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Lernmaterialien für Kriminalistik / Kriminaltechnik an der Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol)

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Kriminalistik / Kriminaltechnik Kurs an der Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol) zu.

TESTE DEIN WISSEN

Definieren (und erläutern) Sie die Begriffe Kriminalistik und Kriminalität

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TESTE DEIN WISSEN

Kriminalistik 

Ist die Wissenschaft von den Strategischen taktischen und technischen Mitteln und Methoden zum Aufklären und Verhüten von Straftaten.


Kriminalität 

Ist die Summe aller Straftaten, definiert in Bezug auf einen Zeitraum, einen geografisch abgegrenzten Raum, zugeschrieben bestimmten Bevölkerungsgruppen oder geordnet nach Delikten oder Deliktsgruppen.

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TESTE DEIN WISSEN

Farbe von Totenflecken


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TESTE DEIN WISSEN

Die Farbe der Totenflecken ist üblicherweise rot-violett.

Abweichungen davon können Hinweise auf ein nichtnatürliches Todesgeschehen geben.


Bsp.

hellrote Farbe: Unterkühlung oder Blausäure Vergiftung

hell-kirschrote Farbe: Kolenmonaxidvergiftung 

braune Farbe: Vergiftung mit Nitraten oder Nitriten

grüne Farbe: Schwefelwasserstoff Vergiftung

extrem dunkelblaue Farbe: Erstickung, Nervengift

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TESTE DEIN WISSEN

Benennen/erläutern Sie die Standardversionen, die bei der Bearbeitung von Vermisstenfällen zu bedenken sind! 


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Freiwilliges verlassen des Gewohnten Lebenskreises

2. Freitodabsicht

3. Hilflose Lage/ Unfall / Natürlicher Tod

4. Ausreißer/ Streuner/ Vagabundierer

5. Opfer einer Straftat

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Fragetechniken sind Ihnen bekannt? Benennen Sie wenigstens vier und erörtern Sie deren Vor- oder Nachteile für eine polizeiliche Vernehmung! 


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TESTE DEIN WISSEN

1. offene Fragen ( Was haben sie Wahrgenommen)

Pro: Auch was die Person nicht angibt kann eine Information sein

Con: Antwort kann sehr ausschweifend sein


2. geschlossene Fragen (meist Ja Nein Fragen )

Pro: kann Vorbereitung bzw. richtungsweisend auf andere Frage hin sein

Con: Kurze Antwort mit wenig Informationsgehalt


3. Auswahlfragen (bes. Form der geschlossenen Fragen)

Pro: kann bei Wortfindungsstörung helfen, kann vorherige Aussagen präzisieren 


4. Suggestivfragen 

- unzulässig wenn Unwahrheiten enthalten sind

- zulässig wenn es der Wahrheitsfindung dient, um Beeinflussbarkeit zu testen 

Pro: kann Glaubwürdigkeit des zeugen testen 

Con: Grundsätzlich nicht zulässig da die Aussage beeinflusst wurde und somit nicht komplett den Erinnerungen entspringt


5. Lenkungsfragen

6. Anstoßfragen

7. Testfragen

8. Fangfragen 

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist bei der Verpackung von Spurenmaterial zu berücksichtigen? Führen Sie Sie Ihre Gedanken stichpunktartig auf!

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TESTE DEIN WISSEN

-  Verlustfrei

- keine Reibung

- vorher beschriften

- passende Größe der Verpackung

- Papier, Pergamin anstatt "Plastik" da dieses Schwitzen kann

- Lagerungsort Raumtemperatur, trocken, kein Staub, nicht an Heizung

- Schutz beschriftung

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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie den Aufbau der Kriminalitätsbekämpfung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg

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TESTE DEIN WISSEN

1. LKA in Eberswalde mit Außenstellen in Cottbus und Potsdam 

Cyberkrime, Wirtschafts- und Umweltkriminalität, Organisierte Kriminalität, Schwere Grenzüberschreitende Kriminalität, Verdeckte Ermittlungen, Zentraler Staatsschutz (PMK), Auswertung, Kriminaltechnisches Institut


2. Kriminalpolizei in der Direktion

Jede Direktion hat K.Dir, 

- Führungsdienst

 -> Schwere Kriminalität ( Mordkomission, Raub, Gewalt, Bandenkriminalität, Bes. Eigentums. Vermögensdelikte 

