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Lernmaterialien für Politik an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen

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TESTE DEIN WISSEN

Der Wohlfahrtsstaat / Sozialstaat

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  • Die Entwicklung des modernen Wohlfahrtsstaates hat vor rund 125 Jahren mit der Entwicklung staatlicher Sozialversicherungssysteme in Westeuropa ihren Anfang genommen.
  • Die im Deutschen Kaiserreich unter dem Kanzler Otto von Bismarck geschaffenen Kranken-, Unfall- und Rentenversicherungen waren weltweit die ersten Leistungen dieser Art.
  • Deutschland war also im Bereich der Sozialpolitik weltweit Vorreiter.
  • Den neu aufkommenden sozialen und revolutionären Bewegungen sollte so der Boden entzogen werden.
  • Viele europäische Länder folgten diesem Beispiel, als erste dabei die angrenzenden Nachbarländer. "Spätzünder" waren Japan, die USA und die Schweiz. Nationale Gesetze zur Arbeitslosenversicherung wurden in den meisten europäischen Ländern während des ersten Fünftels des 20. Jahrhunderts verabschiedet. Als erstes Land führte Frankreich 1905 ein solches Versicherungssystem ein. Deutschland war in diesem Zweig eher ein Nachzügler.
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Sozialpolitik

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Sozialpolitik ist kein feststehender Begriff, sondern definiert sich immer wieder neu, je nach Epoche oder Gesellschaftordnung.

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Rechtliche Verankerung

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  • Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland fordert in Artikel 20, Abs. 1 den Sozialstaat.
  • Sozialrechte:
  • Garantie der Koalitionsfreiheit (Art. 9, Abs. 3 GG), die die Bildung von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden verfassungsrechtlich absichert
  • Recht der freien Berufswahl und der freien Wahl des Arbeitsplatzes (Art. 12, Abs. 1).
  • Kodifiziert ist das Sozialrecht im Sozialgesetzbuch. Das Sozialgesetzbuch (SGB) wurde eingeführt, um das Sozialrecht übersichtlicher zu gestalten. Die Arbeiten am SGB sind erst vor kurzem abgeschlossen worden. Startpunkt war im Jahr 1975 der Allgemeine Teil als Sozialgesetzbuch 1. Buch (SGB I).
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Bei der Frage nach Sozialpolitik ist noch hilfreich zu wissen was bedeutet sozial?

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Nach Luhmann: Handlungen können dann als sozial begriffen werden, wenn sie im Rahmen und/oder Bezug zu einer Gemeinschaft vollzogen werden

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Definition Sozialpolitik:

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Staatliche Handlung, die direkt oder indirekt auf das Staatsvolk abzielt mit der Absicht, den Staat zu stabilisieren.

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Sozialpolitik im engeren und weiteren Sinne:

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  • Engerer Sinn: Bezugnahme auf staatliche Sozialleistungen des Systems sozialer Sicherung (Schutz vor materieller Not, Schutz vor Wechselfälle des Lebens und Bekämpfung krasser sozialer Ungleichheit)
  • Weiterer Sinn: es wird davon ausgegangen, dass sich sozialpolitische Maßnahmen tendenziell auf alle Politikbereiche beziehen. (Arbeitsverfassung, Beschäftigungspolitik und das Bildungswesen.
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Ziele von Sozialpolitik

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  • wirtschaftliche und soziale Stellung von schwachen Gesellschaftsmitgliedern durch den
     Einsatz geeigneter Mittel (im Sinne der in einer Gesellschaft verfolgten gesellschaftlichen und sozialen Grundziele) verbessern
  • freie Entfaltung der Persönlichkeit, soziale Sicherheit, soziale Gerechtigkeit, Gleichbehandlung
  • den Eintritt wirtschaftlicher oder sozialer Schwäche durch existenzgefährdender Risiken zu verhindern.
  • Sozialpolitik im Wesentlichen zwei Aufgaben hat: die Absicherung gegen existenzgefährdende Risiken einerseits und die Verteilung von Einkommen, Vermögen und sozialen Positionen in einer Gesellschaft andererseits.
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Lösungen von Sozialpolitik (bzg zu Ziele von Sozialpolitik):

