PFISS at Fachhochschule Campus Wien | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für PFISS an der Fachhochschule Campus Wien

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen PFISS Kurs an der Fachhochschule Campus Wien zu.

TESTE DEIN WISSEN

Bereich § 15 GuKG Kompetenzen bei Diagnostik und Therapie bei Patienten mit HIV-Infektion

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

HIV Test (Einwilligung erforderlich)

- HIV Screening Test

  • AK erst Wochen bis Monate nach Ansteckung nachweisbar


- HIV-Schnelltest

  • Ergebnis optisch abgelesen, innerhalb von 15-30 min verfügbar


- HIV-Bestätungstest

  • Wenn Screenings-Test positiv (ELISA)



Therapieüberwachung

- Bestimmung von Lymphozyten Subpopulationen und Ermittlungen Viruslast


- Rückschlüsse auf zu erwartende Voranschreiten der Erkrankung ableiten


- Test = Überwachung Therapieerfolg der antiretroviralen Behandlung


HIV-Therapie

- Prüfung des Therapiebedarfs

- HAART bzw. ART --> Kombi 3 Wirkstoffe

- Initialtherapie 

- Ziel: Virusvermehrung unterdrücken --> keine Wirkung = Umstellung andere Wirkstoffe (begrenzte Möglichkeiten)


Therapiebeginn

- Übertragung vor einigen Stunden Tagen oder Wochen

  • ART bei starken Beschwerden 
    • Fieber
    • Durchfall 
    • starker Gewichtsverlust 


- Übertragung vor mehr als sechs Monate

  • ART schützt und unterstützt das Immunsystem


- Übertragung vor mehreren Jahren

  • ART dringend notwenig
    • verbessert Körperabehr
    • Viruslast ↓


Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • PP haben vermittelnde Rolle
  • Flexible Arbeitsplanung angepasst an Pat.
  • Gut entwickelte Beobachtungsfähigkeit, rasche Neueinschätzung von Pflegemaßnahmen und Erkennen Zusammenhänge von glz. auftretenden Krankheitsbildern 


Informieren Schulen und Beraten



Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Pflegeschwerpunkt bei HIV Patienten

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Stadium A

- Vordergrund: psychologische Betreuung

- gesunder Lebensstil

- meiden von

  • Sonnenbaden
  • Rauchen 
  • Alkohol


Stadium B

- Intensivierung der Beobachtung 

- Selbstbeobachtung anleiten

- gezielt nach Veränderungen fragen

  • Hautkontrolle
    • Herpes simplex
    • Hautmykosen
    • Feigwarzen
  • Kontrolle der Mundhöhle
  • Gewichtskontrolle
  • Temperaturkontrolle
  • Stuhlkontrolle


Stadium C

  • Auftreten AIDS-definerender EJ
  • opportunistische Infektionen
    • Candida albicans
    • Toxoplasma Gondii
    • Zytomegalieviren
    • Pneumcystis carnii
  • Malgnome
  • Wasting-Syndrom
  • HIV-Enephalopathie
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Sofortmaßnahmen bei einer HIV-Exposition und Indikationen zur HIV-PEP
Stich- oder Schnittverletzung:

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Blutfluss durch Druck fördern --> intensive antiseptische Spülung/Anlegen eines antiseptischen Wirkstoffdepots 


Entscheidung über systemische, medikamentöse Postexpositionsprophylaxe -> Unfalldokumentation durch Arzt

-> AK-Test, Hepatitis Serologie


Kontamination von geschädigter Haut, Auge oder Mundhöhle

Intensive Spülung mit geeigneten Antiseptikum (Haut) bzw. Wasser --> Entscheid über systemische medikamentöse Postexpositionsprophylaxe --> Unfalldokumentation durch Arzt --> AK-Test, Hepatitis-Serologie


Indikation Postexpositionsprophylaxe

- massive Übertragung von Blut/anderer Flüssigkeiten mit potenz. hoher Viruskonzentration

