Modul 1.4 Gesellschaftswissenschaften - Politik at Evangelische Hochschule Nürnberg | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Macht und Herrschaft von Max Weber

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TESTE DEIN WISSEN

Macht ist die Chance, seinen Willen durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.

--> jemanden zwingen "Können"


Herrschaft ist die Chance, Gehorsam für einen Befehl bestimmten Inhalts bei bestimmten Personen zu finden.

--> jemanden etwas sagen "dürfen", aufgrund von Kompetenz oder Legitimation

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TESTE DEIN WISSEN

Wahlen

Funktionen und Wahlrechtsgrundsätze

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TESTE DEIN WISSEN

Funktion

  • Repräsentation
  • Legitimation 
  • Rekrutierung
  • Kontrolle 
  • Integration

Wahlrechtsgrundsätze

  • allgemein
  • unmittelbar
  • frei
  • gleich
  • geheim
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TESTE DEIN WISSEN

Kennzeichen von Populismus 

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TESTE DEIN WISSEN

- formal demokratisch

  • Wahlen und Abstimmungen

- Glaube an einen homogenen "Volkswillen"

  • repräsentiert die "einfachen Leute" --> anti-elitär
  • Ablehnung gesellschaftlicher Heterogenität --> anti-pluralistisch

- "Volkswille" ist durchzusetzen

  • Ablehnung komplexer Entscheidungsprozesse --> anti-institutionell
  • Relativierung von Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit

- Homogenität ist zu erhalten

- Gegner werden als Volksverräter bezeichnet

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TESTE DEIN WISSEN

Legitimation, Legitimität, Legalität

Idealtypen legitimer Herrschaft

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TESTE DEIN WISSEN

Legitimation: empirische Dimension des Dürfens --> Geltung einer politischen Ordnung als rechtens


Legitimität: normative Dimension des Dürfens --> Anerkennungswürdigkeit einer politischen Ordnung


Legalität: formalen rechtlichen Ansprüchen genügend


Idealtypen legitimer Herrschaft: Glaube an die Rechtmäßigkeit ...

  • traditional: ... des "Immer schon so Gewesen"
  • legal: ... gesatzter Ordnung = bürokratisch
  • charismatisch: ... des Handelns einer außeralltäglichen Person
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TESTE DEIN WISSEN

Freiheit und Gleichheit

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TESTE DEIN WISSEN

Freiheit ist das Recht, alles zu tun oder zu lassen, solange die Freiheit eines anderen nicht beeinträchtigt wird. 

--> Grund: Unterschiedlichkeit


daraus folgt die Gleichheit, die immer im Lichte der Unterschiedlichkeit zu betrachten ist, d.h.

  • formale Gleichheit
  • gleiches Recht, unterschiedlich zu sein und zu handeln


Individuelle Freiheit, anders sein zu können und gleiches Recht, unterschiedlich zu sein.

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TESTE DEIN WISSEN

Was zeichnet eine Demokratie aus?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Freiheit und Gleichheit

--> Schutz durch Rechtsstaatsprinzip

  • Pluralismus
  • Gewaltenteilung



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TESTE DEIN WISSEN

Entscheidungsverteilung in der EU

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TESTE DEIN WISSEN

Supranational - Vergemeinschaftete Politiken

- Entscheider: primär Organe der EU

- oft nach Mehrheitsverfahren

- Entscheidungen über Wirtschaft, Währung und "Vier Freiheiten"


Intergouvermental - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und Zusammenarbeit in Strafsachen

- Entscheider: primär Mitgliedsstaaten

- Einstimmigkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Grundrechte Beispiele

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TESTE DEIN WISSEN
  • Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit
  • Glaubensfreiheit
  • Asylrecht
  • Freizügigkeit
  • Gleichberechtigung, Diskriminierungsverbot
  • Recht auf Bildung
  • Postgeheimnis
  • Petitionsrecht
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TESTE DEIN WISSEN

Trittbrettfahrerproblematik 

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TESTE DEIN WISSEN

Probleme der Interessengruppen:

  • politische Erfolge kommen allen Betroffenen zugute
  • keine Beschränkung auf jene, die sich engagieren


mögliche Abhilfe:

  • Zwangsmitgliedschaft (verboten in Deutschland)
  • zusätzliche materielle, soziale oder expressive Anreize für Mitglieder
  • stellvertretende Wahrnehmung, d.h. Person macht Interesse zum Beruf = politischer Unternehmer
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TESTE DEIN WISSEN

Pluralismus, Gewaltenteilung und das Rechtsstaatprinzip

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TESTE DEIN WISSEN

Pluralismus ist die Anerkennung der Heterogenität individueller Interessen und Lebensstile als legitim

Gemeinschaftliche Willensbildung erfolgt durch Konflikt und Konsens.

--> normative Anerkennung empirischer Vielfalt


Gewaltenteilung ist die Aufteilung politischer Macht auf sich gegenseitig kontrollierende und begrenzende Institutionen, um Pluralismus zu schützen.


Rechtsstaatprinzip bedeutet, dass der Staat die persönliche Freiheit nur aufgrund eines Gesetzes einschränken darf. Alle staatliche Gewalt ist an das Recht, die Verfassung und an die Grundrechte gebunden. Verstöße der Staatsgewalt können vom Bürger gerichtlich gegen diese durchgesetzt werden.

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TESTE DEIN WISSEN

Opposition

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TESTE DEIN WISSEN

- legitim anerkannte Konkurrenten der Regierung und der Parlamentsmehrheit

- steht nicht in der Regierungsverantwortung, strebt diese aber an

- strebt aber kein Systemwechsel an


--> Regierung im Wartestand, Schattenkabinett

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TESTE DEIN WISSEN

Mögliche Machtressourcen organisierter Interessen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- strukturelle Macht: Verfügungsgewalt über gesellschaftlich relevante Güter, z.B. Einschränkung der Mobilität durch Streik der DB


- Organisationsmacht: z.B. Organisationsgrad - Wie viele der Betroffenen sind Mitglied meiner Organisation?


- Gesellschaftliche Macht: z.B. Wählerpotential


- Institutionelle Macht: z.B. Politische Autonomie

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Modul 1.4 Gesellschaftswissenschaften - Politik Kurs an der Evangelische Hochschule Nürnberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Definition Macht und Herrschaft von Max Weber

A:

Macht ist die Chance, seinen Willen durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.

--> jemanden zwingen "Können"


Herrschaft ist die Chance, Gehorsam für einen Befehl bestimmten Inhalts bei bestimmten Personen zu finden.

--> jemanden etwas sagen "dürfen", aufgrund von Kompetenz oder Legitimation

Q:

Wahlen

Funktionen und Wahlrechtsgrundsätze

A:

Funktion

  • Repräsentation
  • Legitimation 
  • Rekrutierung
  • Kontrolle 
  • Integration

Wahlrechtsgrundsätze

  • allgemein
  • unmittelbar
  • frei
  • gleich
  • geheim
Q:

Kennzeichen von Populismus 

A:

- formal demokratisch

  • Wahlen und Abstimmungen

- Glaube an einen homogenen "Volkswillen"

  • repräsentiert die "einfachen Leute" --> anti-elitär
  • Ablehnung gesellschaftlicher Heterogenität --> anti-pluralistisch

- "Volkswille" ist durchzusetzen

  • Ablehnung komplexer Entscheidungsprozesse --> anti-institutionell
  • Relativierung von Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit

- Homogenität ist zu erhalten

- Gegner werden als Volksverräter bezeichnet

Q:

Legitimation, Legitimität, Legalität

Idealtypen legitimer Herrschaft

A:

Legitimation: empirische Dimension des Dürfens --> Geltung einer politischen Ordnung als rechtens


Legitimität: normative Dimension des Dürfens --> Anerkennungswürdigkeit einer politischen Ordnung


Legalität: formalen rechtlichen Ansprüchen genügend


Idealtypen legitimer Herrschaft: Glaube an die Rechtmäßigkeit ...