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Lösungen:

Neben der Sozialversicherung umfasst die Sozialpolitik auch Instrumente der Einkommens- und Vermögensumverteilung sowie der Grundsicherung. Schließlich zählen zur Sozialpolitik auch rechtliche Maßnahmen wie der Arbeitnehmerschutz, die Arbeitsmarktpolitik und die Ausgestaltung der Betriebs- und Unternehmensverfassung. Neben der staatlichen Sozialpolitik gibt es die internationale und supranationale Sozialpolitik (vgl. dazu S. 419 ff.) sowie die von den Unternehmungen getragene betriebliche Sozialpolitik.

Rechtliche Rahmenbedingungen:

  • Betriebs- und Unternehmensverfassung
  • Sozialversicherung

Internationale Sozialpolitik

  • Umverteilung von Einkommen und Vermögen
  • Recht (Arbeitnehmerschutz)

Betriebliche Politik

  • Arbeitsmarktpolitik
  • Grundsicherung
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Warum gibt es Sozialpolitik?

„Soziale Frage“


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  • Sozialpolitik sei ein Charakteristikum marktwirtschaftlicher-kapitalistischer Gesellschaft. Dieser These muss widersprochen werden, sowie der Aussage, die Industrialisierung sei der Auslöser für die Sozialpolitik.
  • Es gibt sie in allen Gesellschaften seit der Antike (ungleichen Verfügungsrechte unter den Staatsbürgern)
  • Existenz von Unterschieden in den politischen, persönlichen oder wirtschaftlichen Rechten und Verfügungsmöglichkeiten über wirtschaftliche Güter (Einkommen und Vermögen) zwischen sozialen Gruppen (Schichten, Ständen, Klassen), die als so groß empfunden werden, dass sie den inneren Frieden und damit die Existenz der Gesellschaft bedrohen oder von den Trägern politischer Macht als nicht vertretbar angesehen werden.
  • Staatliche Sozialpolitik im Industriezeitalter als Lösung der sozialen Frage der vorindustriellen Gesellschaft 
  • Ungleichverteilung von persönlichen Rechten (Besitz, Berufs- und Bildungsrechte)
  • Mehrheit der Bevölkerung befindet sich in sozialen, wirtschaftlichen und persönlichen Abhängigkeitsverhältnissen
  • Durch Aufklärung, Liberalismus wurden Zünfte Leibeigenschaft und Hörigkeit aufgehoben
  • Es ist belegt, dass es in Europa im Verlauf der Industrialisierung einen besonders großen Bedarf an ausgleichenden Maßnahmen gab. Wegen der Auflösung von ständischen, zünftige oder herrschaftliche Institutionen. Große Massen von Menschen wanderten vom Land in die Stadt. Sicherung ihrer Existenz nur durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft. Das gilt bis heute.
  • Allgemeine Vertragsfreiheit, Freizügigkeit und Freiheit der Berufs- und Arbeitsplatzwahl eingeführt
  • Zäsur einer jahrhundertelangen Abhängigkeit
  • Sozial gerechte Verteilung von Anpassungskosten als notwendige Voraussetzung für gesellschaftliche Akzeptanz des Strukturwandels
  • Sozialpolitik als notwendige Bedingung wirtschaftlicher Entwicklung in modernen Gesellschaften
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Es werden die soziale Akzeptanz der Veränderungs- und Strukturwandlungsprozesse gesichert

  • Gründe:
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1. Grund:

ES wird immer Gesellschaftsmitglieder/Gruppen geben, die nicht oder nur eingeschränkt für ihre Existenz sorgen können (Menschen mit Behinderung)

 

2. Grund:

Andere können evtl. ihre Arbeitskraft  durch Gesundheitsausfälle nicht vermarkten. Familienangehörige, die einen Angehörigen pflegen müssen. Hier entstehen Kosten.

