Psychologische Grundlagen at DIPLOMA Hochschule Nordhessen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Psychologische Grundlagen an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Psychologische Grundlagen Kurs an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Humanistische Persönlichkeitstheorie nach Carl Rogers klientenzentrierte Gesprächsführung (personenzentrierter Ansatz) 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Selbstkonzept des Menschen mit individuellen Eigenschaften, Überzeugungen, Glaubenssätzen und Verhaltensweisen (wie und wer sie sind) Für ein wachstumsförderndes Klima für die Persönlichkeit / Beratungsgespräche: 

1. Wertschätzung (= Haltung von uneingeschränkter ) Akzeptanz der Persönlichkeit Kritik nur an dem Verhalten, nicht an der Person, Zuwendung nicht an Bedingungen knüpfen 

2. Echtheit (Offenheit) 

3. Empathie (sich in die Lage anderer hineinversetzen, Spiegelung der Gefühle des anderen) 

4. Kongruenz (stimmiges Verhalten)

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Psychologie?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

a) beschreiben – erklären – verstehen des Erlebens und Handeln von Menschen / ihr Verhalten (z.B. PKW) 

b) Entwicklung von Maßnahmen zur Veränderung 

c) Prognose zukünftigen Verhaltens

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TESTE DEIN WISSEN

Welche psychischen Krankheitsbilder kennen Sie?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Affektive Störungen

Extreme Stimmungen beeinflussen das normale Leben und schränken die Funktionsfähigkeit ein

- Major Depression

- Bipolare Störungen

2. Angststörungen

- Generalisierte Angststörung

- Panikstörung

- Phobie

- Angst vor der Angst

3. Zwangsstörung

Handlungen, Reaktionen basieren auf Zwangsgedanken= Ideen, Bilder, Impulse

4. PTBS Posttraumatische Belastungsstörung

5. Schizophrenie

Schwerwiegende psychische Störung, bei der die Persönlichkeit auseinanderzufallen scheint

6. Persönlichkeitsstörungen

- Bordeline-Störung

- Antisoziale Persönlichkeitsstörung

7. Psychische Störungen in der Kindheit

- ADHD

- Autismus


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TESTE DEIN WISSEN

Was verstehen Sie unter Assimilation?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Assimilation = Integrationsleistung, in der Lernpsychologie das
Zuordnen einer Wahrnehmung zu einem vorhandenen
Wahrnehmungsschema bezeichnet.

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind soziale Gruppen und welchen Einfluss haben sie auf die Psyche der einzelnen Gruppenmitglieder ?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Wie wir reagieren, agieren auf andere, Kommunikation manchmal nur durch Blicke, Gesten, Verhalten (z.B. wegschauen) = Interaktionen, Nicht nicht kommunizieren
• Interaktionskostellationen (= Rahmenverhältnisse unseres kommunikativen Verhaltens)
• Jeder ist Mitglied einer Begegnung, Mitglied einer Gruppe
• Einheit von Erwartungen über best. Normen und Regeln, Haltungen, Vorstellung über den Handlungsablauf z.B. Paarbeziehung, Rituale (Gottesdienst), flüchtige Begegnung in U-Bahn, Soziale Gruppen (Teams, Familie, Freunde):
Eigenschaften von Gruppen:
• zeitlich überdauernd
• Rollen- und Aufgabenverteilung
• Gefühl von Gemeinsamkeit
• bes. Normen und Regeln
• gem. Sprachgebrauch


Gruppen erschaffen eine eigene Wirklichkeit:
Gruppendruck (Anpassung)
Spannung z.B. in Arbeitsgruppen (Sache, Gruppe, Person)
Gruppenkohärenz:
sich von der Umgebung abzugrenzen und ein Eigenleben zu entwickeln
Zusammengehörigkeitsgefühl

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TESTE DEIN WISSEN

Psychologie

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TESTE DEIN WISSEN

"Wissenschaft, die alle Phänomäne des Erlebens und Handelns von Menschen zu beschreiben, erklären, verstehen und beeinflussen sucht."