  • Empfohlen


- Stichverletzung mit Injektionsnadel oder anderer Hohlraumnadel, Schnittverletzung

  • Empfohlen


- Perkutener Kontakt mit anderen Körperflüssigkeiten als Blut, Kontakt von intakter Haut mit Blut, Haut/Schleimhaut Kontakt mit Urin uns Speichel

  • nicht indiziert 


Oberflächliche Verletzungen ohne Blutfluss, Kontakt von Haut/Schleimhaut mit Flüssigkeit mit potenziell hoher Viruskonzentration

  • Angeboten
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Mögliche Übertragunswege und Risikogruppen für HIV/AIDS

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Männliche Homo oder Bisexuelle
    • Promiskuität
    • ohne Kondom
    • Analverkehr
  • Anteil heterosexueller Frauen steigt
  • Drogenabhänige: needle sharing
  • Patienten die vor 1986 Blutprodukte erhalten haben
  • Prostituierte die ohne Kondom arbeiten
  • Kinder infizierter Mütter


Übertragungswege

- ungeschützter sexueller Kontakt mit einem infizierten Partner

- needle sharing

- Übertragung bei Geburt

- Bluttransfusionen 

- andere Übertragungswege (selten)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Bereich Prävention und Beratung bei Patienten mit einer HIV-Infektion

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Primärprävention

- Safer Sex

- Safer Use

- Eigenblutspende bei geplanter OP

- Stillverzeicht

- Sectio

- Prävention: Stich- Schnittverletzung

- Postexpositionsprophylaxe

- Hygienemaßnahmen


Sekundärprävention

- Beratung, Aufklärung, psychosoz. Unterstützung

- Adhärenz fördern

- Verhalten in Krisensituation

- Immunprotektiver Lebensstil

- Selbstwahrnehmung, -beobachtung,

- ggf. Immunisierung

- Routineuntersuchung


Beratung

gute Info. und Aufklärung zu Erkrankung, Verlauf, Therapie und notwendigen MA


- Beratungsstellen u. Selbsthilfegruppen (AIDS-Hilfe)


- über Prävention informieren


- gesunde Lebensweise, Impfung, regelmäßige Blutkontrollen u. Vorsorgeuntersuchung

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Grundsätze der Fast-Track-Chirurgie (prä-/postoperativ)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Voraussetzung 

  • Partizipation
  • Empowerment


Multimodale Integration verschiedner perioperativer Maßnahmen

  • schnellere Erholung
  • führe Selbstständigkeit
  • frühere Entlassung
  • Rapid recovery 


Änderungen des präoperativen Managements = Optimierung präoperativer Abläufe

  • vermehrt regional Anästhesie
  • Modifizierung standardisierter OP
  • Rasche Sonden-/Drainagen Entfernung 
  • Rascher oraler Nahrungsaufbau
  • Frühmobilisation
  • Intensive Physiotherapie


Ziel

stationäre Aufenthaltsdauer verkürzen


Ablauf

  • 2 Wochen vor OP 
    • Patienteneinschulung
  • 3 post OP Tag n. H.
  • 1te VW 48 v. Arzt
  • Wunddrain ex
  • Aseptischer VW
  • Schmerzmedikation
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Im Rahmen des Pflegeprozesses und des diag. Prozesses betreuen Sie ein Kind fachkompetent
prä- und postoperativ (Assessmentinstrumente Kind und allgemein)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Belastungen

  • Angst vor Schmerz
  • Ungewohnte Umgebung
  • OP-Personal
  • Irrationale Ängste
  • Familiäres Gefüge durcheinander


Schwerpunkt Kinder-/Jugendlichenpflege

  • Empathie
  • Berücksichtigung des Alters u. Entwicklungsstand
  • erschwerte Aufklärung
  • Symptome u. Äußerungen sind zu interpretieren
  • Bezugsperson miteinbeziehen 
  • Kreative Ablenkung/Beschäftigung/Motivation