-> Staatsschutz (Ermittlung/ Auswertung, MEGA)

-> Allg. Kriminalität (Zentrab, Kriminalpol Datenhaltung

-> Ermittlungsunterstützung (Zentrale Kriminaltechnik, KDD, Operative Fahndung

Überall kann KK = Kriminalkomissariat Davor)


Polizeiinspektion 

Kriminalkomissariat in der Inspektion 



* TOMEG = Täter Organisierte Maßnahmen Extremismus und Gewalt Kriminalität

 *MEGA = Mobile Einsatzeinheit gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit = zivile Fahndungsgruppe 


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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie die Rechtsgrundlage für die erkennungsdienstliche Behandlung und erläutern Sie deren zwei Alternativen (ggf. sachverhaltsbezogen anwenden)!

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TESTE DEIN WISSEN

§81 b StPO hat eine Repressive Alternative und eine Präventive Alternative.


§81b StPO 1 Alternative repressiv

"zur Durchführung des Strafverfahrens" Repressiv nur für diese Straftat

-> keine Abfrage oder Abgleich mit anderen Straftaten, die Daten des Beschuldigten werden in einem aktuellen Strafverfahren erhoben, um seine Schuld oder Unschuld zu beweisen

-> die Anordnungskompetenz ist nicht ausdrücklich geregelt

- im Ermittlungsverfahren die StA 

- im Rahmen des §163b StPO auch jeder Polizeibeamte


§81b StPO 2 Alternative präventiv 

"zum zwecke des Erkennungsdienstes"  Präventiv -> auch für Künftige -> Abgleich mit bestehenden und kommenden Daten

- Die Daten des Beschuldigten werden während eines anhängigen Strafverfahrens vorsorglich für künftige Ermittlungsverfahren erhoben und auch nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens aufbewahrt.

Die "ed- Behandlung ist durch ein gegen den Betroffenen geführtes Strafverfahren veranlasst.

- Wegen Art oder Ausführung der Tat, der Persönlichkeit des Beschuldigten oder sonstiger Erkenntnisse besteht Grund zu der Annahme, dass gegen ihn künftig erneut Strafverfahren zu führen sein werden = Wiederholungsprognose 

hinsichtlich: 

- Häufigkeit bisheriger Taten 

- Art und schwere der Taten

- Motive und Persönlichkeit des Täters 

- Erkenntnisse oder Hinweise auf künftige Delikte 

-> Anornungskompetenz liegt ausschließlich bei der Polizei -> trotzdem Richter



- beim Verdächtigen im Rahmen der IDF §163b StPO  wenn sonst nicht


- Andere Personen

Hilope, Vermisste, Unverdächtige nicht gegen mutmaßlichen/willen der Person §163 b II StPO 

§111 StPO an Kontrollstellen  

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie Ihr chronologisches Vorgehen bei d. Anzeigenaufnahme detailliert (und ggf. sachverhaltsbezogen)! 


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TESTE DEIN WISSEN

1. Grüßen 

2. Vorstellen 

3. Kurze SV Schilderung um zu erkennen was vorliegt

4. Rolle der Person zuordnen

5. Person geben lassen und diesen bis zum Ende behalten

6. Daten Notieren

7. Gültigkeit und ob Fälschung prüfen

8. Abgleich des Lichtbildes mit der Person

9.Abfrage der Person in den Polizeilichen Auskunftssystemen 

10. Telefon Nummer geben lassen

11. Belehren je nach der zugewiesenen Rolle

12. Person reden lassen und bestärken -> Notizen/ mitschreiben

13. 7 W- Fragen zum klären von Fragen oder Missverständnissen 

14. widersprüche klären

15. Dokumentation 

Protokollform = Ich Form -> auf Wache Sinngemäß

Berichtsform 3. Person -> Draußen -> entgegengenommen

16. Gegebenenfalls gegenlesen lassen und Unterschreiben lassen

17. Fragen klären

18. Anzeigenbestätigung, Strafantrag, Merkblätter

Abschlussgespräch Erklärung des weiteren Verlaufes 

19. Personalausweis zurückgeben.


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein Beweismittel?