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TESTE DEIN WISSEN

Big Five / "Fünf-Faktoren-Modell" nach McCrae und Costa

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TESTE DEIN WISSEN

Modell der Persönlichkeit, bestehend aus:
- Neurotizismus
- Extraversion
- Offenheit
- Gewissenhaftigkeit
- Verträglichkeit

die jeweils entweder schwach oder stark ausgeprägt sein können.


--> Charakter übersichtlich erfassen.

--> Standardmodell der Persönlichkeitsforschung (Bestätigung zahlreicher Studien der 5 Faktoren)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Das Rubikonmodell der Handlungsphasen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

ist ein motivationspsychologisches Modell, mit dem einzelne Handlungsschritte in vier formelle Phasen eingeteilt werden: 

Die vier Phasen: 

• Abwägephase 

• Planungsphase 

• Handlungsphase 

• Bewertungsphase

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TESTE DEIN WISSEN

Was verstehen Sie unter den Sozial-kognitiven Persönlichkeitstheorien

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TESTE DEIN WISSEN

Selbstwirksamkeit 

• Selbstwirksamkeit ist die Überzeugung, dass man in einer bestimmten Situation angemessene Verhaltensresultate erzielen kann. 

• Selbstwirksamkeitserwartung: aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich ausführen zu können. Menschen die daran glauben, selbst etwas zu bewirken und auch in schwierigen Situationen in der Lage zu sein, selbstständig handeln zu können. (Resilienz) 

• Sie beeinflusst die Wahrnehmung, Motivation und die Leistung einer Person erheblich. (optimistisch, pessimistisch)

 Stellvertretende Erfahrung, man beobachtet die Leistung anderer 

• Überzeugung, andere Personen überzeugen, dass man es schaffen kann und wird 

• Kontrolle emotionaler Erregung (Angst mindert, freudige Erwartung erhöht die Erfolgsaussicht) 

• Person – Handlung – Ergebnis – Folge

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TESTE DEIN WISSEN

Psychoanalytische Theorie

Konzept der Übertragung und Gegenübertragung nach Freud

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Bei neutralen Situationen reagieren Klienten unangemessen und heftig auf den Therapeuten.
--> dabei geht es nicht um ihn als Person oder seine Handlungen, sondern es spielen Erinnerungen an Erfahrungen mit wichtigen Bezugspersonen aus deren Vergangenheit eine Rolle.


Übertragung: unbewusster Vorgang

  • Verzerrte Wahrnehmung von Situationen
  • Findet im Alltag der Menschen ständig statt
  • Menschen übertragen auf Interaktionspartnern Gefühle, die eigentlich einer früheren Bezugsperson gelten
  • Unverarbeitete Erfahrungen aus der Vergangenheit werden im Hier und Jetzt neu belebt wenn Interaktionspartner oder Situationen im Hier und Jetzt an diese vergangenen Situationen und Erfahrungen erinnern.
  • Klienten verwechsen die Personen im Hier und Jetzt mit den Personen aus der Vergangenheit.
  • Die betroffenen Personen bemerken nicht, dass sie die Situation oder Person falsch einschätzen und ihr Verhalten unangemessen ausfällt. Ebenso wenig ist ihnen bewusst, welche positiven oder negativen Erinnerungen da gerade aktiviert werden.


Merkmal:
Wenn eine Interaktion durch eine Reaktion gestört wird, die ungewöhnlich oder unangemessen heftig ausfällt.



Je nach der Beschaffenheit der Vorerfahrungen der betroffenen Person kann die Übertragung positiv oder negativ ausfallen.