 

3. Grund:
 schnelle wirtschaftliche und technologische Entwicklung. Der Wandel wird immer schneller. Etablierung von Neuem ist verbunden mit der Entwertung des Alten. Was gestern was Wert war ist heute Wertlos. Hier ist Lebenslanges Lernen uns Ausundweiterbildung wichtig. Es gibt viele befristete Arbeitsverhältnisse, das generiert Kosten und Ausfälle. Häufiger Arbeitsplatz/Berufswechsel.

 

4. Grund für staatliche Sozialpolitik:
 gesellschaftspolitische Zielsetzung, materielle Freiheit und soziale Gerechtigkeit. Ziel durch bedingungsloses Grundeinkommen.


Reaktionen ab:


 1. Entwicklung sozialer Sicherungssysteme zu Verringerung der individuellen Anpassungskosten

 

2. Sicherung einer gerechten Verteilung der Anpassungslasten in der Gesellschaft

 

 

  • Klassische „soziale Frage“ als Arbeiterfrage wird durch den Aufbau des Sozialstaates weitgehend gelöst
  • Sozialpolitik verpflichtet Staat, für alle Gesellschaftsmitglieder die materiellen Voraussetzungen für die Wahrnehmung der Grundrechte zu schaffen (S. 7)
  • Ungleichheit widerspricht den Zielen von Freiheit und Gerechtigkeit
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Was ist ein Staat?

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Eine größere Gruppe Menschen unter einer bestimmten Ordnung   zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen.

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlicher Staatsformen: feudalistische, diktatorische, konservative, liberale etc.


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Arbeitsformen

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Einzelfallarbeit mit dem Ziel der Verbesserung individueller Lebensverhältnisse,
• Gemeinwesenarbeit zur Verbesserung sozialräumlicher Strukturen,
• soziale Gruppenarbeit mit dem Ziel der Entwicklung sozialer Kompetenzen.

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  • 25615 Karteikarten
  • 831 Studierende
  • 19 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Politik Kurs an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Der Wohlfahrtsstaat / Sozialstaat

A:
  • Die Entwicklung des modernen Wohlfahrtsstaates hat vor rund 125 Jahren mit der Entwicklung staatlicher Sozialversicherungssysteme in Westeuropa ihren Anfang genommen.
  • Die im Deutschen Kaiserreich unter dem Kanzler Otto von Bismarck geschaffenen Kranken-, Unfall- und Rentenversicherungen waren weltweit die ersten Leistungen dieser Art.
  • Deutschland war also im Bereich der Sozialpolitik weltweit Vorreiter.
  • Den neu aufkommenden sozialen und revolutionären Bewegungen sollte so der Boden entzogen werden.
  • Viele europäische Länder folgten diesem Beispiel, als erste dabei die angrenzenden Nachbarländer. "Spätzünder" waren Japan, die USA und die Schweiz. Nationale Gesetze zur Arbeitslosenversicherung wurden in den meisten europäischen Ländern während des ersten Fünftels des 20. Jahrhunderts verabschiedet. Als erstes Land führte Frankreich 1905 ein solches Versicherungssystem ein. Deutschland war in diesem Zweig eher ein Nachzügler.
Q:

Sozialpolitik

A:

Sozialpolitik ist kein feststehender Begriff, sondern definiert sich immer wieder neu, je nach Epoche oder Gesellschaftordnung.

Q:

Rechtliche Verankerung

A:
  • Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland fordert in Artikel 20, Abs. 1 den Sozialstaat.
  • Sozialrechte:
  • Garantie der Koalitionsfreiheit (Art. 9, Abs. 3 GG), die die Bildung von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden verfassungsrechtlich absichert
  • Recht der freien Berufswahl und der freien Wahl des Arbeitsplatzes (Art. 12, Abs. 1).
  • Kodifiziert ist das Sozialrecht im Sozialgesetzbuch. Das Sozialgesetzbuch (SGB) wurde eingeführt, um das Sozialrecht übersichtlicher zu gestalten. Die Arbeiten am SGB sind erst vor kurzem abgeschlossen worden. Startpunkt war im Jahr 1975 der Allgemeine Teil als Sozialgesetzbuch 1. Buch (SGB I).
Q:

Bei der Frage nach Sozialpolitik ist noch hilfreich zu wissen was bedeutet sozial?

