Spez. Mikrobiologie at Fachhochschule Aachen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Spez. Mikrobiologie an der Fachhochschule Aachen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Spez. Mikrobiologie Kurs an der Fachhochschule Aachen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Wie heißen die beiden wichtigsten Phyla Gram positiver Bakterien? Was unterscheidet Sie? Kennen

Sie zugehörige Gattungen?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Firmicutes (niedriger G/C-Gehalt)

  • Staphylococcus, Lactococcus, Streptococcus, Lactobacillus, Bacillus, Listeria, Clostridium

2. Actinobacteria (hoher G/C-Gehalt) 

  • Corynebacterium, Mycobacterium, Streptomyces

(3. Tenericutes (niedriger G/C-Gehalt)

  • Mycoplasma)
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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht der medizinische Mikrobiologe unter ESKAPE (bzw. ESCAPE)?


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TESTE DEIN WISSEN
  • Akronym für die wichtigsten multiresistenten Bakterien in Bezug auf nosokominale (oder man sagt einfach ganz simpel Krankenhausinfektion) Infektionen
  • E: vancomycin-resistente Enterokokken (VER)
  • S: MRSA
  • K: Carbapenem-resistente Klebsiella pneumoniae-Stämme/ C: Clostridium difficile, difficile-assoziierte Diarrhoe CDAD
  • A: Acinetobacter baumannii (natürlich resistent gegen versch. Ab)
  • P: Pseudomonas aeruginosa
  • E: Enterobacteriaceae

(Extended-Spectrum-Betalactamase-Bildner, ESBL)

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TESTE DEIN WISSEN

Wie werden Enterobakterien phylogenetisch eingeordnet?


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TESTE DEIN WISSEN
  • Gram-negative Bakterien
  • Klasse: Gammaproteobacteria
  • Ordnung: Enterobacteriales
  • Familie: Enterobacteriaceae
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TESTE DEIN WISSEN

Wie werden pathogene Mikroorganismen übertragen? Nennen Sie jew . Beispielorganismen und die

zugehörige Infektionskrankheit.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Direkte Übertragung:

  1. oral-oral: Streptococcus pneumoniae (Lungenentzündung)
  2. fäkal-oral: Bacillus anthracis (Milzbrand)
  3. sexuelle Übertragung: HI-Virus (AIDS)

Indirekte Übertragung:

  1. biologische Vektoren: Yersinia pestis (Pest)
  2. Umwelt: Vibrio cholerae (Cholera)
  3. Lebensmittel: Staphylococcus aureus (Lebensmittelintoxikation)
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TESTE DEIN WISSEN

Was kennzeichnet Gram positive Bakterien mit niedrigem GC Gehalt?    

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TESTE DEIN WISSEN

- Nie filamentöses Wachstum

- niedriger GC-Gehalt von 25 bis 40 %

- Phyla: Tenericutes, Firmicute 

- z.T. Endosporen/ natürliche Hautbewohner/ Biotechnologisch bedeutend

- viele Krankheitserreger 

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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie das hierarchische System der bakteriellen Nomenklatur.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Domäne: ist das Reich, wie Bacteria, Archaea, Eukarya 

Phylum: Stämme, Sektion, Abteilung Firmicutes

Klasse: Bacilli

Ordnung: Namensendung -ales Bacillales

Familie: Genera zu Familien zusammengefasst, Namensendung -aceae Staphylocuccaceae

Gattung = Genus Arten (Spezies) werden zu Gattungen gruppiert Staphylococcus

Art = Spezies Grundeinheit kann aus mehreren Stämmen bestehen Staphylococcus aureus

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie die Grundmerkmale der Gattung Staphylococcus Zellform, Vorkommen, Verhältnis zum Sauerstoff, Beweglichkeit, medizinische Bedeutung).


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Vorkommen: Haut, Schweißdrüse, Haarfolikel, Schleimhaut von Warmblütern
  • Trauben-/ Haufenförmige Kolonien: rund, glatt, erhaben, feucht glänzend
  • Unbeweglich
  • Keine Sporenbildung!
  • Aerob Farbstoffbildung, Pigmente schützen vor O-Radikalen
  • Fakultativ anaerob à Homofermentative Milchsäuregärung, einige Denitrifikation
  • Metabolismus: respiratorisch und fermentativ: aerober Abbau von Glucose zu Essigsäure und Spuren CO2 (=unvollständige Oxidation da Substarte im Übermaß vorhanden sind)
  • Extrem Widerstandfähig (hoher Salzgehalt, niedrige Temp, Chemikalien wie Phenol)
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen und erklären Sie Pathogenitätsfaktoren (Toxine, beteiligte Enzyme) von Staphylococcus aureus


