KJH - Kinder- Und Jugendhilfe at Duale Hochschule Gera-Eisenach | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für KJH - Kinder- und Jugendhilfe an der Duale Hochschule Gera-Eisenach

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen KJH - Kinder- und Jugendhilfe Kurs an der Duale Hochschule Gera-Eisenach zu.

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Erläutern Sie Entwicklungsaufgaben nach Havighurst!

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  • „Eine Entwicklungsaufgabe ist eine Aufgabe, die sich in einer bestimmten Lebensperiode des Individuums stellt. Ihre erfolgreiche Bewältigung führt zu Glück und Erfolg, während Versagen das Individuum unglücklich macht, auf Ablehnung durch die Gesellschaft stößt und zu Schwierigkeiten bei der Bewältigung späterer Aufgaben führt“ (Havighurst 1948).
  • „Das Konzept der Entwicklungsaufgaben verbindet innere Entwicklungsprozesse mit der kontextuellen Analyse von Entwicklungsbedingungen und berücksichtigt individuelle Beiträge zu ihrer Bewältigung.
  • Biologische und psychische Veränderungen im Menschen schaffen neue Handlungsmöglichkeiten und neue Handlungsimpulse. Der Kontext wiederum übersetzt diese neuen Handlungsmöglichkeiten in neue Anforderungen.
  • Entwicklungsaufgaben werden nicht außerhalb von Raum und Zeit auf imaginäre Weise bewältigt, sondern in tagtäglichen konkreten Handlungen an bestimmten Orten mit bestimmten Personen.
  • Entwicklungsaufgaben lassen sich nur unter dem Aspekt soziokulturellen Wandels bestimmen. Von daher sind die obigen Entwicklungsaufgaben heute anders zu fassen bzw. zu modifizieren.“
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Für wen erbringt die Kinder- und Jugendhilfe diese Dienstleistungen?

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Die Kinder- und Jugendhilfe erbringt Leistungen für Kinder und Jugendliche bzw. deren Familien sowie Sorgeberechtigten.

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Beispiele für Arten der Prävention:

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  • Primäre Prävention (frühzeitig, vorbeugend): Verkehrserziehung im Kindergarten, öffentliche Angebote (Jugendclubs, Aufklärungsarbeit)
  • Sekundäre Prävention (Minderung von Konsequenzen): Beratung bei Trennung/Scheidung, Hilfe zur Erziehung
  • Tertiäre Prävention (Rehabilitation): Inobhutnahme, Hilfe zu Erziehung
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Was ändert sich an der pädagogischen Haltung, wenn sich das Bild vom Kind ändert?

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  • Das Bild vom Kind beeinflusst den grundsätzlichen Handlungsansatz in der Pädagogik.
  • So ist der partizipative Ansatz nur möglich, wenn man postuliert, dass Kinder dazu fähig sind, sich zu äußern und ihre Situation entsprechend einzuordnen.
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Was ist Rechtsgrundlage der KJH?

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Rechtsgrundlage der KJH ist das achte Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII).

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Was sind Ziele der Kinder- und Jugendhilfe?

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  • Gewährleistung gleicher Lebensbedingungen für junge Menschen
  • Recht des Kindes/Jugendlichen auf Förderung der Entwicklung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit
  • soll "dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen" (SGB VIII §1 Abs. 3 Nr. 4).
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Was ist Kennzeichen moderner Kinder- und Jugendhilfe?

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  • Lebensweltorientierung unter Beteiligung und Mitbestimmung der Kinder/Jugendlichen bzw. deren Familien
  • vom "Eingriffsrecht" zum "Leistungsrecht"
  • Erziehung und Hilfe als bestimmende Begriffe werden ergänzend durch Prävention und Partizipation
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Was sind Aufgabenbereiche der KJH?

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Recht auf soziale Leistungen

  • individueller Rechtsanspruch besteht immer dann, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt werden
  • einklagbar

öffentliche Gewährleistungsverantwortung

  • Einige Angebote sind (auch ohne Antrag) frei zugänglich
  • Verantwortlich: Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe

Hoheitliche Maßnahmen

  • Wächteramt gemäß § 6 Abs. 2 GG
  • z.B. Inobhutnahme gemäß § 8a SGB VIII
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Was sind Elternrecht und Elternpflicht?

