Geistige Entwicklung at Europa-Universität Flensburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Geistige Entwicklung an der Europa-Universität Flensburg

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TESTE DEIN WISSEN
Entwicklungsansatz der gB
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TESTE DEIN WISSEN
  • Menschen mit gB durchschreiten die gleichen Entwicklungsschritte/-stufen mit einer Verzögerung 
  • allerdings bricht die Entwicklung - je nach Schwere der Behinderung- auf einer stufe, die maximal einem grundschulkind entspricht, ab, da. Präoperationale stufe (1,5- 7 Jahre)
  • Piagets Mitarberiter/In Inhelder interpretierte als erste die verschiedenen Schweregrade der gB entsprechend seinen Entwicklungsstufen 
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TESTE DEIN WISSEN
Piaget Abfolge der Entwicklung 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Abfolge in Stufen
  • die kognitive Entwicklung des Kindes ist der Übergang vom figurativen (Nachahmung statisch aufgefasster äußerer Zustände) zum Operationalen Denken 
-> von der Phase des instabilen logischem Deinen kommt es zu einer qualitativen Veränderung

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TESTE DEIN WISSEN
Figuratives Denken 
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TESTE DEIN WISSEN
beinhaltet die Nachahmung von als statisch aufgefassten äußeren Zuständen. 
Basisfunktionen: Wahrnehmen und nachahmen 
im hier und jetzt leben 
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TESTE DEIN WISSEN
Operationales Denken 
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TESTE DEIN WISSEN
Bezieht sich auf die Transformation von einem Zustand zum nächsten 
Nach Piaget: „bedeutet ein Objekt zu erkennen nicht, es abzubilden, sondern, auf es einzuwirken“ 1996
-> das Bewusstsein wenn man es selbst versucht 
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TESTE DEIN WISSEN
Vier Stufen der Operation Piaget
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TESTE DEIN WISSEN
Senso-motorische:
-verknüpfung von Sensorik und Motorik durch Zirkulärreaktionen
-erste Erfahrungen von Ursache-Wirkung 
-Entwicklung der Objektpermanenz

Prä-operationale:
-Egozentrismus (Mond verfolgt Kind) 
-statisches an den Moment gebundenes Denken
-unzureichende Beachtung mehrerer Dimensionen 

Konkret-operationale:
-kann verschiedene Perspektiven und Dimensionen integrieren 
-Transformationen und Prozesse können besser verfolgt werden 
-denken bleibt aber an die Vorstellung konkreter situationen gebunden 

Formal-operationalen: 
-Logische schlüsse können unabhängig von konkreten Vorstellungen und Erfahrungen getroffen werden zB das Pendelexperiment 

(Menschen mit BdgE bleiben meist in der sensomotorischen oder präoperationalen Stufe) 
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TESTE DEIN WISSEN
Similar-sequence-hypothesis 
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TESTE DEIN WISSEN
Fand insbesondere bei Studien zur Entwicklung von Kindern mit Down-Syndrom empirische Bestätigung 

  • weitgehend gleiche Abfolge der Entwicklungsmeilensteine 
  • allerdings mit Qualifikationen: Entwicklungstempo, die Vielfalt und Komplexität des Verhaltens, die Intensität der Ausdrucksstärke und die Sicherheit im Vefügen über die jeweils neue Kompetenz sind geringer 
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TESTE DEIN WISSEN
Systemdissoziation Lurija 
Differenztheorie 
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TESTE DEIN WISSEN
Etwas ist grundsätzlich anders

  • Kinder mit gB vollziehen nicht die entsprechenden physischen Neubildungen, die sich gewöhnlich im Alter von 3 - 3 1/2 Jahren vollziehen 
  • Komplikationen im gesellschaftlichen Prozess der Interiorisation der Sprache -> defizitären Regulation von Prozessen der Impulskontrolle und der Handlungsplanung 
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TESTE DEIN WISSEN
Modell der exekutiven Kontrolle Zelazos 
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TESTE DEIN WISSEN
Unterscheidung von zwei Formen: 