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Zelluläre Pathogenitätsfaktoren auch Mechanismen der Immunevasion:
    1. Kapseln aus Polysacchariden -> Behindert Phagozytose
    2. Proteine A bindet Fc-Fragment von AK (Antikörper), wodurch AK falsch herum binden -> Phagozytose nicht möglich da der Fc-Teil von den Makrophagen nicht erkannt werden kann
    3. Zellwandprotein/Clumping Faktor= Zellwangebunden Koagulase. Die Koagulase wirkt als Aktivator auf das Prothrombin welches zum aktiven Thrombin wird. Dadurch kommt es zu Ausfällung von Fibrinogen zu Fibrin, so bildet sich ein Firbinwall auf der Zelloberfläche und die Zelle ist vor Antikörpern und Ohagozytose geschützt, da durch das Firbin die Zelle nicht mehr als Zellfremd angesehen wird
  • Extrazelluläre Phatogenitätsfaktoren:
    1. Freie Koagulase (Plasmakoagulase), Fibrin Gerinnung. Erkennbar durch charakteristische Firbinkapsel um Verletzung oder Abszess
    2. Staphylokinase: bildet Plasmin(Fibrinolysin) und wirkt auf das Lysin der Fibrinkapsel, sodass es zu einer schubweisen Ausbreitung des Fibrin im infizierten Gewebe gibt (Blutgerinnsel)
    3. DNase: baut aus zerstörten Zellen DNA und RNA ab
    4. Lipase: greifen u.a. Cytoplasmamembran an
    5. Hyoloronidase: baut Hyaluronsäure ab
    6. Hämolysine (Exotoxine): alpha-/Beta-/gamma-/delta-Hämolysin. Alpha-Hämolysin zerstört Phagozyten -> Behinderung Phagozytose
    7. Leucozidin (porenbildendes Exotoxin eines Prophagen): zerstört Granulozyten und Makrophagen (Immunevasion)
    8. Toxic-shock.syndrom-Toxin 1: Superantigen, löst Hyperinflammation aus
    9. Exfoliatine -> SSSS: Serinproteasen, binden an Zytoskelettproteine, lockern Desmosomen: Veränderung Epidermisaufbau -> Blasenbildung
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TESTE DEIN WISSEN

Wie breitet sich Staphylococcus aureus im Gewebe aus?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Übertragung durch Schmierinfektion
  • Bei Wundinfektionen bildet sich auf der Haut ein Abszess oder auf dem Haarfolikel ein Furunkel
  • Der Abszess oder das Furunkel wird mit koaguliertem Blut und Fibrin abgedichtet (Koagulasen)
  • Es kommt zur Auflösung des inneren Gewebes durch  Exoenzyme und Toxine
  • Es folgt die Freisetzung von Eiter und Erregern und es kommt zur -> Ausbreitung
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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie den Begriff Immunevasion und nennen Sie Beispiele.


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TESTE DEIN WISSEN
  • Als Immunevasion bezeichnet man einen Vorgang, bei dem Pathogene mithilfe von Mutation oder spezifischen Mechanismen einer Erkennung oder Abwehr durch das Immunsystem entgehen.
  • Die Zellulären Pathogenitätsfaktoren des s. aureus:
    1. Kapsel aus Polysacchariden
    2. Protein A
    3. Koagulase
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TESTE DEIN WISSEN

Was wissen Sie über MRSA?


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TESTE DEIN WISSEN
  • Methicillin (oder Multi)-resistente Staphylococcus aureus Stämme
  • Stämme mit multiplen Antibiotika-Resistenzen
  • Hauptursache für nosokomiale Infektionen
  • Einsatz von Reserveantibioktika wie Vancomycin, Teicoplanim, Linezolid…
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TESTE DEIN WISSEN

Was wissen Sie über Listerien ? Was macht Listerien gefährlich?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Bewegliche Stäbchen
  • Keine Sporenbildung
  • Fakultativ anaerob
  • Vorkommen: Boden, Wasser
  • Verbreitung über Lebensmittel
  • Kälte-, Säure-, Salzresistent
  • Opportunistisch humanpathogen -> bei Neugeborenen oder immungeschwächten Personen

 

  • Hochansteckend für Mensch und Tier, auch Übertragung von Tier auf Mensch über Nahrungsmittel
  • Krankheitsbild variabel: leicht grippeartige Symptome bis zu schweren lebensbedrohlichen Infektionen
  • Intrazellulärer Parasit: Adhäsion an Wirtszelle, nach Phagocytose Lyse der Phagosomen durch Listeriolysin und Phospholipase, Ausbreitung im Cytosol via Actin-Cytoskelett: Wanderung zum Zellpol und Transfer in Nachbarzelle
  • -> Nutzung der Abwehrmaßnahmen des Wirts zur Ausbreitung
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  • 85 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Spez. Mikrobiologie Kurs an der Fachhochschule Aachen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wie heißen die beiden wichtigsten Phyla Gram positiver Bakterien? Was unterscheidet Sie? Kennen

Sie zugehörige Gattungen?