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  • GG: Pflege und Erziehung ist das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht
  • Erziehungsrecht entspricht gleichzeitig einer Elternpflicht: Elternrecht ist keine Herrschaft über das Kind, sondern die Pflicht, das Kind zu versorgen und in der Entwicklung zu fördern
  • Sind Familien nicht in der Lage, ihrem Erziehungsrecht/Erziehungsplficht nachzukommen, müssen sie sich auf die Unterstützung durch das Hilfesystem der KJH verlassen können
  • Aufgabe der KJH: Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und -verantwortung zu stärken und unterstützende Angebote zur Verfügung zu stellen
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Was ist Aufgabe der Familie?

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  • sozialer Rückhalt und emotionale Unterstützung
  • Versorgung des Kindes
  • Erziehung des Kindes zu eigenständiger Persönlichkeit
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Warum ist Demokratieerziehung bereits im Kindergarten wichtig?

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  • Gesellschaft kann sich selbst bilden und bereits im Kindesalter sollten Möglichkeiten zur Partizipation geschaffen werden
  • Kindergarten legt Grundstein für demokratisches Individuum
  • Kinder sollen Gemeinschaftssinn und Solidarität lernen (weniger Egoismus, mehr Kooperation)
  • Demokratisierung: lernen, Konflikte friedlich zu lösen
  • Kinder sollen lernen, ihre eigene Meinung vertreten zu können
  • Kinder wollen kooperieren und verhandeln
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Worin besteht der Paradigmenwechsel in der Kinder- und Jugendhilfe?

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Paradigma: Denkmuster, das grundlegende Probleme und Methoden weiterer Wissenschaftsbereiche definiert und das Weltbild einer Zeit prägt bzw. neue Herangehensweisen an bestimmte Probleme vorgibt.


Die sozialdisziplinierende Jugendhilfe war bestimmt von

  • Fürsorgeerziehung als vorherrschende Maßnahme
  • Maßnahmen nicht zeitlich begrenzt, einzig abhängig von der Einschätzung der Mitarbeiter
  • Begrifflichkeiten: Verwahrlosung, schwererziehbar, schwersterziehbar
  • Familien im Fokus
  • betrifft vor allem prekäre Bevölkerungsschichten (Proletarier)


Die dienstleistungsorientierte (moderne) KJH ist bestimmt von

  • Rechtsanspruch
  • Wegfall diskriminierender Begriffe
  • Leitideen: Partizipation, Prävention, Familienorientierung
  • Hilfeplan in den Hilfen zur Erziehung
  • Jugendhilfeplanung
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Beispielhafte Karteikarten für deinen KJH - Kinder- und Jugendhilfe Kurs an der Duale Hochschule Gera-Eisenach - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Erläutern Sie Entwicklungsaufgaben nach Havighurst!

A:
  • „Eine Entwicklungsaufgabe ist eine Aufgabe, die sich in einer bestimmten Lebensperiode des Individuums stellt. Ihre erfolgreiche Bewältigung führt zu Glück und Erfolg, während Versagen das Individuum unglücklich macht, auf Ablehnung durch die Gesellschaft stößt und zu Schwierigkeiten bei der Bewältigung späterer Aufgaben führt“ (Havighurst 1948).
  • „Das Konzept der Entwicklungsaufgaben verbindet innere Entwicklungsprozesse mit der kontextuellen Analyse von Entwicklungsbedingungen und berücksichtigt individuelle Beiträge zu ihrer Bewältigung.
  • Biologische und psychische Veränderungen im Menschen schaffen neue Handlungsmöglichkeiten und neue Handlungsimpulse. Der Kontext wiederum übersetzt diese neuen Handlungsmöglichkeiten in neue Anforderungen.
  • Entwicklungsaufgaben werden nicht außerhalb von Raum und Zeit auf imaginäre Weise bewältigt, sondern in tagtäglichen konkreten Handlungen an bestimmten Orten mit bestimmten Personen.
  • Entwicklungsaufgaben lassen sich nur unter dem Aspekt soziokulturellen Wandels bestimmen. Von daher sind die obigen Entwicklungsaufgaben heute anders zu fassen bzw. zu modifizieren.“
Q:

Für wen erbringt die Kinder- und Jugendhilfe diese Dienstleistungen?

A:

Die Kinder- und Jugendhilfe erbringt Leistungen für Kinder und Jugendliche bzw. deren Familien sowie Sorgeberechtigten.

Q:

Beispiele für Arten der Prävention:

A:
  • Primäre Prävention (frühzeitig, vorbeugend): Verkehrserziehung im Kindergarten, öffentliche Angebote (Jugendclubs, Aufklärungsarbeit)
  • Sekundäre Prävention (Minderung von Konsequenzen): Beratung bei Trennung/Scheidung, Hilfe zur Erziehung
  • Tertiäre Prävention (Rehabilitation): Inobhutnahme, Hilfe zu Erziehung
Q:

Was ändert sich an der pädagogischen Haltung, wenn sich das Bild vom Kind ändert?