Ressourcen Kind

  • Lässt sich ablenken/motivieren
  • Teilt sich mit (v u. nv)
  • äußert Schmerzen (v. u. nv.)
  • beschreibt Schmerzen und lokalisiert diese
  • Akzeptiert die Maßnahmen
  • zeigt Kooperationsbereitschaft


Ressourcen Bezugspersonen

  • Motiviert und lenkt ab
  • leitet Schmerzäußerungen weiter
  • Kennt Grenzen der eigenen Belastbarkeit


Transport

  • Lagerungshilfsmittel
  • Begleitung durch Bezugsperson
  • Kuscheltier mitnehmen
  • bis Einschlafen Bezugsperson anwesend
  • kein Mundschutz
  • Elter informieren über Verlauf


Postoperativ

  • Gefahr Hypothermie
    • ↑ O2 Verbrauch
    • ↑ HZV
    • ↑ postnarkotisch Unwohlsein
    • Gefahr Aspiration
    • Gefahr Atemdepression
    • Einsetzen Wärmesysteme
    • Schlafstörungen
    • Einschränkung Selbstständigkeit
      • Rückschritt Entwicklung
    • Ängste und Unsicherheiten
    • Verletzung des Schamgefühls 


Angst Reduzieren

  • Tell-show-do
  • Talking-through-Methode
  • Ablenkung


Assessment Kind

  • KUS-Skala
  • Beurteilung postoperativer Schmerzen
    • nicht intubiert
    • bis Ende 4 LJ
  • Weinen, Gesichtsausdruck, Rumpfhaltung, Beinhaltung, Motorische Unruhe
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Sie wenden das Pflegekonzept Angst in Bezug auf ein Kind an. Erläutern Sie dieses
fachkompetent.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definiton

Angst ist ein vitales Grundgefühl des Menschen. Notwenig für menschliche Existenz und psychische Grundfunktion


Entstehung des Zustandes

Krankenhauseintritt, Schmerzen, Behandlungen, chirurgische Eingriffe, persönlichen Veränderungen, Invalidität, ...


3 Angststufen

- Stufe 1 

Sorge, Vorsorge, Unsicherheit


- Stufe 2

Zustand/Eigenschaft einer Person

  • Reale Angst
  • Unreale Angst


- Stufe 3

Panik -> Übermaß an Angst -> zerstörererische Reaktion




Symptome

Ausdrucksebenen der Angst

  • Gefühlsleben
  • Mimik, Gestik
  • Erregbarkeit des Körpers
  • Bewältigungs- Vermeidungsstrategie
  • Interpretation Gesamtsituation


- Subjektive Merkmale der Angst

  • Erhöhte Anspannung
  • Verängstigt, zittrig
  • übererregt, erschüttert, verzweifelt
  • Besorgnis, Unsicherheit, Furchtsamkeit


Interventionen

- Angst zulassen, erkennen, auseinandersetzen


- PP schätzt ein leitet an, begleitet, empowert


- Bestimmung des Angstlevels


- Pat kommunizieren + vermitteln


- Unterstützung geben: Caring Konzept


- Ressource Angehörige


- Entspannungsübungen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Präoperative Koordination/NIC, Edukation: präoperativ/NIC, Operationsvorbereitung/NIC und
die Notwendigkeit der Reverse

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Präoperative Koordination

- Überprüfen der geplanten OP

- Erheben Anamnese Pat.

- Feststellen der Erwartungen hinsichtlich OP

- Erörtern Pläne zur Entlassung

- Befähigen der Betruungsperson

- Überprüfen AA

- Anberaumen/Koordiation diag. Test

- Entnahme Proben (Blut, Urin)

- Info. A über abnorme diagn. Ergeb.

