Sportmotorik at Carl Von Ossietzky Universität Oldenburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Sportmotorik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Sportmotorik Kurs an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Biomechanische Methoden Analyseverfahren

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TESTE DEIN WISSEN

Amplitudenanalyse der SEMGs
• Der erste Bearbeitungsschritt besteht meist aus der Gleichrichtung des Roh-SEMG
• Höhere Amplituden nehmen bei dieser Methode durch die Quadrierung der Methode einen
stärkeren Einfluss auf die Bereichnung
Frequenzanalyse der SEMGs
• Nachteil dieser Methode ist der Verlust der Zeitinformation
• Bestimmung des Frequenzgehalts eines SEMG-raq (Roh-SEMG) mithilfe der Spektralanalyse

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TESTE DEIN WISSEN

Biomechanische Messverfahren

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TESTE DEIN WISSEN

Kinemetrie
- 2D (Frontal- oder Sagitalsicht)

- 3D (marker-basiert + maekerlos)
Dynamometrie
- Kraftmessplatte (können Kraft, Kraftrichtung und Kraftangriffspunkt messen)
- Druckmessplatte (zur Bestimmung der Druckverteilung; geben indirekte Informationen über
die lokale Beanspruchung des Fußes)
- DMS (Dehn-Mess-Streifen) (gibt es in unterschiedlichen Konstruktionsformen und sind
kostengünstig)
Elektromyographie
- Muskelaktivität darstellen und messen

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TESTE DEIN WISSEN

Methodische Übungsreihen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Programmierte Übungsreihen
    • empirisch überprüfter kleinschrittiger Aufbau
    • Lehrschrittabfolge ist an empirischen Kriterien validiert und basiert auf Bewegungssequenzen
    • Serielle Übungsreihe; Funktionale Übungsreihe
  • Idee der Kontroll- bzw. Diagnosereihe
    • vom Schweren zum Leichten
    • Beziehen sich auf das lernende Subjekt als Ausgangspunkt der differenzierten Übungsreihengestaltung
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TESTE DEIN WISSEN

Biomechanische Prinzipien nach Hochmuth

2. Prinzip des optimalen Beschelunigungswegs

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TESTE DEIN WISSEN

• optimale bzw. Längen- und Richtungsvektor NICHT maximal
• zur Maximierung des Beschleunigungsstoßes oder der Endgeschwindigkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Kognitive Entwicklung

Piaget: Zur Adaption an die Umwelt unterscheidet 2 Prozesse:

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TESTE DEIN WISSEN

1. Assimiliation
• Veränderung der Umwelt, um diese den eigenen Bedürfnissen, Wünschen etc. anzupassen
• Eingliederung neuer Erfahrungen oder Erlebnisse in ein bereits bestehendes Schema


z.B. Kind hat bereits gelernt, dass ein Apfel zum Mund geführt werden muss, der Mund geöffnet
werden muss und ein Stück herausgebissen werden muss → kann Umwelt so verändern, dass
Nahrungsbedürfnis befriedigt wird


2. Akkomodation:
• Veränderung des eigenen Verhaltens, um sich selbst den Umweltbedingungen anzupassen
• Erweiterung bzw. Anpassung eines Schemas (also der kognitiven Strukturen) an eine
wahrgenommene Situation, die mit den vorhandenen Schemata nicht bewältigt werden kann


z.B. Kind versucht an einem Bauklotz zu saugen (wird durch Assimilation gestützt, wenn Bauklotz
einem Apfel ähnelt) Da der Bauklotz jedoch kein Apfel ist, genügt die Assimilation nicht zur
Bewältigung der Situation. Das Kind muss akkomodieren: Das Schema wird erweitert (vielleicht
indem die Karteikarte Nahrung erweitert wird um: nicht aus Holz)

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TESTE DEIN WISSEN

Überarmwurf

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TESTE DEIN WISSEN

• Beine spielen anfangs noch keine große Rolle
• Wurf erfolgt einzig durch die Streckung des Ellbogens
• die meisten ungeschulten Werfer werfen ohne einen begleitenden Schritt
• Werfen im Erwachsenenalter: Muskuloskelettale Einschränkungen können die von älteren
Erwachsenen verwendeten Wurfbewegungsmuster beeinflussen