A:

Nach Luhmann: Handlungen können dann als sozial begriffen werden, wenn sie im Rahmen und/oder Bezug zu einer Gemeinschaft vollzogen werden

Q:

Definition Sozialpolitik:

A:

Staatliche Handlung, die direkt oder indirekt auf das Staatsvolk abzielt mit der Absicht, den Staat zu stabilisieren.

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Q:

Sozialpolitik im engeren und weiteren Sinne:

A:
  • Engerer Sinn: Bezugnahme auf staatliche Sozialleistungen des Systems sozialer Sicherung (Schutz vor materieller Not, Schutz vor Wechselfälle des Lebens und Bekämpfung krasser sozialer Ungleichheit)
  • Weiterer Sinn: es wird davon ausgegangen, dass sich sozialpolitische Maßnahmen tendenziell auf alle Politikbereiche beziehen. (Arbeitsverfassung, Beschäftigungspolitik und das Bildungswesen.
Q:

Ziele von Sozialpolitik

A:
  • wirtschaftliche und soziale Stellung von schwachen Gesellschaftsmitgliedern durch den
     Einsatz geeigneter Mittel (im Sinne der in einer Gesellschaft verfolgten gesellschaftlichen und sozialen Grundziele) verbessern
  • freie Entfaltung der Persönlichkeit, soziale Sicherheit, soziale Gerechtigkeit, Gleichbehandlung
  • den Eintritt wirtschaftlicher oder sozialer Schwäche durch existenzgefährdender Risiken zu verhindern.
  • Sozialpolitik im Wesentlichen zwei Aufgaben hat: die Absicherung gegen existenzgefährdende Risiken einerseits und die Verteilung von Einkommen, Vermögen und sozialen Positionen in einer Gesellschaft andererseits.
Q:

Lösungen von Sozialpolitik (bzg zu Ziele von Sozialpolitik):

A:

Lösungen:

Neben der Sozialversicherung umfasst die Sozialpolitik auch Instrumente der Einkommens- und Vermögensumverteilung sowie der Grundsicherung. Schließlich zählen zur Sozialpolitik auch rechtliche Maßnahmen wie der Arbeitnehmerschutz, die Arbeitsmarktpolitik und die Ausgestaltung der Betriebs- und Unternehmensverfassung. Neben der staatlichen Sozialpolitik gibt es die internationale und supranationale Sozialpolitik (vgl. dazu S. 419 ff.) sowie die von den Unternehmungen getragene betriebliche Sozialpolitik.

Rechtliche Rahmenbedingungen:

  • Betriebs- und Unternehmensverfassung
  • Sozialversicherung

Internationale Sozialpolitik

  • Umverteilung von Einkommen und Vermögen
  • Recht (Arbeitnehmerschutz)

Betriebliche Politik

  • Arbeitsmarktpolitik
  • Grundsicherung
Q:

Warum gibt es Sozialpolitik?