- Information Termin u. Aufnahmeverfahren

- Zeit für Fragen/Bedenken

- Andere Berufsgruppen informieren

- Informationen über Station



Edukaiton präoperativ

- Beschreiben

  • präoperative Routine 
  • Transport OP, Wartebereich
  • Einstellen des Rauchens
  • Prä. OP Medikation (Info)
  • Instruieren Schmerzkontrolle
  • Zweck postop Assessments
  • post OP Routinen/Ausrüstung
  • Angemessene Bewegungstechniken
  • Technick abstützen, Husten,Vollatmens
  • Anleiten Beinübungen
  • Bedeutung Frühmobilisation


Operationsvorbereitung

  • Übermittlung Besonderheiten
    • Blindheit
    • Taubheit
    • Behinderung
  • Verabreichen Medikamente Darmvorbereitung
  • Verifizieren EKG gemacht
  • Verifizieren Blutkonserven da
  • Ausfüllen der Checkliste
  • Verifikation Identitätsband
  • Revers korrekt unterschrieben/ausgefüllt
  • Nüchtern
  • Entfernen Schmuck, Make-Up, Haarnadeln, Zahnprothesen, Brille, Kontaktlinsen
  • Vermerken Allergien
  • Anlegen Thrombosestrumpf
  • OP Bekleidung
  • WC vor Prämedikation
  • Verabreichen Prämediaktion
  • i.v. Therapie lt AA (AB)
  • Legen Magensonde, DK
  • chirurgische Rasur
  • Klysma
  • Vaginalspühlung
  • Vorbereitung auf Rückkehr


Pflegerisches Aufklärungsgespräch, Einwirkung zur OP/Narkose = Revers

- standard. Aufklärungsbogen

  • Eingriff
  • typische und spezielle Komplikationen 
  • Verhaltensempfehlungen
  • kann Arzt-Pat.-Gespräch nicht ersetzen

 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Spezielle, fachkompetente Vorbereitung für Patientin mit Adipositas

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Messung u. Berichterstattung über Qualität der Ergebnisse


-Prozessinnovationen und Pflegezustellung


- kurz und Langzeit chirurgische Komplikationen


- prächirurgische Diagnostik u. Beratung 


- Patientenzugang


- Probleme mit Patientensicherheit


- Ernährungs- und Patientensicherheit


- Bariatische-chirurgische Notfälle


- SOP für bariatrische Chriurgie


- Kultur und Ethik


- Körperumformung und Rekurstik


- Teamarbeit und Kommunikation

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Spezielle, fachkompetente Vorbereitung für Patientin mit reduziertem AZ

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Physiotherapie verbessert respiratorische Funktion


• Hypertonie Einstellung, Diuretika bessert kardiale Funktion


• Elektrolyte Ausgleich


• Anämie: Präoperative Transfusion


• Parenterale Ernährung: bei chronisch konsumierenden EK


• Präoperative Normalisierung der Blutgerinnung: Konakion/FFP


• Blutzuckereinstellung

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Stadien bzw. Phasen einer HIV-Infektion und deren Klinik

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Infektion = akute Phase (4-8) Wochen

Erkrankungsbild ähnelt dem Pfeiffer-Drüsenfieber mit Lymphknotenvergrößerungen, Gliederschmerzen und Angina


Asymptomatische Latenzphase - Kategorie A 

Pat. beschwerdefrei --> Immunsystem stark genug um sich gegen Infektion zu wehren --> Virus vermehrt sich währenddessen in Zellen --> Erreger zerstören zunehmend CD4 Zellen als nachgebildet werden


Symptomatische Phase - Kategorie B

Lymphadenopathie Syndrom (LAS)

Fieber, Diarrhö, Candidose etc.