Positive Übertragung

angenehme, schöne Erfahrungen --> freundlich und zugewandt

--> erleichtert den EInstieg in den therapeutischen Prozess

--> schafft Vetrrauen

--> weckt Hoffnung auf Genesung

--> energetisiert den Patienten

--> motoíviert den Patienten


Negative Übertragung

  • Erinnerungen negativer Natur --> Verhalten der betroffenen Person wird negativ eingefärbt
  • ebenfalls wertvoll für die Arbeitsbeziehung


Gegenübertragung

  • Innere Resonanz des Therapeuten auf die Übertragung des Patienten
  • Reaktion des Interaktionspartners auf die Übertragung der betroffenen Person (Gefühle und daraus resultierende Verhalten)
  • Wahrnehmung und Erfassung der Übertragung des Patienten



Gerade im sozialpädagogischen Kontext treten bei den Gesprächen und in der Zusammenarbeit zwischen Sozialarbeiter und Klient regelmäßig solche Übertragungen und Gegenübertragungen auf.


Professionalität des Sozialarbeiters:

  • Erkennen des unangenehmen Verhaltens als Übertragung
  • Bewusste und Besonnene Reaktion
  • Eigene Beziehungsmuster zu wichtigen Bezugspersonen der Vergangenheit reflektieren, um selbst Übertragungen zu verhindern



--> Um wirklich Veränderungen in einer Therapie zu bewirken, sollten sich die konfliktbeladenen Übertragungen des Patienten nicht bestätigen.

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TESTE DEIN WISSEN

Kognitivismus oder kognitive Lerntheorien

- Das strukturierende Lernen -

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TESTE DEIN WISSEN

Kognitivismus = kognitive Lerntheorie. 

Dabei wird die individuelle Informationsverarbeitung des Lernenden in den Mittelpunkt gestellt. 


Begründer: Edward Tolman, Kurt Lewin, Jerome Bruner, Jean Piaget.


Die Rohstoffe des Menschen sind Informationen, die sie aus der Umgebung aufnehmen – also alle Reize / Stimuli. Im Gehirn werden sie dann verarbeitet und abgespeichert. Das geschieht durch verschiedene kognitive Prozesse. Danach kann der Mensch die Informationen in Form von Reaktionen und Verhalten anwenden. 


Wenn du im Kognitivismus verschiedene Lernprozesse betrachtest, konzentrierst du dich auf die Vorgänge, die im Inneren des Menschen – also im Gehirn – ablaufen. Demnach musst du dich zum Lernen mit den Lerninhalten auseinandersetzen, sie verstehen und nachvollziehen

Damit du Inhalte gut lernen kannst, solltest du deshalb folgendes beachten:

  • Die Lerninhalte sollen deine Aufmerksamkeit wecken, zum Beispiel, indem sie anschaulich dargestellt sind. 
  • Die Lerninhalte sollen dein Vorwissen aktivieren. Du merkst dir neue Inhalte besser, wenn du sie mit Bekanntem verknüpfst
  • Wichtig ist außerdem, dass du all deine Sinne beim Lernen ansprichst. Hör dir die Lerninhalte an, lies sie durch und spreche sie laut aus!
  • Wenn du das Gelernte wiederholst und anwendest, dann hilft es dir, das Gelernte besser zu behalten. 


--> Aneignung der Welt: Geht vom lernenden Subjekt aus, das aktiv auswählt, wann er was lernt.

--> Der Mensch ist nicht mehr ein passiver Reizempfänger, sondern wird als seine Erfahrungen aktiv konstruierendes, handelndes und denkendes Subjekt gesehen.



Daraus haben sich Modelle entwickelt, die das Lernen des Einzelnen beschreiben. 