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TESTE DEIN WISSEN

Das Beweismittel ist das Mittel zum Nachweis derjenigen Tatsachen und Erfahrungssätze, die für das Gericht in seiner Entscheidungsfindung bestimmen sind.


Beweismittel ist alles was direkt oder indirekt über die Tat oder die umstände ihrer Begehung beweis erbringt.

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TESTE DEIN WISSEN

Sachverhaltsbezogen: Welche Ermittlungen im Wahrnehmbarkeitsbereich würden Sie durchführen? 


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TESTE DEIN WISSEN

Feststellung von : (systematisch, protokollierend, Auskunftssysteme)

- Zeugen (Erheben des Subjektiven Tatbefundes)

- Verdächtigen / weiteren Verdächtigen

- Tatortberechtigten

- Transportmitteln

- Auffinden weiterer Spuren, Gegenstände, Verstecke, Tatmittel 



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TESTE DEIN WISSEN

Benennen Sie alle Merkmale, die für die Beschreibung einer Person von Belang sein können! 


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TESTE DEIN WISSEN

Ethnie 

Körperbau

Hautfarbe

Sprache 

Dialekte

Körpermerkmale

Merkmale der Bewegungen

Alles was Optisch zu sehen ist

Knochenbau

usw.

Es gibt ein Formblatt mit nahezu allen möglichen Umschreibens werten Auffälligkeiten eines Menschen 

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen (und erläutern) sie die strafprozessual beweiserheblichen Arten des Verdachts! 

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TESTE DEIN WISSEN

1. Anfangsverdacht

Anfangsverdacht ist das vorliegen von hinreichenden tatsächlichen Anhaltspunkten für die Begehung einer Straftat, es genügt dass auf Grund von Indizien nach kriminalistischer Erfahrung die Möglichkeit eines Strafbaren und verfolgbaren handeln für möglich erscheint.

- StA muss tätig werden un Ermitteln


2. Dringender Tatverdacht

Besteht wenn nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlung die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass der Beschuldigte schuldiger Täter oder Teilnehmer ist. 

- Nur bei dringendem Tatverdacht darf ein Haftbefahl erlassen werden


3. Hinreichender Tatverdacht

Liegt vor wenn eine Verurteilung wahrscheinlicher ist als ein Freispruch 

- Der hinreichende Tatverdacht ist Voraussetzung für eine Anklage durch die StA.  und die Eröffnung des Hauptverfahrens durch das Gericht

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  • 197 Studierende
  • 2 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Kriminalistik / Kriminaltechnik Kurs an der Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol) - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Definieren (und erläutern) Sie die Begriffe Kriminalistik und Kriminalität

A:

Kriminalistik 

Ist die Wissenschaft von den Strategischen taktischen und technischen Mitteln und Methoden zum Aufklären und Verhüten von Straftaten.


Kriminalität 

Ist die Summe aller Straftaten, definiert in Bezug auf einen Zeitraum, einen geografisch abgegrenzten Raum, zugeschrieben bestimmten Bevölkerungsgruppen oder geordnet nach Delikten oder Deliktsgruppen.

Q:

Farbe von Totenflecken


A:

Die Farbe der Totenflecken ist üblicherweise rot-violett.

Abweichungen davon können Hinweise auf ein nichtnatürliches Todesgeschehen geben.


Bsp.

hellrote Farbe: Unterkühlung oder Blausäure Vergiftung

hell-kirschrote Farbe: Kolenmonaxidvergiftung 

braune Farbe: Vergiftung mit Nitraten oder Nitriten

grüne Farbe: Schwefelwasserstoff Vergiftung

extrem dunkelblaue Farbe: Erstickung, Nervengift

Q:

Benennen/erläutern Sie die Standardversionen, die bei der Bearbeitung von Vermisstenfällen zu bedenken sind! 


A:

1. Freiwilliges verlassen des Gewohnten Lebenskreises

2. Freitodabsicht

3. Hilflose Lage/ Unfall / Natürlicher Tod

4. Ausreißer/ Streuner/ Vagabundierer

5. Opfer einer Straftat

Q:

Welche Fragetechniken sind Ihnen bekannt? Benennen Sie wenigstens vier und erörtern Sie deren Vor- oder Nachteile für eine polizeiliche Vernehmung! 


