Geschichte Der Sozialen Arbeit at Evangelische Hochschule Nürnberg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Geschichte der Sozialen Arbeit an der Evangelische Hochschule Nürnberg

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TESTE DEIN WISSEN

Begründen Sie kurz, warum die Armen ein notwendiger Stand in der mittelalterlichen Ständegesellschaft waren?

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TESTE DEIN WISSEN

-Reiche verdienen sich durch das Geben von Almosen an Armen das Himmelreich

-Stand des Bettlers ist nicht personengebunden 

-Arme wurden in einem eigenen Stand zusammengefasst sie bezogen sich ihr Einkommen über Almosen (=Betteln).

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TESTE DEIN WISSEN

Zentrale Formen der Armenunterstützung im Spätmittelalter?

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TESTE DEIN WISSEN

-Betteln war eine Art von Beruf (als Lebensform akzeptierter als Heute)

-Almosen 

-Karitative Unterstützung: z.B. Hospitäler für Sieche, Kranke, Waisen

-Zünfte (z.B. Altenhilfe)

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TESTE DEIN WISSEN

Aufschwung der Städte?

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TESTE DEIN WISSEN

-Aufschwung des Handwerks 

-Entstehung eines gewerblichen Handelns 

-Selbstverwaltung der städtischen Angelegenheiten durch die Bürger

-Zuwanderung vom Land

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TESTE DEIN WISSEN

Welche neuen Normen bildeten sich inder Stadtgesellschaft hinsichtlich des Verständnisses von Arbeit und Armut heraus?

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TESTE DEIN WISSEN

-Wertewandel

-das Schicksal des Menschen liegt bei Gott

-Mensch muss sich mit Handlungen in der „echten“ Welt beweisen

-Handwerker Tugenden (als Erziehungsmethode)

-Erwerbsstreben

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TESTE DEIN WISSEN

Neuer Umgang mit Armut in den Städten

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TESTE DEIN WISSEN

-Neuartige Anforderungen an die Menschen: Handwerkertugenden, Sozialdisziplinierung (Steuererhebung, offene Gewalt) der unteren Schichten

-Wertewandel durch Reformation: calvinistische Arbeitsmoral (Unbändiger Fleiß, individueller- und wirtschaftlicher Erfolg

-Von dem neutestamentarischen „Selig sind die Armen“ zum Apostel Paulus-Diktum „Wer nicht arbeitet, soll nicht essen“

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TESTE DEIN WISSEN

Gesellschaftliche Lage bürgerlicher Frauen Ende des 19. Jahrhundert?

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TESTE DEIN WISSEN

-Bedeutungsverlust der Haushaltsführung für die Existenzsicherung 

-Frage nach einer "sinnvollen Lebensführung" und nach einem spezifischen weiblichen Beruf

-1894: Gründung des Dachverbandes bürgerlicher Frauenvereine "Bund Deutscher Frauenvereine"


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TESTE DEIN WISSEN

Suche nach einem spezifischen weiblichen Berufes?

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TESTE DEIN WISSEN

-Theorie der "geistigen Mütterlichkeit": Fürsorgearbeit als den Frauen gemäße Werkstätigkeit

-Einsatz für Gerechtigkeit und Kampf gegen Armut als "weibliche Kulturleistung" (Salomon)

-Soziale Arbeit als weiblicher Beruf in der patriarchlisch-industriellen Gesellschaft


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TESTE DEIN WISSEN

Was waren individuelle Motive der bürgerlichen Frauen, sich für einen spezifisch weiblichen Beruf einzusetzen?

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TESTE DEIN WISSEN

-Alternative zum passiven Warten auf die standesgemäße Ehe 

-Soziale Hilfsarbeit als Vehikel für die weibliche Emanzipation (=raus aus Abhängigkeit, hin zu Selbstständigkeit)

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TESTE DEIN WISSEN

Wie kam es zunächst zur Ausbildung und später darauf aufbauend zur Verberuflichung der sozialen Hilfstätigkeit der bürgerlichen Frauen?