  • traditional: ... des "Immer schon so Gewesen"
  • legal: ... gesatzter Ordnung = bürokratisch
  • charismatisch: ... des Handelns einer außeralltäglichen Person
Q:

Freiheit und Gleichheit

A:

Freiheit ist das Recht, alles zu tun oder zu lassen, solange die Freiheit eines anderen nicht beeinträchtigt wird. 

--> Grund: Unterschiedlichkeit


daraus folgt die Gleichheit, die immer im Lichte der Unterschiedlichkeit zu betrachten ist, d.h.

  • formale Gleichheit
  • gleiches Recht, unterschiedlich zu sein und zu handeln


Individuelle Freiheit, anders sein zu können und gleiches Recht, unterschiedlich zu sein.

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Q:

Was zeichnet eine Demokratie aus?

A:
  • Freiheit und Gleichheit

--> Schutz durch Rechtsstaatsprinzip

  • Pluralismus
  • Gewaltenteilung



Q:

Entscheidungsverteilung in der EU

A:

Supranational - Vergemeinschaftete Politiken

- Entscheider: primär Organe der EU

- oft nach Mehrheitsverfahren

- Entscheidungen über Wirtschaft, Währung und "Vier Freiheiten"


Intergouvermental - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und Zusammenarbeit in Strafsachen

- Entscheider: primär Mitgliedsstaaten

- Einstimmigkeit

Q:

Grundrechte Beispiele

A:
  • Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit
  • Glaubensfreiheit
  • Asylrecht
  • Freizügigkeit
  • Gleichberechtigung, Diskriminierungsverbot
  • Recht auf Bildung
  • Postgeheimnis
  • Petitionsrecht
Q:

Trittbrettfahrerproblematik 

A:

Probleme der Interessengruppen:

  • politische Erfolge kommen allen Betroffenen zugute
  • keine Beschränkung auf jene, die sich engagieren


mögliche Abhilfe:

  • Zwangsmitgliedschaft (verboten in Deutschland)
  • zusätzliche materielle, soziale oder expressive Anreize für Mitglieder
  • stellvertretende Wahrnehmung, d.h. Person macht Interesse zum Beruf = politischer Unternehmer
Q:

Pluralismus, Gewaltenteilung und das Rechtsstaatprinzip

A:

Pluralismus ist die Anerkennung der Heterogenität individueller Interessen und Lebensstile als legitim

Gemeinschaftliche Willensbildung erfolgt durch Konflikt und Konsens.

--> normative Anerkennung empirischer Vielfalt


Gewaltenteilung ist die Aufteilung politischer Macht auf sich gegenseitig kontrollierende und begrenzende Institutionen, um Pluralismus zu schützen.


Rechtsstaatprinzip bedeutet, dass der Staat die persönliche Freiheit nur aufgrund eines Gesetzes einschränken darf. Alle staatliche Gewalt ist an das Recht, die Verfassung und an die Grundrechte gebunden. Verstöße der Staatsgewalt können vom Bürger gerichtlich gegen diese durchgesetzt werden.

Q:

Opposition

A:

- legitim anerkannte Konkurrenten der Regierung und der Parlamentsmehrheit

- steht nicht in der Regierungsverantwortung, strebt diese aber an

- strebt aber kein Systemwechsel an


--> Regierung im Wartestand, Schattenkabinett

Q:

Mögliche Machtressourcen organisierter Interessen

A:

- strukturelle Macht: Verfügungsgewalt über gesellschaftlich relevante Güter, z.B. Einschränkung der Mobilität durch Streik der DB


- Organisationsmacht: z.B. Organisationsgrad - Wie viele der Betroffenen sind Mitglied meiner Organisation?


- Gesellschaftliche Macht: z.B. Wählerpotential


- Institutionelle Macht: z.B. Politische Autonomie

Modul 1.4 Gesellschaftswissenschaften - Politik

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