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TESTE DEIN WISSEN

Klassische Konditionierung (Bsp.: Pawlowscher Hund)

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TESTE DEIN WISSEN

Phase

Stimulus

Reaktion des Hundes

Kontrollphase

US: Fleisch

UR: Sabber

 

NS: Glocke

keine

Konditionierungsphase

US (Fleisch) + NS (Glocke)

UR: Sabber

Löschungsphase (Extinktion)

CS: Glocke

CR: Sabber

US: unconditioned stimulus -> unkonditionierter Reiz

UR: unconditioned response -> unkonditionierte Reaktion

NS: neutral stimulus -> neutraler Reiz

CS: conditioned stimulus -> konditionierter Reiz

CR: conditioned response -> konditionierte Reaktion

Löschungsphase: irgendwann fällt Effekt weg

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TESTE DEIN WISSEN

Gedächtniskonsolidierung im Schlaf (Louie & Wilson)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Rattenexperiment: Was passiert im Gehirn, wenn sie schlafen/wach sind
  • Das Gehirn aktiviert im Schlaf dieselben Gedächtnisstrukturen und Prozesse wie auch im Wachzustand, um das Lernen weiter zu verinnerlichen und zu verbessern
  • Zu einem guten Lernen gehört ausreichender und qualitativer Schlaf
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist diskrete, serielle, kontinuierliche Bewegung?

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TESTE DEIN WISSEN

Diskrete Bew.: erkennbarer Anfang und Ende der Bewegung -> z.B. Weitsprung


Serielle B.: Diskrete Bewegungen aneinander gereiht -> z.B. Hürdenlauf, Rudern


Kontinuierliche B.: kein erkennbarer Anfang und Ende -> z.B. Schwimmen, joggen

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TESTE DEIN WISSEN

Häufigkeit und Verteilung (Feedback)


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TESTE DEIN WISSEN

Unterscheidung zwischen

  • fixed ratio: feste Verteilung, Feedback wird nach bestimmten Abschnitten gegeben, z.B. jeder 3. Wurf)
  • random ratio: zufällige Verteilung
  • fading: systematische Reduktion; abnehmende Häufigkeit

weitere Variablen, die Häufigkeits- und Verteilungsformen beeinflussen

  • bandwith-KR: KR dann, wenn die Realisierungsleistung außerhalb eines festgelegten Toleranzbereichs liegt
  • summary-KR oder –KP: erst nach einer bestimmten Anzahl von Ausführungsversuchen

„guidance“-Hypothese (Schmidt, 1991)

  • Beim Erlernen sportnaher Aufgaben hat die reduzierte Häufigkeit von Feedback keine deutliche lernfördernde Wirkung und scheint insofern vernachlässigbar
  • gesteigerte Lernleistung, wenn die KR-Frequenz ca. 7-30% beträgt
  • im Verhältnis zur Bewegungsausführung soll alle 5-10 Sek. Feedback gegeben werden
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TESTE DEIN WISSEN

Unterscheidung zwischen kontinuierlicher Verstärkung (jedes Mal) und gelegentlicher/intermittierender Verstärkung (hin- und wieder)?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Kontinuierliche Verstärkung:
    1. Verhalten wird schneller gefestigt
    2. Oder in seiner Wahrscheinlichkeit schneller erhöht
  • Intermittierende Verstärkung:
    1. Verstärktes Verhalten ist löschungsresistenter (langfristig gefestigt bzw. kommt länger häufiger vor, wenn die Verstärkung irgendwann wegfällt (Löschungsphase))
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TESTE DEIN WISSEN

Wissenschaftliche Betrachtungsweisen (Schlaf und Lernen)

