Technik SU at Europa-Universität Flensburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Technik SU an der Europa-Universität Flensburg

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TESTE DEIN WISSEN
Unterricht ist immer ein dynamischer Prozess 
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TESTE DEIN WISSEN
Dynamischer Prozess aus Reaktion und Gegenreaktion

> Wechsel zwischen aktivieren und beruhigen 
> diese Phasen sind sowohl für Lernende als auch für Lehrende wichtig 
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TESTE DEIN WISSEN
Technikdidaktische und Technologische Horizonte der Technik
 Horst WOLFFGRAMM
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TESTE DEIN WISSEN
„Sie (die Technik A.H.) bildet einen relativ selbständigen Bereich der Wirklichkeit und ist gewissermaßen neben Natur und Gesellschaft eine ‚dritte Welt relativ selbständigen Charakters‘, die allerdings in enger Wechselwirkung und nicht ohne die beiden anderen Bereiche existiert.“ (Wolffgramm 1994, S. 27)
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TESTE DEIN WISSEN
FAZIT: Entwicklung technischer Kreativität durch Problemlösen im Unterricht

Die Delphie Studie stellte heraus, “dass das problemorientierte Wissen als die wichtigste Form des Wissens deklariert wird. Das klassische Motiv für die Erzeugung von Wissen ist, es als Instrument zur Lösung konkreter Fragestellungen und Probleme zu entwickeln“ (BMBF 1998b, S. 27).
 
Durch Förderung technischer Kreativität werden Schülerinnen und Schüler auf ein selbstbestimmtes Leben in einer technisierten Gesellschaft im Allgemeinen, aber auch auf die Übergänge zur beruflichen Erstausbildung im Besonderen vorbereitet. Eine so ausgerichtete Technische Bildung verlangt von den Lehrenden neben einer notwendigen fachwissenschaftlichen vor allen Dingen eine hohe fachdidaktische und didaktische Kompetenz.
 
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TESTE DEIN WISSEN
.
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TESTE DEIN WISSEN
Wichtiger Aspekt der Technikdidaktik 
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TESTE DEIN WISSEN
> nicht nur theoretische, sondern auch praktische (erlebbare) Erfolgserlebnisse schaffen 
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TESTE DEIN WISSEN
Die technische Bildung muss als Element der deutschen Schule einen wichtigen Beitrag dazu leisten, wenn es darum geht:
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TESTE DEIN WISSEN
> Technik als eine vom Menschen geschaffene künstliche Macht, die Naturgesetze
erschließt, anwendet und die real neben der Naturmacht existiert, zu verstehen,

> Technik als kreative Leistung der Menschen in ihren Wirkungszusammenhängen mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Bedürfnissen, Erfordernissen und
Zwängen zu begreifen,

> Technik in ihren Wirkungen zu bedenken, Technikfolgen auf ihre Nachhaltigkeit
abzuschätzen und dabei zu verstehen, dass „technisches Handeln am human Wünschbaren, am naturgesetzlich Möglichen, am ökonomisch Vernünftigen und am ökologisch Vertretbaren ausgerichtet sein muss.“ (vgl. VDI Bildungsstandards 2004)


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TESTE DEIN WISSEN
Historische Rückblicke auf den Technikbegriff 
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TESTE DEIN WISSEN
> Der Technikbegriff kommt semantisch vom griechischen „τέχνη téchne“ was in Deutsch soviel wie Kunst, Fertigkeit, Handwerk bedeutet

In der Antike wurden die ‚Artes mechanicae’ auch als ‚Artes illiberalis’ bezeichnet, weil sie im Unterschied zu den ‚Artes liberalis’, nicht nur von ‚freien Männern’, sondern auch von Sklaven, d.h. von Unfreien, ausgeübt werden konnten.
Von der Antike bis zur Renaissance wurde die mit dem Wort ‚Technik’ bezeichnete Gesamtheit der von Menschen gemachten Werkzeuge (Maschinen, Geräte, Apparate usw.) und der ihnen zugrundeliegenden handwerklichen Fähigkeiten und Kunstfertigkeiten unter den ‚Artes mechanicae’ (Bacher, 2000b), d.h. „praktischen Künsten“ subsumiert, die auch als ’Artes technicae’ bezeichnet wurden (von Euw, 2006).