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TESTE DEIN WISSEN

-Bürgerliche junge Frauen waren nicht gut auf ihre Tätigkeit vorbereitet

-Anfänge der Ausbildung: Frauen- und Mädchenkruse, wissenschaftliche Vorträge, Jahreskurs zur Wohlfahrtspflege

-Möglichkeit einer weiblichen Berufungsarbeit: zuerst Widerstand, dann Rückzug von Männern aus der ehrenamtlichen Armenpflege

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TESTE DEIN WISSEN

Mit der Gründung der ersten Sozialen Frauenschule 1908 durch Alice Salomon war ein bestimmtes Verständnis von Sozialer Arbeit verbunden, dass die Profession bis heute prägt. Benennen Sie zwei Aspekte?

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TESTE DEIN WISSEN

Einsatz für Gerechtigkeit

Soziale Arbeit ist theoretisch fundiert

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie kurz den Paradigmenwechsel im Verhältnis zu Armut und Arbeit durch die Reformation

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TESTE DEIN WISSEN

1.Wandel des Armutsbegriffs: primäre- und sekundäre Armut 

2.Neuartige Anforderungen an die Menschen: Handwerkertugenden (Fleiß, Beständigkeit, Treue, Hingabe), Sozialdisziplinierung der unteren Schichten

3.Wertewandel durch Reformation: calvinistische Arbeitsmoral 

Wer nicht arbeitet, soll nicht essen

Wenn ich erfolgreich bin dann komme ich ins Himmelreich

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TESTE DEIN WISSEN

Prinzipien der städtischen, obrigkeitlichen Armenfürsorge?


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TESTE DEIN WISSEN

1.Kommunalisierung (Armutspolitk = Kommune; jede Stadt hat nur die Verantwortung für die "eigenen" Armen)

2.Rationalisierung

Armen Unterstützung nur für würdige (Arbeitsunfähigkeit, Familiensituations, fehlende Arbeit)

3.Bürokratisierung

Im Zuge von 1 und 2 entstehen neue Strukturen in der Verwlatung. Zw. Bedürftigen und Spendern begann Sozialbürokratie (Verteilung der Spenden) 

4.Pädagogisierung

Almosenempfänger hat Pflichten zuerfüllen. Beten für Seelenheil des Spenders sowie Besuch der Messe/Kirche

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Geschichte der Sozialen Arbeit Kurs an der Evangelische Hochschule Nürnberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Begründen Sie kurz, warum die Armen ein notwendiger Stand in der mittelalterlichen Ständegesellschaft waren?

A:

-Reiche verdienen sich durch das Geben von Almosen an Armen das Himmelreich

-Stand des Bettlers ist nicht personengebunden 

-Arme wurden in einem eigenen Stand zusammengefasst sie bezogen sich ihr Einkommen über Almosen (=Betteln).

Q:

Zentrale Formen der Armenunterstützung im Spätmittelalter?

A:

-Betteln war eine Art von Beruf (als Lebensform akzeptierter als Heute)

-Almosen 

-Karitative Unterstützung: z.B. Hospitäler für Sieche, Kranke, Waisen

-Zünfte (z.B. Altenhilfe)

Q:

Aufschwung der Städte?

A:

-Aufschwung des Handwerks 

-Entstehung eines gewerblichen Handelns 

-Selbstverwaltung der städtischen Angelegenheiten durch die Bürger

-Zuwanderung vom Land

Q:

Welche neuen Normen bildeten sich inder Stadtgesellschaft hinsichtlich des Verständnisses von Arbeit und Armut heraus?