AIDS - Kategorie C

AIDS definierende Erkrankungen --> schwere Infektionskrankheiten, Enzephalopathie, Herpes-simplex-Infektionen, Pneumonie, Tumore

Lösung ausblenden
  • 85232 Karteikarten
  • 1451 Studierende
  • 299 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen PFISS Kurs an der Fachhochschule Campus Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Bereich § 15 GuKG Kompetenzen bei Diagnostik und Therapie bei Patienten mit HIV-Infektion

A:

HIV Test (Einwilligung erforderlich)

- HIV Screening Test

  • AK erst Wochen bis Monate nach Ansteckung nachweisbar


- HIV-Schnelltest

  • Ergebnis optisch abgelesen, innerhalb von 15-30 min verfügbar


- HIV-Bestätungstest

  • Wenn Screenings-Test positiv (ELISA)



Therapieüberwachung

- Bestimmung von Lymphozyten Subpopulationen und Ermittlungen Viruslast


- Rückschlüsse auf zu erwartende Voranschreiten der Erkrankung ableiten


- Test = Überwachung Therapieerfolg der antiretroviralen Behandlung


HIV-Therapie

- Prüfung des Therapiebedarfs

- HAART bzw. ART --> Kombi 3 Wirkstoffe

- Initialtherapie 

- Ziel: Virusvermehrung unterdrücken --> keine Wirkung = Umstellung andere Wirkstoffe (begrenzte Möglichkeiten)


Therapiebeginn

- Übertragung vor einigen Stunden Tagen oder Wochen

  • ART bei starken Beschwerden 
    • Fieber
    • Durchfall 
    • starker Gewichtsverlust 


- Übertragung vor mehr als sechs Monate

  • ART schützt und unterstützt das Immunsystem


- Übertragung vor mehreren Jahren

  • ART dringend notwenig
    • verbessert Körperabehr
    • Viruslast ↓


Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • PP haben vermittelnde Rolle
  • Flexible Arbeitsplanung angepasst an Pat.
  • Gut entwickelte Beobachtungsfähigkeit, rasche Neueinschätzung von Pflegemaßnahmen und Erkennen Zusammenhänge von glz. auftretenden Krankheitsbildern 


Informieren Schulen und Beraten



Q:

Pflegeschwerpunkt bei HIV Patienten

A:

Stadium A

- Vordergrund: psychologische Betreuung

- gesunder Lebensstil

- meiden von

  • Sonnenbaden
  • Rauchen 
  • Alkohol


Stadium B

- Intensivierung der Beobachtung 

- Selbstbeobachtung anleiten

- gezielt nach Veränderungen fragen

  • Hautkontrolle
    • Herpes simplex
    • Hautmykosen
    • Feigwarzen
  • Kontrolle der Mundhöhle
  • Gewichtskontrolle
  • Temperaturkontrolle
  • Stuhlkontrolle


Stadium C

  • Auftreten AIDS-definerender EJ
  • opportunistische Infektionen
    • Candida albicans
    • Toxoplasma Gondii
    • Zytomegalieviren
    • Pneumcystis carnii
  • Malgnome
  • Wasting-Syndrom
  • HIV-Enephalopathie
Q:

Sofortmaßnahmen bei einer HIV-Exposition und Indikationen zur HIV-PEP
Stich- oder Schnittverletzung:

A:

Blutfluss durch Druck fördern --> intensive antiseptische Spülung/Anlegen eines antiseptischen Wirkstoffdepots 


Entscheidung über systemische, medikamentöse Postexpositionsprophylaxe -> Unfalldokumentation durch Arzt

-> AK-Test, Hepatitis Serologie


Kontamination von geschädigter Haut, Auge oder Mundhöhle

Intensive Spülung mit geeigneten Antiseptikum (Haut) bzw. Wasser --> Entscheid über systemische medikamentöse Postexpositionsprophylaxe --> Unfalldokumentation durch Arzt --> AK-Test, Hepatitis-Serologie


Indikation Postexpositionsprophylaxe

- massive Übertragung von Blut/anderer Flüssigkeiten mit potenz. hoher Viruskonzentration

  • Empfohlen


- Stichverletzung mit Injektionsnadel oder anderer Hohlraumnadel, Schnittverletzung

  • Empfohlen


- Perkutener Kontakt mit anderen Körperflüssigkeiten als Blut, Kontakt von intakter Haut mit Blut, Haut/Schleimhaut Kontakt mit Urin uns Speichel