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TESTE DEIN WISSEN
  • objektive Beobachtung von Schlafenden
  • Messung von verschiedenen Biosignalen (Wie agiert der Körper?)
  • Klassifikation von Schlafstadien (leicht, fest)
  • Quantifizierung von Schlafparametern

-> Untersuchungen im Schlaflabor (EMG: Strom in Muskulatur; EG: Hirnströme; EOG: Augenbew.)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Sportmotorik Kurs an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Biomechanische Methoden Analyseverfahren

A:

Amplitudenanalyse der SEMGs
• Der erste Bearbeitungsschritt besteht meist aus der Gleichrichtung des Roh-SEMG
• Höhere Amplituden nehmen bei dieser Methode durch die Quadrierung der Methode einen
stärkeren Einfluss auf die Bereichnung
Frequenzanalyse der SEMGs
• Nachteil dieser Methode ist der Verlust der Zeitinformation
• Bestimmung des Frequenzgehalts eines SEMG-raq (Roh-SEMG) mithilfe der Spektralanalyse

Q:

Biomechanische Messverfahren

A:

Kinemetrie
- 2D (Frontal- oder Sagitalsicht)

- 3D (marker-basiert + maekerlos)
Dynamometrie
- Kraftmessplatte (können Kraft, Kraftrichtung und Kraftangriffspunkt messen)
- Druckmessplatte (zur Bestimmung der Druckverteilung; geben indirekte Informationen über
die lokale Beanspruchung des Fußes)
- DMS (Dehn-Mess-Streifen) (gibt es in unterschiedlichen Konstruktionsformen und sind
kostengünstig)
Elektromyographie
- Muskelaktivität darstellen und messen

Q:

Methodische Übungsreihen

A:
  • Programmierte Übungsreihen
    • empirisch überprüfter kleinschrittiger Aufbau
    • Lehrschrittabfolge ist an empirischen Kriterien validiert und basiert auf Bewegungssequenzen
    • Serielle Übungsreihe; Funktionale Übungsreihe
  • Idee der Kontroll- bzw. Diagnosereihe
    • vom Schweren zum Leichten
    • Beziehen sich auf das lernende Subjekt als Ausgangspunkt der differenzierten Übungsreihengestaltung
Q:

Biomechanische Prinzipien nach Hochmuth

2. Prinzip des optimalen Beschelunigungswegs

A:

• optimale bzw. Längen- und Richtungsvektor NICHT maximal
• zur Maximierung des Beschleunigungsstoßes oder der Endgeschwindigkeit

Q:

Kognitive Entwicklung

Piaget: Zur Adaption an die Umwelt unterscheidet 2 Prozesse:

A:

1. Assimiliation
• Veränderung der Umwelt, um diese den eigenen Bedürfnissen, Wünschen etc. anzupassen
• Eingliederung neuer Erfahrungen oder Erlebnisse in ein bereits bestehendes Schema


z.B. Kind hat bereits gelernt, dass ein Apfel zum Mund geführt werden muss, der Mund geöffnet
werden muss und ein Stück herausgebissen werden muss → kann Umwelt so verändern, dass
Nahrungsbedürfnis befriedigt wird


2. Akkomodation:
• Veränderung des eigenen Verhaltens, um sich selbst den Umweltbedingungen anzupassen
• Erweiterung bzw. Anpassung eines Schemas (also der kognitiven Strukturen) an eine
wahrgenommene Situation, die mit den vorhandenen Schemata nicht bewältigt werden kann


z.B. Kind versucht an einem Bauklotz zu saugen (wird durch Assimilation gestützt, wenn Bauklotz
einem Apfel ähnelt) Da der Bauklotz jedoch kein Apfel ist, genügt die Assimilation nicht zur
Bewältigung der Situation. Das Kind muss akkomodieren: Das Schema wird erweitert (vielleicht
indem die Karteikarte Nahrung erweitert wird um: nicht aus Holz)

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Überarmwurf

A:

• Beine spielen anfangs noch keine große Rolle
• Wurf erfolgt einzig durch die Streckung des Ellbogens
• die meisten ungeschulten Werfer werfen ohne einen begleitenden Schritt
• Werfen im Erwachsenenalter: Muskuloskelettale Einschränkungen können die von älteren
Erwachsenen verwendeten Wurfbewegungsmuster beeinflussen