Johannes Scottus Eriugena nannte sieben praktische Künste bzw. Techniken: vestiaria (Bekleidungshandwerk), agricultura (Landwirtschaft), architectura (Bauhandwerk), militia und venatoria (Kampfkunst, Waffenkunde, Jagdhandwerk), mercatura (Handel und kaufmännische Tätigkeiten), coquinaria (Kochkunst), metallaria (Schmiedehandwerk, Metallurgie). (ebenda)
Bei Hugo von St. Viktor findet sich im 12. Jahrhundert eine etwas anders akzentuierte Auflistung von sieben artes mechanicae:
Webkunst, Waffenschmiedekunst, Bauhandwerk, Schifffahrt, Jagd, Heilkunst, Schauspielkunst. (ebenda)
(vgl. Hüttner 2020, S. 419- 443)

—> wichtige Bedeutung kommt auch den Zünften zu, welche für hohe Ausbildungen gesorgt haben - Meister 



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TESTE DEIN WISSEN
Systematik technologischer Grundvorgänge


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TESTE DEIN WISSEN
Stoffformungsverfahren:
bewirken an den Arbeitsgegenständen eine Modifikation der geometrischen Form oder des Aggregatzustandes

Stoffwandlungsprozesse:
führen zu einer chemischen Veränderung stofflicher Arbeitsgegenstände

Stofftransportoperationen:
führen Orts- oder Lageänderungen von stofflichen Transportobjekten herbei.

Stoffspeicheroperationen:
Die Ortsänderungsparameter sind gleich Null
 
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TESTE DEIN WISSEN
Das Neue, die Innovation als Ergebnis kreativen Denkens und Handelns, ist dabei zu differenzieren, in: ?
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TESTE DEIN WISSEN
• neu für einen einzelnen Menschen,
• neu für eine Gruppe von Menschen,
• neu für die Menschheit. (vgl. Mehlhorn/Mehlhorn 1976, S. 12)

Fazit : Jeder Mensch besitzt kreatives Potential, welches entwickelt und gefördert werden kann ! 
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TESTE DEIN WISSEN
Technikdidaktische und Technologische Horizonte der Technik (Wolfgramm)
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TESTE DEIN WISSEN
 Ein erstes Spezifikum des Technischen ist die in ihm repräsentierte Einheit von natürlichen und gesellschaftlichen Momenten.
 Ein zweites Spezifikum der Technik ist die finale Determiniertheit ihrer Erscheinungen.
 Ein drittes Spezifikum der Technik ist ihr komplexer Charakter.
 Ein viertes Spezifikum der Technik ist, dass sie immer die Einheit von objektiv Möglichem, technisch Realisierbarem, ökonomisch und ökologisch Vertretbarem und sozial Gewolltem repräsentiert.
 Ein fünftes Spezifikum der Technik ist die Vielfalt ihrer Lösungsmöglichkeiten.
(Wolffgramm 1994, S. 29)
 
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TESTE DEIN WISSEN
Technikbegriff in der Wissenschaft (Ropohl)
3 Bestimmungsstücke 
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TESTE DEIN WISSEN
1. Artefakte als vorwiegend künstliche Objekte 

2. Herstellung der Artefakte durch den Menschen 
> Erzeugnis menschlichen Können, Kunsterzeugnisse 

3. Verwendung der Artefakte durch und im Rahmen zweckhaften Handelns 

Wichtig im Unterricht: Es geht nicht hauptsächlich um Gegenstände, sondern um Prozesse, Planungen etc.  
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TESTE DEIN WISSEN
Technik ist die Gesamtheit der materiellen Mittel sowie der Verfahren zu ihrer Anwendung, mit denen die Menschen auf einer gegebenen Stufe der gesellschaftlichen Entwicklung durch Erkenntnis und unter Ausnutzung der Naturgesetze, die von der Natur gebotenen Energiequellen sowie Rohstoffe erschließen und verwerten.
Hüttner, A. 2004
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TESTE DEIN WISSEN
.
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TESTE DEIN WISSEN
Technik ist immer menschengemacht 
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TESTE DEIN WISSEN
> sozialer Kontext 
> vom Menschen für den Menschen
> nicht naturgegeben 
> dennoch wirkt sie selbstverständlich und „allumfassend“
> entspringt der menschlichen Kultur (Bereich Kulturwissenschaften?)
> Technik entsteht aus menschlichen Bedürfnissen ! 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Technik SU Kurs an der Europa-Universität Flensburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Unterricht ist immer ein dynamischer Prozess 
A:
Dynamischer Prozess aus Reaktion und Gegenreaktion