A:

1. offene Fragen ( Was haben sie Wahrgenommen)

Pro: Auch was die Person nicht angibt kann eine Information sein

Con: Antwort kann sehr ausschweifend sein


2. geschlossene Fragen (meist Ja Nein Fragen )

Pro: kann Vorbereitung bzw. richtungsweisend auf andere Frage hin sein

Con: Kurze Antwort mit wenig Informationsgehalt


3. Auswahlfragen (bes. Form der geschlossenen Fragen)

Pro: kann bei Wortfindungsstörung helfen, kann vorherige Aussagen präzisieren 


4. Suggestivfragen 

- unzulässig wenn Unwahrheiten enthalten sind

- zulässig wenn es der Wahrheitsfindung dient, um Beeinflussbarkeit zu testen 

Pro: kann Glaubwürdigkeit des zeugen testen 

Con: Grundsätzlich nicht zulässig da die Aussage beeinflusst wurde und somit nicht komplett den Erinnerungen entspringt


5. Lenkungsfragen

6. Anstoßfragen

7. Testfragen

8. Fangfragen 

Q:

Was ist bei der Verpackung von Spurenmaterial zu berücksichtigen? Führen Sie Sie Ihre Gedanken stichpunktartig auf!

A:

-  Verlustfrei

- keine Reibung

- vorher beschriften

- passende Größe der Verpackung

- Papier, Pergamin anstatt "Plastik" da dieses Schwitzen kann

- Lagerungsort Raumtemperatur, trocken, kein Staub, nicht an Heizung

- Schutz beschriftung

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Erklären Sie den Aufbau der Kriminalitätsbekämpfung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg

A:

1. LKA in Eberswalde mit Außenstellen in Cottbus und Potsdam 

Cyberkrime, Wirtschafts- und Umweltkriminalität, Organisierte Kriminalität, Schwere Grenzüberschreitende Kriminalität, Verdeckte Ermittlungen, Zentraler Staatsschutz (PMK), Auswertung, Kriminaltechnisches Institut


2. Kriminalpolizei in der Direktion

Jede Direktion hat K.Dir, 

- Führungsdienst

 -> Schwere Kriminalität ( Mordkomission, Raub, Gewalt, Bandenkriminalität, Bes. Eigentums. Vermögensdelikte 

-> Staatsschutz (Ermittlung/ Auswertung, MEGA)

-> Allg. Kriminalität (Zentrab, Kriminalpol Datenhaltung

-> Ermittlungsunterstützung (Zentrale Kriminaltechnik, KDD, Operative Fahndung

Überall kann KK = Kriminalkomissariat Davor)


Polizeiinspektion 

Kriminalkomissariat in der Inspektion 



* TOMEG = Täter Organisierte Maßnahmen Extremismus und Gewalt Kriminalität

 *MEGA = Mobile Einsatzeinheit gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit = zivile Fahndungsgruppe 


Q:

Nennen Sie die Rechtsgrundlage für die erkennungsdienstliche Behandlung und erläutern Sie deren zwei Alternativen (ggf. sachverhaltsbezogen anwenden)!

A:

§81 b StPO hat eine Repressive Alternative und eine Präventive Alternative.


§81b StPO 1 Alternative repressiv

"zur Durchführung des Strafverfahrens" Repressiv nur für diese Straftat

-> keine Abfrage oder Abgleich mit anderen Straftaten, die Daten des Beschuldigten werden in einem aktuellen Strafverfahren erhoben, um seine Schuld oder Unschuld zu beweisen

-> die Anordnungskompetenz ist nicht ausdrücklich geregelt

- im Ermittlungsverfahren die StA 

- im Rahmen des §163b StPO auch jeder Polizeibeamte


§81b StPO 2 Alternative präventiv 

"zum zwecke des Erkennungsdienstes"  Präventiv -> auch für Künftige -> Abgleich mit bestehenden und kommenden Daten

- Die Daten des Beschuldigten werden während eines anhängigen Strafverfahrens vorsorglich für künftige Ermittlungsverfahren erhoben und auch nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens aufbewahrt.

Die "ed- Behandlung ist durch ein gegen den Betroffenen geführtes Strafverfahren veranlasst.