A:
  • Das Bild vom Kind beeinflusst den grundsätzlichen Handlungsansatz in der Pädagogik.
  • So ist der partizipative Ansatz nur möglich, wenn man postuliert, dass Kinder dazu fähig sind, sich zu äußern und ihre Situation entsprechend einzuordnen.
Q:

Was ist Rechtsgrundlage der KJH?

A:

Rechtsgrundlage der KJH ist das achte Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII).

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Q:

Was sind Ziele der Kinder- und Jugendhilfe?

A:
  • Gewährleistung gleicher Lebensbedingungen für junge Menschen
  • Recht des Kindes/Jugendlichen auf Förderung der Entwicklung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit
  • soll "dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen" (SGB VIII §1 Abs. 3 Nr. 4).
Q:

Was ist Kennzeichen moderner Kinder- und Jugendhilfe?

A:
  • Lebensweltorientierung unter Beteiligung und Mitbestimmung der Kinder/Jugendlichen bzw. deren Familien
  • vom "Eingriffsrecht" zum "Leistungsrecht"
  • Erziehung und Hilfe als bestimmende Begriffe werden ergänzend durch Prävention und Partizipation
Q:

Was sind Aufgabenbereiche der KJH?

A:

Recht auf soziale Leistungen

  • individueller Rechtsanspruch besteht immer dann, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt werden
  • einklagbar

öffentliche Gewährleistungsverantwortung

  • Einige Angebote sind (auch ohne Antrag) frei zugänglich
  • Verantwortlich: Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe

Hoheitliche Maßnahmen

  • Wächteramt gemäß § 6 Abs. 2 GG
  • z.B. Inobhutnahme gemäß § 8a SGB VIII
Q:

Was sind Elternrecht und Elternpflicht?

A:
  • GG: Pflege und Erziehung ist das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht
  • Erziehungsrecht entspricht gleichzeitig einer Elternpflicht: Elternrecht ist keine Herrschaft über das Kind, sondern die Pflicht, das Kind zu versorgen und in der Entwicklung zu fördern
  • Sind Familien nicht in der Lage, ihrem Erziehungsrecht/Erziehungsplficht nachzukommen, müssen sie sich auf die Unterstützung durch das Hilfesystem der KJH verlassen können
  • Aufgabe der KJH: Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und -verantwortung zu stärken und unterstützende Angebote zur Verfügung zu stellen
Q:

Was ist Aufgabe der Familie?

A:
  • sozialer Rückhalt und emotionale Unterstützung
  • Versorgung des Kindes
  • Erziehung des Kindes zu eigenständiger Persönlichkeit
Q:

Warum ist Demokratieerziehung bereits im Kindergarten wichtig?

A:
  • Gesellschaft kann sich selbst bilden und bereits im Kindesalter sollten Möglichkeiten zur Partizipation geschaffen werden
  • Kindergarten legt Grundstein für demokratisches Individuum
  • Kinder sollen Gemeinschaftssinn und Solidarität lernen (weniger Egoismus, mehr Kooperation)
  • Demokratisierung: lernen, Konflikte friedlich zu lösen
  • Kinder sollen lernen, ihre eigene Meinung vertreten zu können
  • Kinder wollen kooperieren und verhandeln
Q:

Worin besteht der Paradigmenwechsel in der Kinder- und Jugendhilfe?

A:

Paradigma: Denkmuster, das grundlegende Probleme und Methoden weiterer Wissenschaftsbereiche definiert und das Weltbild einer Zeit prägt bzw. neue Herangehensweisen an bestimmte Probleme vorgibt.


Die sozialdisziplinierende Jugendhilfe war bestimmt von

  • Fürsorgeerziehung als vorherrschende Maßnahme
  • Maßnahmen nicht zeitlich begrenzt, einzig abhängig von der Einschätzung der Mitarbeiter
  • Begrifflichkeiten: Verwahrlosung, schwererziehbar, schwersterziehbar
  • Familien im Fokus
  • betrifft vor allem prekäre Bevölkerungsschichten (Proletarier)


Die dienstleistungsorientierte (moderne) KJH ist bestimmt von

  • Rechtsanspruch
  • Wegfall diskriminierender Begriffe
  • Leitideen: Partizipation, Prävention, Familienorientierung
  • Hilfeplan in den Hilfen zur Erziehung
  • Jugendhilfeplanung
KJH - Kinder- und Jugendhilfe

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