Stabilität (having aspekt)


A+O Modell

Knowledge: deklaratives (gewusst was) und prozedurales (gewusst wie) Wissen 

Skills: Fertigkeiten: praktische Beherrschung, setzt Erfahrung voraus, von Dispositionen beeinflusst 

Abilities: Fähigkeiten: dispositive Faktoren, überdauernde Potenziale, z.B. kognitiv, psychomotorisch 

Others: Stabile Dispositionen, die nicht den Fähigkeiten zuzuordnen sind, z.B. Big Five, Interessen, Motive

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TESTE DEIN WISSEN

▪ Ist die tägliche Stimmung der Studierenden beim Frühstück eine Persönlichkeitseigenschaft?

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TESTE DEIN WISSEN

-Nein, denn das Verhalten ändert sich täglich und bleibt somit nicht konstant, ist veränderbar. Verhält sich eine Person jedoch jedes Mal gleich. Z.B. spricht mit niemanden ist in sich gekehrt (introvertiert), kann man von einer Personeneigenschaft reden.

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TESTE DEIN WISSEN

▪Eine Studie hat gezeigt, dass es keinen belegbaren Zusammenhang zwischen Intelligenz und Schönheit gibt. Der Personalleiter eines Vertriebsunternehmens widerspricht dieser Feststellung und führt seine Erfahrung an. Wer hat recht?

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TESTE DEIN WISSEN

-Studie hat recht, fundamentaler Attributionsfehler kann hier vorliegen oder eine Heuristik. Der Personalleiter hat evtl. Einwandere Studie gesehen in der eine Korrelation vorhanden war, jedoch ist der Zusammenhang nicht Kausal.

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TESTE DEIN WISSEN

▪Sie sollen ein Testverfahren zur Erfassung des Führungsverhaltens von Managern entwickeln. Dazu befragen Sie die Mitarbeiter, wie sich die jeweilige Führungskraft in verschiedenen von Ihnen vorgegebenen Situationen verhält. Wie wäre das Ergebnis zu interpretieren und auf was müssen Sie achten?


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TESTE DEIN WISSEN

Stichprobe,...

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TESTE DEIN WISSEN

„Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst“. Erläutern Sie die Bedeutung dieser Aussage für die psychologische Praxis im Hinblick auf Diagnostik und Urteilsbildung.

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TESTE DEIN WISSEN

Es existiert noch keine Definition welche Intelligenz vollkommen perfekt beschreibt. Zudem gibt es keine feste Definition da somit dargestellt wird das auch die Intelligenz noch nicht vollkommen erforscht ist und es immer wieder Ergänzungen geben wird. Ein Intelligenztest misst, was zur Intelligenz zählen soll, also verschiedene Themenfelder. Ist jedoch nicht all umfassend. Ein normaler Intelligenztest misst z.bB nicht die Sozialeintelligenz, das heißt jemand kann Hochintelligent im analytischen sein, jedoch kaum Sozialeintelligenz besitzen.

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Q:

Den Begriff der Persönlichkeit skizzieren

A:

Der Begriff der Persönlichkeit wird in der Alltagspsychologie oft evaluativ (wertend) gebraucht. In der Psychologie ist dieser Begriff dagegen rein deskriptiv (beschreibend).

 

Person, Persönlichkeit: abgeleitet vom lateinischen persona. In der Antike bedeutete persona die Maske, der äußere Schein, die Rolle (des Schau- spielers). Das Innere, das Wahre, der Mensch hinter der Maske muss nicht damit übereinstimmen.

Q:

Definition Persönlichkeit

A:

Persönlichkeit ist die nichtpathologische Individualität eines Menschen in körperlicher Erscheinung, Verhalten und Erleben im Vergleich zu einer Referenzpopulation von Menschen gleichen Alters und gleicher Kultur.

Q:

Die Unterschiede alltagspsychologischer Erzählungen und wissenschaftlicher Theorien aufzeigen


A:

Alltagspsychologie

• Oft schwammig und uneindeutig, subjektive Bedeutung, wertend

• Oft widersprüchlich, Scheinerklärungen

• Erklärt (fast) immer alles, aber auf Kosten der Eindeutigkeit und der Widerspruchsfreiheit

• Extremer „Reichtum“ an Begrifflichkeiten (ca. 5.000 Adjektive kennzeichnen Personeneigenschaften)

• Aber: Einfache Anwendbarkeit im Alltag

 

Psychologisches Konzept

• Explizitheit: Eindeutigkeit der Begriffe

• Widerspruchsfreiheit der Aussagen und Theorien

• Erklären nicht immer alles, ständige Weiterentwicklung nötig (Produktivität)

• Sparsamkeit: Reduktion auf handhabbare Anzahl von Begrifflichkeiten und Theorien

• Wissen über wesentliche Grundlagen nötig für Verständlichkeit

▪die Aspekte der Personeneigenschaft diskutieren 

Q:

Den Kanon der Psychologie am Beispiel der Differenziellen

Psychologie beschreiben

A:

Beschreiben:

Eindeutige, widerspruchsfreie und sparsame Beschreibung einer Eigenschaft wie z.B. Extraversion (sowie der Erhebungsmethoden) 

Erklären:

Erklärung für bestimmte Eigenschaften z.B. durch Lerntheorien, biologische Dispositionen

Vorhersagen:

Vorhersage von Verhalten und Erleben bei einer bestimmten Eigenschaft wie z.B. Ängstlichkeit

Verändern:

Veränderung von Eigenschaften z.B. durch Persönlichkeitsentwicklung oder Therapie

Q:

Die wesentlichen Determinanten menschlichen Verhaltens benennen können


A:

▪Die meisten heutigen Theorien betonen die multifaktorielle Bedingtheit menschlichen Verhaltens

▪Interaktionistische Theorien betonen Wechselwirkungen

▪ Beispiel: Das Bio-Psycho-Soziale Ätiologiemodell in der klinischen Psychologie

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Q:

Die Person-Situation-Kontroverse hinterfragen 

(„klassische“ Attributionsfehler)


A:

Ich: Stabile Eigenschaft: Ich bin intelligent, begabt, freundlich, kommunikativ …. 

Situative Bedingung: Sie hat Glück gehabt, Zufall, einfache Klausur, steht unter Drogen … Andere Person: 

Situative Bedingung: Ich hatte Pech gehabt, schwere Klausur, Unwohlsein, Ärger mit dem Chef …. 

Stabile Eigenschaft: Sie ist dumm, unbegabt, unfreundlich, verschlossen …

Q:

Die Veränderbarkeit der Persönlichkeit diskutieren


A:

Persönlichkeit setzt zumindest eine kurzfristige Stabilität voraus. Bei längerfristigen Veränderungen spricht man von

Persönlichkeitsentwicklung:

▪Alterstypische Veränderungen →keine individuelle Besonderheit

 ▪Differenzielle Veränderungen →individuelle Besonderheit

Q:

Verschiedene Ebenen der Persönlichkeit unterscheiden


A:

Modell McAdams:

Lebenserzählung: Sinnzusammenhang, Identität. ständiges Interpretieren und Neugestalten (making of the self)

Persönliche Anliegen: Pläne, Ziele, Bestrebungen, Lebensaufgaben: flexibles Teilsystem (doing aspect)

Dispositionelle Eigenschaften: z.B. Big Five, hohe Stabilität (having aspekt)


A+O Modell

Knowledge: deklaratives (gewusst was) und prozedurales (gewusst wie) Wissen 

Skills: Fertigkeiten: praktische Beherrschung, setzt Erfahrung voraus, von Dispositionen beeinflusst 

Abilities: Fähigkeiten: dispositive Faktoren, überdauernde Potenziale, z.B. kognitiv, psychomotorisch 

Others: Stabile Dispositionen, die nicht den Fähigkeiten zuzuordnen sind, z.B. Big Five, Interessen, Motive

Q:

▪ Ist die tägliche Stimmung der Studierenden beim Frühstück eine Persönlichkeitseigenschaft?

A:

-Nein, denn das Verhalten ändert sich täglich und bleibt somit nicht konstant, ist veränderbar. Verhält sich eine Person jedoch jedes Mal gleich. Z.B. spricht mit niemanden ist in sich gekehrt (introvertiert), kann man von einer Personeneigenschaft reden.

Q:

▪Eine Studie hat gezeigt, dass es keinen belegbaren Zusammenhang zwischen Intelligenz und Schönheit gibt. Der Personalleiter eines Vertriebsunternehmens widerspricht dieser Feststellung und führt seine Erfahrung an. Wer hat recht?

A:

-Studie hat recht, fundamentaler Attributionsfehler kann hier vorliegen oder eine Heuristik. Der Personalleiter hat evtl. Einwandere Studie gesehen in der eine Korrelation vorhanden war, jedoch ist der Zusammenhang nicht Kausal.

Q:

▪Sie sollen ein Testverfahren zur Erfassung des Führungsverhaltens von Managern entwickeln. Dazu befragen Sie die Mitarbeiter, wie sich die jeweilige Führungskraft in verschiedenen von Ihnen vorgegebenen Situationen verhält. Wie wäre das Ergebnis zu interpretieren und auf was müssen Sie achten?


A:

Stichprobe,...

Q:

„Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst“. Erläutern Sie die Bedeutung dieser Aussage für die psychologische Praxis im Hinblick auf Diagnostik und Urteilsbildung.

A:

Es existiert noch keine Definition welche Intelligenz vollkommen perfekt beschreibt. Zudem gibt es keine feste Definition da somit dargestellt wird das auch die Intelligenz noch nicht vollkommen erforscht ist und es immer wieder Ergänzungen geben wird. Ein Intelligenztest misst, was zur Intelligenz zählen soll, also verschiedene Themenfelder. Ist jedoch nicht all umfassend. Ein normaler Intelligenztest misst z.bB nicht die Sozialeintelligenz, das heißt jemand kann Hochintelligent im analytischen sein, jedoch kaum Sozialeintelligenz besitzen.

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