--> Lernen am Modell

--> Lernen durch Einsicht

--> Entwicklungsstufenmodell




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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die verschiedenen Tätigkeiten der Sozialarbeiter?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Erstgespräch
  • Hilfeplanung
  • Ausführung der Planung
  • Bewertung der Zielerreichung


--> Untergliederung dieser Tätigkeiten in einzelne Aktivitäten, bei denen immer wieder psychologisches Wissen eingesetzt werden muss, um professionelle Hilfe leisten zu können.

z.B.: - Analyse von Kommunikationsprozessoren
- Psychische Erkrankungen der Klienten
- Entwicklungsverzögerungen bei Kindern

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  • 39060 Karteikarten
  • 1115 Studierende
  • 20 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Psychologische Grundlagen Kurs an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Humanistische Persönlichkeitstheorie nach Carl Rogers klientenzentrierte Gesprächsführung (personenzentrierter Ansatz) 

A:

Selbstkonzept des Menschen mit individuellen Eigenschaften, Überzeugungen, Glaubenssätzen und Verhaltensweisen (wie und wer sie sind) Für ein wachstumsförderndes Klima für die Persönlichkeit / Beratungsgespräche: 

1. Wertschätzung (= Haltung von uneingeschränkter ) Akzeptanz der Persönlichkeit Kritik nur an dem Verhalten, nicht an der Person, Zuwendung nicht an Bedingungen knüpfen 

2. Echtheit (Offenheit) 

3. Empathie (sich in die Lage anderer hineinversetzen, Spiegelung der Gefühle des anderen) 

4. Kongruenz (stimmiges Verhalten)

Q:

Was bedeutet Psychologie?

A:

a) beschreiben – erklären – verstehen des Erlebens und Handeln von Menschen / ihr Verhalten (z.B. PKW) 

b) Entwicklung von Maßnahmen zur Veränderung 

c) Prognose zukünftigen Verhaltens

Q:

Welche psychischen Krankheitsbilder kennen Sie?

A:

1. Affektive Störungen

Extreme Stimmungen beeinflussen das normale Leben und schränken die Funktionsfähigkeit ein

- Major Depression

- Bipolare Störungen

2. Angststörungen

- Generalisierte Angststörung

- Panikstörung

- Phobie

- Angst vor der Angst

3. Zwangsstörung

Handlungen, Reaktionen basieren auf Zwangsgedanken= Ideen, Bilder, Impulse

4. PTBS Posttraumatische Belastungsstörung

5. Schizophrenie

Schwerwiegende psychische Störung, bei der die Persönlichkeit auseinanderzufallen scheint

6. Persönlichkeitsstörungen

- Bordeline-Störung

- Antisoziale Persönlichkeitsstörung

7. Psychische Störungen in der Kindheit

- ADHD

- Autismus


Q:

Was verstehen Sie unter Assimilation?

A:

Assimilation = Integrationsleistung, in der Lernpsychologie das
Zuordnen einer Wahrnehmung zu einem vorhandenen
Wahrnehmungsschema bezeichnet.

Q:

Was sind soziale Gruppen und welchen Einfluss haben sie auf die Psyche der einzelnen Gruppenmitglieder ?

A:

Wie wir reagieren, agieren auf andere, Kommunikation manchmal nur durch Blicke, Gesten, Verhalten (z.B. wegschauen) = Interaktionen, Nicht nicht kommunizieren
• Interaktionskostellationen (= Rahmenverhältnisse unseres kommunikativen Verhaltens)
• Jeder ist Mitglied einer Begegnung, Mitglied einer Gruppe
• Einheit von Erwartungen über best. Normen und Regeln, Haltungen, Vorstellung über den Handlungsablauf z.B. Paarbeziehung, Rituale (Gottesdienst), flüchtige Begegnung in U-Bahn, Soziale Gruppen (Teams, Familie, Freunde):
Eigenschaften von Gruppen:
• zeitlich überdauernd
• Rollen- und Aufgabenverteilung
• Gefühl von Gemeinsamkeit
• bes. Normen und Regeln
• gem. Sprachgebrauch


Gruppen erschaffen eine eigene Wirklichkeit:
Gruppendruck (Anpassung)
Spannung z.B. in Arbeitsgruppen (Sache, Gruppe, Person)
Gruppenkohärenz:
sich von der Umgebung abzugrenzen und ein Eigenleben zu entwickeln
Zusammengehörigkeitsgefühl

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Q:

Psychologie

A:

"Wissenschaft, die alle Phänomäne des Erlebens und Handelns von Menschen zu beschreiben, erklären, verstehen und beeinflussen sucht."