  • nicht indiziert 


Oberflächliche Verletzungen ohne Blutfluss, Kontakt von Haut/Schleimhaut mit Flüssigkeit mit potenziell hoher Viruskonzentration

  • Angeboten
Q:

Mögliche Übertragunswege und Risikogruppen für HIV/AIDS

A:
  • Männliche Homo oder Bisexuelle
    • Promiskuität
    • ohne Kondom
    • Analverkehr
  • Anteil heterosexueller Frauen steigt
  • Drogenabhänige: needle sharing
  • Patienten die vor 1986 Blutprodukte erhalten haben
  • Prostituierte die ohne Kondom arbeiten
  • Kinder infizierter Mütter


Übertragungswege

- ungeschützter sexueller Kontakt mit einem infizierten Partner

- needle sharing

- Übertragung bei Geburt

- Bluttransfusionen 

- andere Übertragungswege (selten)

Q:

Bereich Prävention und Beratung bei Patienten mit einer HIV-Infektion

A:

Primärprävention

- Safer Sex

- Safer Use

- Eigenblutspende bei geplanter OP

- Stillverzeicht

- Sectio

- Prävention: Stich- Schnittverletzung

- Postexpositionsprophylaxe

- Hygienemaßnahmen


Sekundärprävention

- Beratung, Aufklärung, psychosoz. Unterstützung

- Adhärenz fördern

- Verhalten in Krisensituation

- Immunprotektiver Lebensstil

- Selbstwahrnehmung, -beobachtung,

- ggf. Immunisierung

- Routineuntersuchung


Beratung

gute Info. und Aufklärung zu Erkrankung, Verlauf, Therapie und notwendigen MA


- Beratungsstellen u. Selbsthilfegruppen (AIDS-Hilfe)


- über Prävention informieren


- gesunde Lebensweise, Impfung, regelmäßige Blutkontrollen u. Vorsorgeuntersuchung

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Grundsätze der Fast-Track-Chirurgie (prä-/postoperativ)

A:

Voraussetzung 

  • Partizipation
  • Empowerment


Multimodale Integration verschiedner perioperativer Maßnahmen

  • schnellere Erholung
  • führe Selbstständigkeit
  • frühere Entlassung
  • Rapid recovery 


Änderungen des präoperativen Managements = Optimierung präoperativer Abläufe

  • vermehrt regional Anästhesie
  • Modifizierung standardisierter OP
  • Rasche Sonden-/Drainagen Entfernung 
  • Rascher oraler Nahrungsaufbau
  • Frühmobilisation
  • Intensive Physiotherapie


Ziel

stationäre Aufenthaltsdauer verkürzen


Ablauf

  • 2 Wochen vor OP 
    • Patienteneinschulung
  • 3 post OP Tag n. H.
  • 1te VW 48 v. Arzt
  • Wunddrain ex
  • Aseptischer VW
  • Schmerzmedikation
Q:

Im Rahmen des Pflegeprozesses und des diag. Prozesses betreuen Sie ein Kind fachkompetent
prä- und postoperativ (Assessmentinstrumente Kind und allgemein)

A:

Belastungen

  • Angst vor Schmerz
  • Ungewohnte Umgebung
  • OP-Personal
  • Irrationale Ängste
  • Familiäres Gefüge durcheinander


Schwerpunkt Kinder-/Jugendlichenpflege

  • Empathie
  • Berücksichtigung des Alters u. Entwicklungsstand
  • erschwerte Aufklärung
  • Symptome u. Äußerungen sind zu interpretieren
  • Bezugsperson miteinbeziehen 
  • Kreative Ablenkung/Beschäftigung/Motivation


Ressourcen Kind

  • Lässt sich ablenken/motivieren
  • Teilt sich mit (v u. nv)
  • äußert Schmerzen (v. u. nv.)
  • beschreibt Schmerzen und lokalisiert diese
  • Akzeptiert die Maßnahmen
  • zeigt Kooperationsbereitschaft