- Wegen Art oder Ausführung der Tat, der Persönlichkeit des Beschuldigten oder sonstiger Erkenntnisse besteht Grund zu der Annahme, dass gegen ihn künftig erneut Strafverfahren zu führen sein werden = Wiederholungsprognose 

hinsichtlich: 

- Häufigkeit bisheriger Taten 

- Art und schwere der Taten

- Motive und Persönlichkeit des Täters 

- Erkenntnisse oder Hinweise auf künftige Delikte 

-> Anornungskompetenz liegt ausschließlich bei der Polizei -> trotzdem Richter



- beim Verdächtigen im Rahmen der IDF §163b StPO  wenn sonst nicht


- Andere Personen

Hilope, Vermisste, Unverdächtige nicht gegen mutmaßlichen/willen der Person §163 b II StPO 

§111 StPO an Kontrollstellen  

Q:

Erläutern Sie Ihr chronologisches Vorgehen bei d. Anzeigenaufnahme detailliert (und ggf. sachverhaltsbezogen)! 


A:

1. Grüßen 

2. Vorstellen 

3. Kurze SV Schilderung um zu erkennen was vorliegt

4. Rolle der Person zuordnen

5. Person geben lassen und diesen bis zum Ende behalten

6. Daten Notieren

7. Gültigkeit und ob Fälschung prüfen

8. Abgleich des Lichtbildes mit der Person

9.Abfrage der Person in den Polizeilichen Auskunftssystemen 

10. Telefon Nummer geben lassen

11. Belehren je nach der zugewiesenen Rolle

12. Person reden lassen und bestärken -> Notizen/ mitschreiben

13. 7 W- Fragen zum klären von Fragen oder Missverständnissen 

14. widersprüche klären

15. Dokumentation 

Protokollform = Ich Form -> auf Wache Sinngemäß

Berichtsform 3. Person -> Draußen -> entgegengenommen

16. Gegebenenfalls gegenlesen lassen und Unterschreiben lassen

17. Fragen klären

18. Anzeigenbestätigung, Strafantrag, Merkblätter

Abschlussgespräch Erklärung des weiteren Verlaufes 

19. Personalausweis zurückgeben.


Q:

Was ist ein Beweismittel?

A:

Das Beweismittel ist das Mittel zum Nachweis derjenigen Tatsachen und Erfahrungssätze, die für das Gericht in seiner Entscheidungsfindung bestimmen sind.


Beweismittel ist alles was direkt oder indirekt über die Tat oder die umstände ihrer Begehung beweis erbringt.

Q:

Sachverhaltsbezogen: Welche Ermittlungen im Wahrnehmbarkeitsbereich würden Sie durchführen? 


A:

Feststellung von : (systematisch, protokollierend, Auskunftssysteme)

- Zeugen (Erheben des Subjektiven Tatbefundes)

- Verdächtigen / weiteren Verdächtigen

- Tatortberechtigten

- Transportmitteln

- Auffinden weiterer Spuren, Gegenstände, Verstecke, Tatmittel 



Q:

Benennen Sie alle Merkmale, die für die Beschreibung einer Person von Belang sein können! 


A:

Ethnie 

Körperbau

Hautfarbe

Sprache 

Dialekte

Körpermerkmale

Merkmale der Bewegungen

Alles was Optisch zu sehen ist

Knochenbau

usw.

Es gibt ein Formblatt mit nahezu allen möglichen Umschreibens werten Auffälligkeiten eines Menschen 

Q:

Nennen (und erläutern) sie die strafprozessual beweiserheblichen Arten des Verdachts! 

A:

1. Anfangsverdacht

Anfangsverdacht ist das vorliegen von hinreichenden tatsächlichen Anhaltspunkten für die Begehung einer Straftat, es genügt dass auf Grund von Indizien nach kriminalistischer Erfahrung die Möglichkeit eines Strafbaren und verfolgbaren handeln für möglich erscheint.

- StA muss tätig werden un Ermitteln


2. Dringender Tatverdacht

Besteht wenn nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlung die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass der Beschuldigte schuldiger Täter oder Teilnehmer ist. 

- Nur bei dringendem Tatverdacht darf ein Haftbefahl erlassen werden


3. Hinreichender Tatverdacht

Liegt vor wenn eine Verurteilung wahrscheinlicher ist als ein Freispruch 

- Der hinreichende Tatverdacht ist Voraussetzung für eine Anklage durch die StA.  und die Eröffnung des Hauptverfahrens durch das Gericht

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