Q:

Big Five / "Fünf-Faktoren-Modell" nach McCrae und Costa

A:

Modell der Persönlichkeit, bestehend aus:
- Neurotizismus
- Extraversion
- Offenheit
- Gewissenhaftigkeit
- Verträglichkeit

die jeweils entweder schwach oder stark ausgeprägt sein können.


--> Charakter übersichtlich erfassen.

--> Standardmodell der Persönlichkeitsforschung (Bestätigung zahlreicher Studien der 5 Faktoren)

Q:

Was ist das Das Rubikonmodell der Handlungsphasen?

A:

ist ein motivationspsychologisches Modell, mit dem einzelne Handlungsschritte in vier formelle Phasen eingeteilt werden: 

Die vier Phasen: 

• Abwägephase 

• Planungsphase 

• Handlungsphase 

• Bewertungsphase

Q:

Was verstehen Sie unter den Sozial-kognitiven Persönlichkeitstheorien

A:

Selbstwirksamkeit 

• Selbstwirksamkeit ist die Überzeugung, dass man in einer bestimmten Situation angemessene Verhaltensresultate erzielen kann. 

• Selbstwirksamkeitserwartung: aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich ausführen zu können. Menschen die daran glauben, selbst etwas zu bewirken und auch in schwierigen Situationen in der Lage zu sein, selbstständig handeln zu können. (Resilienz) 

• Sie beeinflusst die Wahrnehmung, Motivation und die Leistung einer Person erheblich. (optimistisch, pessimistisch)

 Stellvertretende Erfahrung, man beobachtet die Leistung anderer 

• Überzeugung, andere Personen überzeugen, dass man es schaffen kann und wird 

• Kontrolle emotionaler Erregung (Angst mindert, freudige Erwartung erhöht die Erfolgsaussicht) 

• Person – Handlung – Ergebnis – Folge

Q:

Psychoanalytische Theorie

Konzept der Übertragung und Gegenübertragung nach Freud

A:

Bei neutralen Situationen reagieren Klienten unangemessen und heftig auf den Therapeuten.
--> dabei geht es nicht um ihn als Person oder seine Handlungen, sondern es spielen Erinnerungen an Erfahrungen mit wichtigen Bezugspersonen aus deren Vergangenheit eine Rolle.


Übertragung: unbewusster Vorgang

  • Verzerrte Wahrnehmung von Situationen
  • Findet im Alltag der Menschen ständig statt
  • Menschen übertragen auf Interaktionspartnern Gefühle, die eigentlich einer früheren Bezugsperson gelten
  • Unverarbeitete Erfahrungen aus der Vergangenheit werden im Hier und Jetzt neu belebt wenn Interaktionspartner oder Situationen im Hier und Jetzt an diese vergangenen Situationen und Erfahrungen erinnern.
  • Klienten verwechsen die Personen im Hier und Jetzt mit den Personen aus der Vergangenheit.
  • Die betroffenen Personen bemerken nicht, dass sie die Situation oder Person falsch einschätzen und ihr Verhalten unangemessen ausfällt. Ebenso wenig ist ihnen bewusst, welche positiven oder negativen Erinnerungen da gerade aktiviert werden.


Merkmal:
Wenn eine Interaktion durch eine Reaktion gestört wird, die ungewöhnlich oder unangemessen heftig ausfällt.



Je nach der Beschaffenheit der Vorerfahrungen der betroffenen Person kann die Übertragung positiv oder negativ ausfallen.