A:

1. Firmicutes (niedriger G/C-Gehalt)

  • Staphylococcus, Lactococcus, Streptococcus, Lactobacillus, Bacillus, Listeria, Clostridium

2. Actinobacteria (hoher G/C-Gehalt) 

  • Corynebacterium, Mycobacterium, Streptomyces

(3. Tenericutes (niedriger G/C-Gehalt)

  • Mycoplasma)
Q:

Was versteht der medizinische Mikrobiologe unter ESKAPE (bzw. ESCAPE)?


A:
  • Akronym für die wichtigsten multiresistenten Bakterien in Bezug auf nosokominale (oder man sagt einfach ganz simpel Krankenhausinfektion) Infektionen
  • E: vancomycin-resistente Enterokokken (VER)
  • S: MRSA
  • K: Carbapenem-resistente Klebsiella pneumoniae-Stämme/ C: Clostridium difficile, difficile-assoziierte Diarrhoe CDAD
  • A: Acinetobacter baumannii (natürlich resistent gegen versch. Ab)
  • P: Pseudomonas aeruginosa
  • E: Enterobacteriaceae

(Extended-Spectrum-Betalactamase-Bildner, ESBL)

Q:

Wie werden Enterobakterien phylogenetisch eingeordnet?


A:
  • Gram-negative Bakterien
  • Klasse: Gammaproteobacteria
  • Ordnung: Enterobacteriales
  • Familie: Enterobacteriaceae
Q:

Wie werden pathogene Mikroorganismen übertragen? Nennen Sie jew . Beispielorganismen und die

zugehörige Infektionskrankheit.

A:

Direkte Übertragung:

  1. oral-oral: Streptococcus pneumoniae (Lungenentzündung)
  2. fäkal-oral: Bacillus anthracis (Milzbrand)
  3. sexuelle Übertragung: HI-Virus (AIDS)

Indirekte Übertragung:

  1. biologische Vektoren: Yersinia pestis (Pest)
  2. Umwelt: Vibrio cholerae (Cholera)
  3. Lebensmittel: Staphylococcus aureus (Lebensmittelintoxikation)
Q:

Was kennzeichnet Gram positive Bakterien mit niedrigem GC Gehalt?    

A:

- Nie filamentöses Wachstum

- niedriger GC-Gehalt von 25 bis 40 %

- Phyla: Tenericutes, Firmicute 

- z.T. Endosporen/ natürliche Hautbewohner/ Biotechnologisch bedeutend

- viele Krankheitserreger 

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Erklären Sie das hierarchische System der bakteriellen Nomenklatur.

A:

Domäne: ist das Reich, wie Bacteria, Archaea, Eukarya 

Phylum: Stämme, Sektion, Abteilung Firmicutes

Klasse: Bacilli

Ordnung: Namensendung -ales Bacillales

Familie: Genera zu Familien zusammengefasst, Namensendung -aceae Staphylocuccaceae

Gattung = Genus Arten (Spezies) werden zu Gattungen gruppiert Staphylococcus

Art = Spezies Grundeinheit kann aus mehreren Stämmen bestehen Staphylococcus aureus

Q:

Nennen Sie die Grundmerkmale der Gattung Staphylococcus Zellform, Vorkommen, Verhältnis zum Sauerstoff, Beweglichkeit, medizinische Bedeutung).


A:
  • Vorkommen: Haut, Schweißdrüse, Haarfolikel, Schleimhaut von Warmblütern
  • Trauben-/ Haufenförmige Kolonien: rund, glatt, erhaben, feucht glänzend
  • Unbeweglich
  • Keine Sporenbildung!
  • Aerob Farbstoffbildung, Pigmente schützen vor O-Radikalen
  • Fakultativ anaerob à Homofermentative Milchsäuregärung, einige Denitrifikation
  • Metabolismus: respiratorisch und fermentativ: aerober Abbau von Glucose zu Essigsäure und Spuren CO2 (=unvollständige Oxidation da Substarte im Übermaß vorhanden sind)
  • Extrem Widerstandfähig (hoher Salzgehalt, niedrige Temp, Chemikalien wie Phenol)
Q:

Nennen und erklären Sie Pathogenitätsfaktoren (Toxine, beteiligte Enzyme) von Staphylococcus aureus