Q:

Klassische Konditionierung (Bsp.: Pawlowscher Hund)

A:

Phase

Stimulus

Reaktion des Hundes

Kontrollphase

US: Fleisch

UR: Sabber

 

NS: Glocke

keine

Konditionierungsphase

US (Fleisch) + NS (Glocke)

UR: Sabber

Löschungsphase (Extinktion)

CS: Glocke

CR: Sabber

US: unconditioned stimulus -> unkonditionierter Reiz

UR: unconditioned response -> unkonditionierte Reaktion

NS: neutral stimulus -> neutraler Reiz

CS: conditioned stimulus -> konditionierter Reiz

CR: conditioned response -> konditionierte Reaktion

Löschungsphase: irgendwann fällt Effekt weg

Q:

Gedächtniskonsolidierung im Schlaf (Louie & Wilson)

A:
  • Rattenexperiment: Was passiert im Gehirn, wenn sie schlafen/wach sind
  • Das Gehirn aktiviert im Schlaf dieselben Gedächtnisstrukturen und Prozesse wie auch im Wachzustand, um das Lernen weiter zu verinnerlichen und zu verbessern
  • Zu einem guten Lernen gehört ausreichender und qualitativer Schlaf
Q:

Was ist diskrete, serielle, kontinuierliche Bewegung?

A:

Diskrete Bew.: erkennbarer Anfang und Ende der Bewegung -> z.B. Weitsprung


Serielle B.: Diskrete Bewegungen aneinander gereiht -> z.B. Hürdenlauf, Rudern


Kontinuierliche B.: kein erkennbarer Anfang und Ende -> z.B. Schwimmen, joggen

Q:

Häufigkeit und Verteilung (Feedback)


A:

Unterscheidung zwischen

  • fixed ratio: feste Verteilung, Feedback wird nach bestimmten Abschnitten gegeben, z.B. jeder 3. Wurf)
  • random ratio: zufällige Verteilung
  • fading: systematische Reduktion; abnehmende Häufigkeit

weitere Variablen, die Häufigkeits- und Verteilungsformen beeinflussen

  • bandwith-KR: KR dann, wenn die Realisierungsleistung außerhalb eines festgelegten Toleranzbereichs liegt
  • summary-KR oder –KP: erst nach einer bestimmten Anzahl von Ausführungsversuchen

„guidance“-Hypothese (Schmidt, 1991)

  • Beim Erlernen sportnaher Aufgaben hat die reduzierte Häufigkeit von Feedback keine deutliche lernfördernde Wirkung und scheint insofern vernachlässigbar
  • gesteigerte Lernleistung, wenn die KR-Frequenz ca. 7-30% beträgt
  • im Verhältnis zur Bewegungsausführung soll alle 5-10 Sek. Feedback gegeben werden
Q:

Unterscheidung zwischen kontinuierlicher Verstärkung (jedes Mal) und gelegentlicher/intermittierender Verstärkung (hin- und wieder)?

A:
  • Kontinuierliche Verstärkung:
    1. Verhalten wird schneller gefestigt
    2. Oder in seiner Wahrscheinlichkeit schneller erhöht
  • Intermittierende Verstärkung:
    1. Verstärktes Verhalten ist löschungsresistenter (langfristig gefestigt bzw. kommt länger häufiger vor, wenn die Verstärkung irgendwann wegfällt (Löschungsphase))
Q:

Wissenschaftliche Betrachtungsweisen (Schlaf und Lernen)

A:
  • objektive Beobachtung von Schlafenden
  • Messung von verschiedenen Biosignalen (Wie agiert der Körper?)
  • Klassifikation von Schlafstadien (leicht, fest)
  • Quantifizierung von Schlafparametern

-> Untersuchungen im Schlaflabor (EMG: Strom in Muskulatur; EG: Hirnströme; EOG: Augenbew.)

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