Positive Übertragung

angenehme, schöne Erfahrungen --> freundlich und zugewandt

--> erleichtert den EInstieg in den therapeutischen Prozess

--> schafft Vetrrauen

--> weckt Hoffnung auf Genesung

--> energetisiert den Patienten

--> motoíviert den Patienten


Negative Übertragung

  • Erinnerungen negativer Natur --> Verhalten der betroffenen Person wird negativ eingefärbt
  • ebenfalls wertvoll für die Arbeitsbeziehung


Gegenübertragung

  • Innere Resonanz des Therapeuten auf die Übertragung des Patienten
  • Reaktion des Interaktionspartners auf die Übertragung der betroffenen Person (Gefühle und daraus resultierende Verhalten)
  • Wahrnehmung und Erfassung der Übertragung des Patienten



Gerade im sozialpädagogischen Kontext treten bei den Gesprächen und in der Zusammenarbeit zwischen Sozialarbeiter und Klient regelmäßig solche Übertragungen und Gegenübertragungen auf.


Professionalität des Sozialarbeiters:

  • Erkennen des unangenehmen Verhaltens als Übertragung
  • Bewusste und Besonnene Reaktion
  • Eigene Beziehungsmuster zu wichtigen Bezugspersonen der Vergangenheit reflektieren, um selbst Übertragungen zu verhindern



--> Um wirklich Veränderungen in einer Therapie zu bewirken, sollten sich die konfliktbeladenen Übertragungen des Patienten nicht bestätigen.

Q:

Kognitivismus oder kognitive Lerntheorien

- Das strukturierende Lernen -

A:

Kognitivismus = kognitive Lerntheorie. 

Dabei wird die individuelle Informationsverarbeitung des Lernenden in den Mittelpunkt gestellt. 


Begründer: Edward Tolman, Kurt Lewin, Jerome Bruner, Jean Piaget.


Die Rohstoffe des Menschen sind Informationen, die sie aus der Umgebung aufnehmen – also alle Reize / Stimuli. Im Gehirn werden sie dann verarbeitet und abgespeichert. Das geschieht durch verschiedene kognitive Prozesse. Danach kann der Mensch die Informationen in Form von Reaktionen und Verhalten anwenden. 


Wenn du im Kognitivismus verschiedene Lernprozesse betrachtest, konzentrierst du dich auf die Vorgänge, die im Inneren des Menschen – also im Gehirn – ablaufen. Demnach musst du dich zum Lernen mit den Lerninhalten auseinandersetzen, sie verstehen und nachvollziehen

Damit du Inhalte gut lernen kannst, solltest du deshalb folgendes beachten:

  • Die Lerninhalte sollen deine Aufmerksamkeit wecken, zum Beispiel, indem sie anschaulich dargestellt sind. 
  • Die Lerninhalte sollen dein Vorwissen aktivieren. Du merkst dir neue Inhalte besser, wenn du sie mit Bekanntem verknüpfst
  • Wichtig ist außerdem, dass du all deine Sinne beim Lernen ansprichst. Hör dir die Lerninhalte an, lies sie durch und spreche sie laut aus!
  • Wenn du das Gelernte wiederholst und anwendest, dann hilft es dir, das Gelernte besser zu behalten. 


--> Aneignung der Welt: Geht vom lernenden Subjekt aus, das aktiv auswählt, wann er was lernt.

--> Der Mensch ist nicht mehr ein passiver Reizempfänger, sondern wird als seine Erfahrungen aktiv konstruierendes, handelndes und denkendes Subjekt gesehen.



Daraus haben sich Modelle entwickelt, die das Lernen des Einzelnen beschreiben. 

--> Lernen am Modell

--> Lernen durch Einsicht

--> Entwicklungsstufenmodell




Q:

Was sind die verschiedenen Tätigkeiten der Sozialarbeiter?

A:
  • Erstgespräch
  • Hilfeplanung
  • Ausführung der Planung
  • Bewertung der Zielerreichung


--> Untergliederung dieser Tätigkeiten in einzelne Aktivitäten, bei denen immer wieder psychologisches Wissen eingesetzt werden muss, um professionelle Hilfe leisten zu können.

z.B.: - Analyse von Kommunikationsprozessoren
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