A:
  • Zelluläre Pathogenitätsfaktoren auch Mechanismen der Immunevasion:
    1. Kapseln aus Polysacchariden -> Behindert Phagozytose
    2. Proteine A bindet Fc-Fragment von AK (Antikörper), wodurch AK falsch herum binden -> Phagozytose nicht möglich da der Fc-Teil von den Makrophagen nicht erkannt werden kann
    3. Zellwandprotein/Clumping Faktor= Zellwangebunden Koagulase. Die Koagulase wirkt als Aktivator auf das Prothrombin welches zum aktiven Thrombin wird. Dadurch kommt es zu Ausfällung von Fibrinogen zu Fibrin, so bildet sich ein Firbinwall auf der Zelloberfläche und die Zelle ist vor Antikörpern und Ohagozytose geschützt, da durch das Firbin die Zelle nicht mehr als Zellfremd angesehen wird
  • Extrazelluläre Phatogenitätsfaktoren:
    1. Freie Koagulase (Plasmakoagulase), Fibrin Gerinnung. Erkennbar durch charakteristische Firbinkapsel um Verletzung oder Abszess
    2. Staphylokinase: bildet Plasmin(Fibrinolysin) und wirkt auf das Lysin der Fibrinkapsel, sodass es zu einer schubweisen Ausbreitung des Fibrin im infizierten Gewebe gibt (Blutgerinnsel)
    3. DNase: baut aus zerstörten Zellen DNA und RNA ab
    4. Lipase: greifen u.a. Cytoplasmamembran an
    5. Hyoloronidase: baut Hyaluronsäure ab
    6. Hämolysine (Exotoxine): alpha-/Beta-/gamma-/delta-Hämolysin. Alpha-Hämolysin zerstört Phagozyten -> Behinderung Phagozytose
    7. Leucozidin (porenbildendes Exotoxin eines Prophagen): zerstört Granulozyten und Makrophagen (Immunevasion)
    8. Toxic-shock.syndrom-Toxin 1: Superantigen, löst Hyperinflammation aus
    9. Exfoliatine -> SSSS: Serinproteasen, binden an Zytoskelettproteine, lockern Desmosomen: Veränderung Epidermisaufbau -> Blasenbildung
Q:

Wie breitet sich Staphylococcus aureus im Gewebe aus?

A:
  • Übertragung durch Schmierinfektion
  • Bei Wundinfektionen bildet sich auf der Haut ein Abszess oder auf dem Haarfolikel ein Furunkel
  • Der Abszess oder das Furunkel wird mit koaguliertem Blut und Fibrin abgedichtet (Koagulasen)
  • Es kommt zur Auflösung des inneren Gewebes durch  Exoenzyme und Toxine
  • Es folgt die Freisetzung von Eiter und Erregern und es kommt zur -> Ausbreitung
Q:

Erklären Sie den Begriff Immunevasion und nennen Sie Beispiele.


A:
  • Als Immunevasion bezeichnet man einen Vorgang, bei dem Pathogene mithilfe von Mutation oder spezifischen Mechanismen einer Erkennung oder Abwehr durch das Immunsystem entgehen.
  • Die Zellulären Pathogenitätsfaktoren des s. aureus:
    1. Kapsel aus Polysacchariden
    2. Protein A
    3. Koagulase
Q:

Was wissen Sie über MRSA?


A:
  • Methicillin (oder Multi)-resistente Staphylococcus aureus Stämme
  • Stämme mit multiplen Antibiotika-Resistenzen
  • Hauptursache für nosokomiale Infektionen
  • Einsatz von Reserveantibioktika wie Vancomycin, Teicoplanim, Linezolid…
Q:

Was wissen Sie über Listerien ? Was macht Listerien gefährlich?


A:
  • Bewegliche Stäbchen
  • Keine Sporenbildung
  • Fakultativ anaerob
  • Vorkommen: Boden, Wasser
  • Verbreitung über Lebensmittel
  • Kälte-, Säure-, Salzresistent
  • Opportunistisch humanpathogen -> bei Neugeborenen oder immungeschwächten Personen

 

  • Hochansteckend für Mensch und Tier, auch Übertragung von Tier auf Mensch über Nahrungsmittel
  • Krankheitsbild variabel: leicht grippeartige Symptome bis zu schweren lebensbedrohlichen Infektionen
  • Intrazellulärer Parasit: Adhäsion an Wirtszelle, nach Phagocytose Lyse der Phagosomen durch Listeriolysin und Phospholipase, Ausbreitung im Cytosol via Actin-Cytoskelett: Wanderung zum Zellpol und Transfer in Nachbarzelle
  • -> Nutzung der Abwehrmaßnahmen des Wirts zur Ausbreitung
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