> Wechsel zwischen aktivieren und beruhigen 
> diese Phasen sind sowohl für Lernende als auch für Lehrende wichtig 
Q:
Technikdidaktische und Technologische Horizonte der Technik
 Horst WOLFFGRAMM
A:
„Sie (die Technik A.H.) bildet einen relativ selbständigen Bereich der Wirklichkeit und ist gewissermaßen neben Natur und Gesellschaft eine ‚dritte Welt relativ selbständigen Charakters‘, die allerdings in enger Wechselwirkung und nicht ohne die beiden anderen Bereiche existiert.“ (Wolffgramm 1994, S. 27)
Q:
FAZIT: Entwicklung technischer Kreativität durch Problemlösen im Unterricht

Die Delphie Studie stellte heraus, “dass das problemorientierte Wissen als die wichtigste Form des Wissens deklariert wird. Das klassische Motiv für die Erzeugung von Wissen ist, es als Instrument zur Lösung konkreter Fragestellungen und Probleme zu entwickeln“ (BMBF 1998b, S. 27).
 
Durch Förderung technischer Kreativität werden Schülerinnen und Schüler auf ein selbstbestimmtes Leben in einer technisierten Gesellschaft im Allgemeinen, aber auch auf die Übergänge zur beruflichen Erstausbildung im Besonderen vorbereitet. Eine so ausgerichtete Technische Bildung verlangt von den Lehrenden neben einer notwendigen fachwissenschaftlichen vor allen Dingen eine hohe fachdidaktische und didaktische Kompetenz.
 
A:
.
Q:
Wichtiger Aspekt der Technikdidaktik 
A:
> nicht nur theoretische, sondern auch praktische (erlebbare) Erfolgserlebnisse schaffen 
Q:
Die technische Bildung muss als Element der deutschen Schule einen wichtigen Beitrag dazu leisten, wenn es darum geht:
A:
> Technik als eine vom Menschen geschaffene künstliche Macht, die Naturgesetze
erschließt, anwendet und die real neben der Naturmacht existiert, zu verstehen,

> Technik als kreative Leistung der Menschen in ihren Wirkungszusammenhängen mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Bedürfnissen, Erfordernissen und
Zwängen zu begreifen,

> Technik in ihren Wirkungen zu bedenken, Technikfolgen auf ihre Nachhaltigkeit
abzuschätzen und dabei zu verstehen, dass „technisches Handeln am human Wünschbaren, am naturgesetzlich Möglichen, am ökonomisch Vernünftigen und am ökologisch Vertretbaren ausgerichtet sein muss.“ (vgl. VDI Bildungsstandards 2004)


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Q:
Historische Rückblicke auf den Technikbegriff 
A:
> Der Technikbegriff kommt semantisch vom griechischen „τέχνη téchne“ was in Deutsch soviel wie Kunst, Fertigkeit, Handwerk bedeutet

In der Antike wurden die ‚Artes mechanicae’ auch als ‚Artes illiberalis’ bezeichnet, weil sie im Unterschied zu den ‚Artes liberalis’, nicht nur von ‚freien Männern’, sondern auch von Sklaven, d.h. von Unfreien, ausgeübt werden konnten.
Von der Antike bis zur Renaissance wurde die mit dem Wort ‚Technik’ bezeichnete Gesamtheit der von Menschen gemachten Werkzeuge (Maschinen, Geräte, Apparate usw.) und der ihnen zugrundeliegenden handwerklichen Fähigkeiten und Kunstfertigkeiten unter den ‚Artes mechanicae’ (Bacher, 2000b), d.h. „praktischen Künsten“ subsumiert, die auch als ’Artes technicae’ bezeichnet wurden (von Euw, 2006).