1. „Heiße„ exekutive Funktionen: Emotionsregulation wenn eine zeitnahe externe „Belohnung“ (oder Bestrafung) in Aussicht gestellt ist 

2. „Kalte“ exekutive FUnktionen: Erforderlich in „abstrakteren“ Situationen


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TESTE DEIN WISSEN
Ontogentische Entwicklung 
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TESTE DEIN WISSEN
Übergang von einer emotionalen zu eher kognitiven Steuerung 
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TESTE DEIN WISSEN
Direkte Instruktion 
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TESTE DEIN WISSEN
LK bestimmt das Lernziel und die Erfolgskriterien (macht diese transparent)

Lk operationalisiert das Ziel in einem dreistufigen Ablauf: 
a) Input: Die LK stellt den SuS alles Notwendige bereit 
b) Modelllernen: Der Lehrer zeigt den SuS, wie ein gutes Ergebnis aussieht 
c) Der Lehrer prüft, ob die Schüler alles verstanden haben 

Angeleitete Übung: LK korrigiert und unterstützt
Abschließende Präsentation durch LK
Selbststaändige Übung und übertrag auf neue Aufgaben 


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TESTE DEIN WISSEN
Zusammenfassung: Besonderheiten kognitiver Prozesse von Menschen mit BdgE
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TESTE DEIN WISSEN
  • Entwicklungsansatz weitgehend zutreffend. SuS mit dem FgE zeigen in den meisten kognitiven Funktionen Merkmale deutlich jüngerer Kinder 
  • eingeschränkte bewusste Handlungsplanung bzw. Eingeschränkte Entwicklung der exekutiven Funktionen
  • syndromspezifische Kompetenzprofile modellieren den aktuellen Entwicklungsstand innerhalb Einzelner Lebensabschnitte 
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TESTE DEIN WISSEN
Lernverhaltensweisen bei Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung nach Bach 1995
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TESTE DEIN WISSEN
  • Eingeengtes Lernfeld auf räumlich und zeitlich nahes (aus täglichem Leben)
  • anschaulich-vollziehendes Lernen
  • geringe Abstraktionsfähigkeit 
  • Gedächtnisschwächen (evtl kleineres Gedächtnis)
  • punktuelle Aufmerksamkeit 
  • geringe Spontaneität im Lernen (Orientierung an Routinen) 
  • Gebundenheit des Gelernten an die ursprüngliche Situation (Schwierigkeit gelerntes zu übertragen) 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Geistige Entwicklung Kurs an der Europa-Universität Flensburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Entwicklungsansatz der gB
A:
  • Menschen mit gB durchschreiten die gleichen Entwicklungsschritte/-stufen mit einer Verzögerung 
  • allerdings bricht die Entwicklung - je nach Schwere der Behinderung- auf einer stufe, die maximal einem grundschulkind entspricht, ab, da. Präoperationale stufe (1,5- 7 Jahre)
  • Piagets Mitarberiter/In Inhelder interpretierte als erste die verschiedenen Schweregrade der gB entsprechend seinen Entwicklungsstufen 
Q:
Piaget Abfolge der Entwicklung 
A:
  • Abfolge in Stufen
  • die kognitive Entwicklung des Kindes ist der Übergang vom figurativen (Nachahmung statisch aufgefasster äußerer Zustände) zum Operationalen Denken 
-> von der Phase des instabilen logischem Deinen kommt es zu einer qualitativen Veränderung

Q:
Figuratives Denken 
A:
beinhaltet die Nachahmung von als statisch aufgefassten äußeren Zuständen. 
Basisfunktionen: Wahrnehmen und nachahmen 
im hier und jetzt leben 
Q:
Operationales Denken 
A:
Bezieht sich auf die Transformation von einem Zustand zum nächsten 
Nach Piaget: „bedeutet ein Objekt zu erkennen nicht, es abzubilden, sondern, auf es einzuwirken“ 1996
-> das Bewusstsein wenn man es selbst versucht 
Q:
Vier Stufen der Operation Piaget
A:
Senso-motorische:
-verknüpfung von Sensorik und Motorik durch Zirkulärreaktionen
-erste Erfahrungen von Ursache-Wirkung 
-Entwicklung der Objektpermanenz