„Soziale Frage“


A:
  • Sozialpolitik sei ein Charakteristikum marktwirtschaftlicher-kapitalistischer Gesellschaft. Dieser These muss widersprochen werden, sowie der Aussage, die Industrialisierung sei der Auslöser für die Sozialpolitik.
  • Es gibt sie in allen Gesellschaften seit der Antike (ungleichen Verfügungsrechte unter den Staatsbürgern)
  • Existenz von Unterschieden in den politischen, persönlichen oder wirtschaftlichen Rechten und Verfügungsmöglichkeiten über wirtschaftliche Güter (Einkommen und Vermögen) zwischen sozialen Gruppen (Schichten, Ständen, Klassen), die als so groß empfunden werden, dass sie den inneren Frieden und damit die Existenz der Gesellschaft bedrohen oder von den Trägern politischer Macht als nicht vertretbar angesehen werden.
  • Staatliche Sozialpolitik im Industriezeitalter als Lösung der sozialen Frage der vorindustriellen Gesellschaft 
  • Ungleichverteilung von persönlichen Rechten (Besitz, Berufs- und Bildungsrechte)
  • Mehrheit der Bevölkerung befindet sich in sozialen, wirtschaftlichen und persönlichen Abhängigkeitsverhältnissen
  • Durch Aufklärung, Liberalismus wurden Zünfte Leibeigenschaft und Hörigkeit aufgehoben
  • Es ist belegt, dass es in Europa im Verlauf der Industrialisierung einen besonders großen Bedarf an ausgleichenden Maßnahmen gab. Wegen der Auflösung von ständischen, zünftige oder herrschaftliche Institutionen. Große Massen von Menschen wanderten vom Land in die Stadt. Sicherung ihrer Existenz nur durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft. Das gilt bis heute.
  • Allgemeine Vertragsfreiheit, Freizügigkeit und Freiheit der Berufs- und Arbeitsplatzwahl eingeführt
  • Zäsur einer jahrhundertelangen Abhängigkeit
  • Sozial gerechte Verteilung von Anpassungskosten als notwendige Voraussetzung für gesellschaftliche Akzeptanz des Strukturwandels
  • Sozialpolitik als notwendige Bedingung wirtschaftlicher Entwicklung in modernen Gesellschaften
Q:

Es werden die soziale Akzeptanz der Veränderungs- und Strukturwandlungsprozesse gesichert

  • Gründe:
A:

1. Grund:

ES wird immer Gesellschaftsmitglieder/Gruppen geben, die nicht oder nur eingeschränkt für ihre Existenz sorgen können (Menschen mit Behinderung)

 

2. Grund:

Andere können evtl. ihre Arbeitskraft  durch Gesundheitsausfälle nicht vermarkten. Familienangehörige, die einen Angehörigen pflegen müssen. Hier entstehen Kosten.

 

3. Grund:
 schnelle wirtschaftliche und technologische Entwicklung. Der Wandel wird immer schneller. Etablierung von Neuem ist verbunden mit der Entwertung des Alten. Was gestern was Wert war ist heute Wertlos. Hier ist Lebenslanges Lernen uns Ausundweiterbildung wichtig. Es gibt viele befristete Arbeitsverhältnisse, das generiert Kosten und Ausfälle. Häufiger Arbeitsplatz/Berufswechsel.

 

4. Grund für staatliche Sozialpolitik:
 gesellschaftspolitische Zielsetzung, materielle Freiheit und soziale Gerechtigkeit. Ziel durch bedingungsloses Grundeinkommen.


Reaktionen ab:


 1. Entwicklung sozialer Sicherungssysteme zu Verringerung der individuellen Anpassungskosten

 

2. Sicherung einer gerechten Verteilung der Anpassungslasten in der Gesellschaft

 

 

  • Klassische „soziale Frage“ als Arbeiterfrage wird durch den Aufbau des Sozialstaates weitgehend gelöst
  • Sozialpolitik verpflichtet Staat, für alle Gesellschaftsmitglieder die materiellen Voraussetzungen für die Wahrnehmung der Grundrechte zu schaffen (S. 7)
  • Ungleichheit widerspricht den Zielen von Freiheit und Gerechtigkeit
Q:

Was ist ein Staat?

A:

Eine größere Gruppe Menschen unter einer bestimmten Ordnung   zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen.

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlicher Staatsformen: feudalistische, diktatorische, konservative, liberale etc.


Q:

Arbeitsformen

A:

Einzelfallarbeit mit dem Ziel der Verbesserung individueller Lebensverhältnisse,
• Gemeinwesenarbeit zur Verbesserung sozialräumlicher Strukturen,
• soziale Gruppenarbeit mit dem Ziel der Entwicklung sozialer Kompetenzen.

Politik

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