Johannes Scottus Eriugena nannte sieben praktische Künste bzw. Techniken: vestiaria (Bekleidungshandwerk), agricultura (Landwirtschaft), architectura (Bauhandwerk), militia und venatoria (Kampfkunst, Waffenkunde, Jagdhandwerk), mercatura (Handel und kaufmännische Tätigkeiten), coquinaria (Kochkunst), metallaria (Schmiedehandwerk, Metallurgie). (ebenda)
Bei Hugo von St. Viktor findet sich im 12. Jahrhundert eine etwas anders akzentuierte Auflistung von sieben artes mechanicae:
Webkunst, Waffenschmiedekunst, Bauhandwerk, Schifffahrt, Jagd, Heilkunst, Schauspielkunst. (ebenda)
(vgl. Hüttner 2020, S. 419- 443)

—> wichtige Bedeutung kommt auch den Zünften zu, welche für hohe Ausbildungen gesorgt haben - Meister 



Q:
Systematik technologischer Grundvorgänge


A:
Stoffformungsverfahren:
bewirken an den Arbeitsgegenständen eine Modifikation der geometrischen Form oder des Aggregatzustandes

Stoffwandlungsprozesse:
führen zu einer chemischen Veränderung stofflicher Arbeitsgegenstände

Stofftransportoperationen:
führen Orts- oder Lageänderungen von stofflichen Transportobjekten herbei.

Stoffspeicheroperationen:
Die Ortsänderungsparameter sind gleich Null
 
Q:
Das Neue, die Innovation als Ergebnis kreativen Denkens und Handelns, ist dabei zu differenzieren, in: ?
A:
• neu für einen einzelnen Menschen,
• neu für eine Gruppe von Menschen,
• neu für die Menschheit. (vgl. Mehlhorn/Mehlhorn 1976, S. 12)

Fazit : Jeder Mensch besitzt kreatives Potential, welches entwickelt und gefördert werden kann ! 
Q:
Technikdidaktische und Technologische Horizonte der Technik (Wolfgramm)
A:
 Ein erstes Spezifikum des Technischen ist die in ihm repräsentierte Einheit von natürlichen und gesellschaftlichen Momenten.
 Ein zweites Spezifikum der Technik ist die finale Determiniertheit ihrer Erscheinungen.
 Ein drittes Spezifikum der Technik ist ihr komplexer Charakter.
 Ein viertes Spezifikum der Technik ist, dass sie immer die Einheit von objektiv Möglichem, technisch Realisierbarem, ökonomisch und ökologisch Vertretbarem und sozial Gewolltem repräsentiert.
 Ein fünftes Spezifikum der Technik ist die Vielfalt ihrer Lösungsmöglichkeiten.
(Wolffgramm 1994, S. 29)
 
Q:
Technikbegriff in der Wissenschaft (Ropohl)
3 Bestimmungsstücke 
A:
1. Artefakte als vorwiegend künstliche Objekte 

2. Herstellung der Artefakte durch den Menschen 
> Erzeugnis menschlichen Können, Kunsterzeugnisse 

3. Verwendung der Artefakte durch und im Rahmen zweckhaften Handelns 

Wichtig im Unterricht: Es geht nicht hauptsächlich um Gegenstände, sondern um Prozesse, Planungen etc.  
Q:
Technik ist die Gesamtheit der materiellen Mittel sowie der Verfahren zu ihrer Anwendung, mit denen die Menschen auf einer gegebenen Stufe der gesellschaftlichen Entwicklung durch Erkenntnis und unter Ausnutzung der Naturgesetze, die von der Natur gebotenen Energiequellen sowie Rohstoffe erschließen und verwerten.
Hüttner, A. 2004
A:
.
Q:
Technik ist immer menschengemacht 
A:
> sozialer Kontext 
> vom Menschen für den Menschen
> nicht naturgegeben 
> dennoch wirkt sie selbstverständlich und „allumfassend“
> entspringt der menschlichen Kultur (Bereich Kulturwissenschaften?)
> Technik entsteht aus menschlichen Bedürfnissen ! 
Technik SU

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