Ressourcen Bezugspersonen

  • Motiviert und lenkt ab
  • leitet Schmerzäußerungen weiter
  • Kennt Grenzen der eigenen Belastbarkeit


Transport

  • Lagerungshilfsmittel
  • Begleitung durch Bezugsperson
  • Kuscheltier mitnehmen
  • bis Einschlafen Bezugsperson anwesend
  • kein Mundschutz
  • Elter informieren über Verlauf


Postoperativ

  • Gefahr Hypothermie
    • ↑ O2 Verbrauch
    • ↑ HZV
    • ↑ postnarkotisch Unwohlsein
    • Gefahr Aspiration
    • Gefahr Atemdepression
    • Einsetzen Wärmesysteme
    • Schlafstörungen
    • Einschränkung Selbstständigkeit
      • Rückschritt Entwicklung
    • Ängste und Unsicherheiten
    • Verletzung des Schamgefühls 


Angst Reduzieren

  • Tell-show-do
  • Talking-through-Methode
  • Ablenkung


Assessment Kind

  • KUS-Skala
  • Beurteilung postoperativer Schmerzen
    • nicht intubiert
    • bis Ende 4 LJ
  • Weinen, Gesichtsausdruck, Rumpfhaltung, Beinhaltung, Motorische Unruhe
Q:

Sie wenden das Pflegekonzept Angst in Bezug auf ein Kind an. Erläutern Sie dieses
fachkompetent.

A:

Definiton

Angst ist ein vitales Grundgefühl des Menschen. Notwenig für menschliche Existenz und psychische Grundfunktion


Entstehung des Zustandes

Krankenhauseintritt, Schmerzen, Behandlungen, chirurgische Eingriffe, persönlichen Veränderungen, Invalidität, ...


3 Angststufen

- Stufe 1 

Sorge, Vorsorge, Unsicherheit


- Stufe 2

Zustand/Eigenschaft einer Person

  • Reale Angst
  • Unreale Angst


- Stufe 3

Panik -> Übermaß an Angst -> zerstörererische Reaktion




Symptome

Ausdrucksebenen der Angst

  • Gefühlsleben
  • Mimik, Gestik
  • Erregbarkeit des Körpers
  • Bewältigungs- Vermeidungsstrategie
  • Interpretation Gesamtsituation


- Subjektive Merkmale der Angst

  • Erhöhte Anspannung
  • Verängstigt, zittrig
  • übererregt, erschüttert, verzweifelt
  • Besorgnis, Unsicherheit, Furchtsamkeit


Interventionen

- Angst zulassen, erkennen, auseinandersetzen


- PP schätzt ein leitet an, begleitet, empowert


- Bestimmung des Angstlevels


- Pat kommunizieren + vermitteln


- Unterstützung geben: Caring Konzept


- Ressource Angehörige


- Entspannungsübungen

Q:

Präoperative Koordination/NIC, Edukation: präoperativ/NIC, Operationsvorbereitung/NIC und
die Notwendigkeit der Reverse

A:

Präoperative Koordination

- Überprüfen der geplanten OP

- Erheben Anamnese Pat.

- Feststellen der Erwartungen hinsichtlich OP

- Erörtern Pläne zur Entlassung

- Befähigen der Betruungsperson

- Überprüfen AA

- Anberaumen/Koordiation diag. Test

- Entnahme Proben (Blut, Urin)

- Info. A über abnorme diagn. Ergeb.