A:

-Wertewandel

-das Schicksal des Menschen liegt bei Gott

-Mensch muss sich mit Handlungen in der „echten“ Welt beweisen

-Handwerker Tugenden (als Erziehungsmethode)

-Erwerbsstreben

Q:

Neuer Umgang mit Armut in den Städten

A:

-Neuartige Anforderungen an die Menschen: Handwerkertugenden, Sozialdisziplinierung (Steuererhebung, offene Gewalt) der unteren Schichten

-Wertewandel durch Reformation: calvinistische Arbeitsmoral (Unbändiger Fleiß, individueller- und wirtschaftlicher Erfolg

-Von dem neutestamentarischen „Selig sind die Armen“ zum Apostel Paulus-Diktum „Wer nicht arbeitet, soll nicht essen“

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Q:

Gesellschaftliche Lage bürgerlicher Frauen Ende des 19. Jahrhundert?

A:

-Bedeutungsverlust der Haushaltsführung für die Existenzsicherung 

-Frage nach einer "sinnvollen Lebensführung" und nach einem spezifischen weiblichen Beruf

-1894: Gründung des Dachverbandes bürgerlicher Frauenvereine "Bund Deutscher Frauenvereine"


Q:

Suche nach einem spezifischen weiblichen Berufes?

A:

-Theorie der "geistigen Mütterlichkeit": Fürsorgearbeit als den Frauen gemäße Werkstätigkeit

-Einsatz für Gerechtigkeit und Kampf gegen Armut als "weibliche Kulturleistung" (Salomon)

-Soziale Arbeit als weiblicher Beruf in der patriarchlisch-industriellen Gesellschaft


Q:

Was waren individuelle Motive der bürgerlichen Frauen, sich für einen spezifisch weiblichen Beruf einzusetzen?

A:

-Alternative zum passiven Warten auf die standesgemäße Ehe 

-Soziale Hilfsarbeit als Vehikel für die weibliche Emanzipation (=raus aus Abhängigkeit, hin zu Selbstständigkeit)

Q:

Wie kam es zunächst zur Ausbildung und später darauf aufbauend zur Verberuflichung der sozialen Hilfstätigkeit der bürgerlichen Frauen?

A:

-Bürgerliche junge Frauen waren nicht gut auf ihre Tätigkeit vorbereitet

-Anfänge der Ausbildung: Frauen- und Mädchenkruse, wissenschaftliche Vorträge, Jahreskurs zur Wohlfahrtspflege

-Möglichkeit einer weiblichen Berufungsarbeit: zuerst Widerstand, dann Rückzug von Männern aus der ehrenamtlichen Armenpflege

Q:

Mit der Gründung der ersten Sozialen Frauenschule 1908 durch Alice Salomon war ein bestimmtes Verständnis von Sozialer Arbeit verbunden, dass die Profession bis heute prägt. Benennen Sie zwei Aspekte?

A:

Einsatz für Gerechtigkeit

Soziale Arbeit ist theoretisch fundiert

Q:

Erläutern Sie kurz den Paradigmenwechsel im Verhältnis zu Armut und Arbeit durch die Reformation

A:

1.Wandel des Armutsbegriffs: primäre- und sekundäre Armut 

2.Neuartige Anforderungen an die Menschen: Handwerkertugenden (Fleiß, Beständigkeit, Treue, Hingabe), Sozialdisziplinierung der unteren Schichten

3.Wertewandel durch Reformation: calvinistische Arbeitsmoral 

Wer nicht arbeitet, soll nicht essen

Wenn ich erfolgreich bin dann komme ich ins Himmelreich

Q:

Prinzipien der städtischen, obrigkeitlichen Armenfürsorge?


A:

1.Kommunalisierung (Armutspolitk = Kommune; jede Stadt hat nur die Verantwortung für die "eigenen" Armen)

2.Rationalisierung

Armen Unterstützung nur für würdige (Arbeitsunfähigkeit, Familiensituations, fehlende Arbeit)

3.Bürokratisierung

Im Zuge von 1 und 2 entstehen neue Strukturen in der Verwlatung. Zw. Bedürftigen und Spendern begann Sozialbürokratie (Verteilung der Spenden) 

4.Pädagogisierung

Almosenempfänger hat Pflichten zuerfüllen. Beten für Seelenheil des Spenders sowie Besuch der Messe/Kirche

Geschichte der Sozialen Arbeit

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