Prä-operationale:
-Egozentrismus (Mond verfolgt Kind) 
-statisches an den Moment gebundenes Denken
-unzureichende Beachtung mehrerer Dimensionen 

Konkret-operationale:
-kann verschiedene Perspektiven und Dimensionen integrieren 
-Transformationen und Prozesse können besser verfolgt werden 
-denken bleibt aber an die Vorstellung konkreter situationen gebunden 

Formal-operationalen: 
-Logische schlüsse können unabhängig von konkreten Vorstellungen und Erfahrungen getroffen werden zB das Pendelexperiment 

(Menschen mit BdgE bleiben meist in der sensomotorischen oder präoperationalen Stufe) 
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Q:
Similar-sequence-hypothesis 
A:
Fand insbesondere bei Studien zur Entwicklung von Kindern mit Down-Syndrom empirische Bestätigung 

  • weitgehend gleiche Abfolge der Entwicklungsmeilensteine 
  • allerdings mit Qualifikationen: Entwicklungstempo, die Vielfalt und Komplexität des Verhaltens, die Intensität der Ausdrucksstärke und die Sicherheit im Vefügen über die jeweils neue Kompetenz sind geringer 
Q:
Systemdissoziation Lurija 
Differenztheorie 
A:
Etwas ist grundsätzlich anders

  • Kinder mit gB vollziehen nicht die entsprechenden physischen Neubildungen, die sich gewöhnlich im Alter von 3 - 3 1/2 Jahren vollziehen 
  • Komplikationen im gesellschaftlichen Prozess der Interiorisation der Sprache -> defizitären Regulation von Prozessen der Impulskontrolle und der Handlungsplanung 
Q:
Modell der exekutiven Kontrolle Zelazos 
A:
Unterscheidung von zwei Formen: 

1. „Heiße„ exekutive Funktionen: Emotionsregulation wenn eine zeitnahe externe „Belohnung“ (oder Bestrafung) in Aussicht gestellt ist 

2. „Kalte“ exekutive FUnktionen: Erforderlich in „abstrakteren“ Situationen


Q:
Ontogentische Entwicklung 
A:
Übergang von einer emotionalen zu eher kognitiven Steuerung 
Q:
Direkte Instruktion 
A:
LK bestimmt das Lernziel und die Erfolgskriterien (macht diese transparent)

Lk operationalisiert das Ziel in einem dreistufigen Ablauf: 
a) Input: Die LK stellt den SuS alles Notwendige bereit 
b) Modelllernen: Der Lehrer zeigt den SuS, wie ein gutes Ergebnis aussieht 
c) Der Lehrer prüft, ob die Schüler alles verstanden haben 

Angeleitete Übung: LK korrigiert und unterstützt
Abschließende Präsentation durch LK
Selbststaändige Übung und übertrag auf neue Aufgaben 


Q:
Zusammenfassung: Besonderheiten kognitiver Prozesse von Menschen mit BdgE
A:
  • Entwicklungsansatz weitgehend zutreffend. SuS mit dem FgE zeigen in den meisten kognitiven Funktionen Merkmale deutlich jüngerer Kinder 
  • eingeschränkte bewusste Handlungsplanung bzw. Eingeschränkte Entwicklung der exekutiven Funktionen
  • syndromspezifische Kompetenzprofile modellieren den aktuellen Entwicklungsstand innerhalb Einzelner Lebensabschnitte 
Q:
Lernverhaltensweisen bei Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung nach Bach 1995
A:
  • Eingeengtes Lernfeld auf räumlich und zeitlich nahes (aus täglichem Leben)
  • anschaulich-vollziehendes Lernen
  • geringe Abstraktionsfähigkeit 
  • Gedächtnisschwächen (evtl kleineres Gedächtnis)
  • punktuelle Aufmerksamkeit 
  • geringe Spontaneität im Lernen (Orientierung an Routinen) 
  • Gebundenheit des Gelernten an die ursprüngliche Situation (Schwierigkeit gelerntes zu übertragen) 
Geistige Entwicklung

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