- Information Termin u. Aufnahmeverfahren

- Zeit für Fragen/Bedenken

- Andere Berufsgruppen informieren

- Informationen über Station



Edukaiton präoperativ

- Beschreiben

  • präoperative Routine 
  • Transport OP, Wartebereich
  • Einstellen des Rauchens
  • Prä. OP Medikation (Info)
  • Instruieren Schmerzkontrolle
  • Zweck postop Assessments
  • post OP Routinen/Ausrüstung
  • Angemessene Bewegungstechniken
  • Technick abstützen, Husten,Vollatmens
  • Anleiten Beinübungen
  • Bedeutung Frühmobilisation


Operationsvorbereitung

  • Übermittlung Besonderheiten
    • Blindheit
    • Taubheit
    • Behinderung
  • Verabreichen Medikamente Darmvorbereitung
  • Verifizieren EKG gemacht
  • Verifizieren Blutkonserven da
  • Ausfüllen der Checkliste
  • Verifikation Identitätsband
  • Revers korrekt unterschrieben/ausgefüllt
  • Nüchtern
  • Entfernen Schmuck, Make-Up, Haarnadeln, Zahnprothesen, Brille, Kontaktlinsen
  • Vermerken Allergien
  • Anlegen Thrombosestrumpf
  • OP Bekleidung
  • WC vor Prämedikation
  • Verabreichen Prämediaktion
  • i.v. Therapie lt AA (AB)
  • Legen Magensonde, DK
  • chirurgische Rasur
  • Klysma
  • Vaginalspühlung
  • Vorbereitung auf Rückkehr


Pflegerisches Aufklärungsgespräch, Einwirkung zur OP/Narkose = Revers

- standard. Aufklärungsbogen

  • Eingriff
  • typische und spezielle Komplikationen 
  • Verhaltensempfehlungen
  • kann Arzt-Pat.-Gespräch nicht ersetzen

 

Q:

Spezielle, fachkompetente Vorbereitung für Patientin mit Adipositas

A:

- Messung u. Berichterstattung über Qualität der Ergebnisse


-Prozessinnovationen und Pflegezustellung


- kurz und Langzeit chirurgische Komplikationen


- prächirurgische Diagnostik u. Beratung 


- Patientenzugang


- Probleme mit Patientensicherheit


- Ernährungs- und Patientensicherheit


- Bariatische-chirurgische Notfälle


- SOP für bariatrische Chriurgie


- Kultur und Ethik


- Körperumformung und Rekurstik


- Teamarbeit und Kommunikation

Q:

Spezielle, fachkompetente Vorbereitung für Patientin mit reduziertem AZ

A:

- Physiotherapie verbessert respiratorische Funktion


• Hypertonie Einstellung, Diuretika bessert kardiale Funktion


• Elektrolyte Ausgleich


• Anämie: Präoperative Transfusion


• Parenterale Ernährung: bei chronisch konsumierenden EK


• Präoperative Normalisierung der Blutgerinnung: Konakion/FFP


• Blutzuckereinstellung

Q:

Stadien bzw. Phasen einer HIV-Infektion und deren Klinik

A:

Infektion = akute Phase (4-8) Wochen

Erkrankungsbild ähnelt dem Pfeiffer-Drüsenfieber mit Lymphknotenvergrößerungen, Gliederschmerzen und Angina


Asymptomatische Latenzphase - Kategorie A 

Pat. beschwerdefrei --> Immunsystem stark genug um sich gegen Infektion zu wehren --> Virus vermehrt sich währenddessen in Zellen --> Erreger zerstören zunehmend CD4 Zellen als nachgebildet werden


Symptomatische Phase - Kategorie B

Lymphadenopathie Syndrom (LAS)

Fieber, Diarrhö, Candidose etc.


AIDS - Kategorie C

AIDS definierende Erkrankungen --> schwere Infektionskrankheiten, Enzephalopathie, Herpes-simplex-Infektionen, Pneumonie, Tumore

PFISS

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang PFISS an der Fachhochschule Campus Wien

Für deinen Studiengang PFISS an der Fachhochschule Campus Wien gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten PFISS Kurse im gesamten StudySmarter Universum

PfC

Universität Giessen

Zum Kurs
Permisss

Facultés Universitaires Saint-Louis

Zum Kurs
Pfister VWL

Duale Hochschule Baden-Württemberg

Zum Kurs
MP_Pfister

Duale Hochschule Baden-Württemberg

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden PFISS
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen PFISS