Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Neurologie Methodik + Übung an der BTU Cottbus-Senftenberg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Neurologie Methodik + Übung Kurs an der BTU Cottbus-Senftenberg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was ist Neuroplastizität und wie lässt sich diese einteilen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition: Fähigkeit des Nervensystems, sich an neue Bedingungen (z.B. Köper, Umwelt) anzupassen

Unterteilung

  • Strukturelle Mechanismen: Bildung neuer Synapsen, Axone wachsen 
  • funktionelle Mechanismen: Synapsenanpassung zur Übertragungsstärke


  • Übungsabhängige Plastizität: bei Gesunden Erlernen neuer Sportarten, Techniken,...
  • Läsionsinduzierte Plastizität: Veränderung in Folge einer Schädigung sowohl zentral als auch peripher
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Schlussfolgerung der Neuroplastizität für die Übungsgestaltung (6)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Aktives Üben ist besser als passives Üben
  • Hohe Wiederholungszahl (Repetition)
  • Assoziatives Lernen (sensorische, akustische, emotionale Kopplung): Integration multipler Netzwerke, Variabilität, Aufgaben- und Kontextspezifik, Motivation/Erfolg
  • Shaping: Üben an der Leistungsgrenze
  • Optimale Pause ->Vermeidung des Interfernenzphänomen
  • Externer Fokus
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Berg Balance Scale 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Aufgabe demonstrieren, wenn nötig

Bewertung 

  • 4 - Aufgaben können selbständig gemäß den Anforderungen erfüllt werden
  • 0 - Aufgaben können nicht / nur teilweise mittels Unterstützung erfüllt werden

Interpretation 

  • 0 - 20 Punkte → an den Rollstuhl gebunden
  • 21 - 40 Punkte → mit Hilfe gehen
  • 41 - 56 Punkte → unabhängig
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was ist CIMT? Und für welche Patientengruppe wird sie angewendet? 


Welche Therapie wird bei mittelschwerer und schwerer Armparese angewendet? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Constrained induced movement therapy

  • Erzwungener Gebrauch der paretischen Extremität
  • Gesunde Extremität wird weggebunden/abgedeckt 
  • Vorteil: Frequenz der Aktivität wird erhöht

Patienten mit

  • Alltagsrelevanz, Angewendet nur bei Pat. mit mind. Kraftgrad 2 (leichte Armparesen)
  • können Arm teilweise im Alltag nutzen, Gute Complinace


Mittelschwere: Zirkeltraining, Arm-Basis-Training, Spiegeltherapie, bilaterales Training, Aufgabenorientiertes Training, gerate gestütztes Training 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Kennzeichen des Upper Motor Neuron Syndroms

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

bis 4 Wo. nach Infarkt Phase des spinalen Schocks: 

  • Initial schlaffe Parese
  • Abgeschwächt/aufgehobene Fremdreflexe/Muskeleigenreflexe
  • Geminderter Muskeltonus

dann Steigerung: 

  • Tonus Flex OEX + Ex UEX nimmt zu -> gesteigerte Muskeleigenreflexe -> Spastik kann entstehen
  • Reduzierte selektive Bewegungen
  • Zunächst normale Muskeltrophik
  • Pathologische Reflexe (z.B. Babinski-Zeichen)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Nenne und beschrieben Sie die Mechanismen der Plastizität!

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

HEBB’SCHE PLASTIZITÄT

  • Zunahme der synaptischen Übertragungsstärke bei prä- und postsynaptischer Synchronisation
  • Neuronale Verknüpfung

HOMÖOSTATISCHE PLASTIZITÄT

  • Schutz vor Über- und Unteraktivierung
  • Neuronen sehnen sich nach Homöostase
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Spastik 

Definiton 

Behandlungsmethoden 

Behandlungsindikation 

Folgen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

= gesteigerter, geschwindigkeitsabhängiger Dehnungswiderstand der Skelettmuskulatur -> Folge einer Läsion deszendierender motorischer Bahnen 


Veränderlicher Adaptationsprozess infolge einer Schädigung der Pyramidenbahn + der Veränderung des Bindegewebes

  • Immobilität -> Kontraktur:
    o Atrophie
    o Verkürzung der Sarkomere
    o Akkumulation von Bindegewebe

-> Gesteigerte Reaktion der Muskelspindeln



Behandlungsmethoden: 

  • Dauerhaft statische Dehnung
  • Kräftigung

2 Behandlungsindikation!!: 

  • Pflegeeinschränkung
  • Alltagsaktivitätseinschränkung


Folgen 

  • Verlangsamte Willkürbewegungen
  • Eingeschränkte Koordination
  • Hautläsionen, Kontrakturrisiko, Ungünstige Lagerungsmöglichkeiten
  • Standbalance
  • Eingeschränkte Hygiene
  • Erschwertes An-/Auskleiden
  • Schmerz
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Beschrieben Sie die Phaseneinteilung der Rehabilitation nach dem Barthel Index 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

PHASE A – Akutbehandlungsphase mit ersten rehabilitativen Ansätzen

PHASE B – Behandlungsphase, in der noch intensivmedizinische Behandlungsmöglichkeiten vorgehalten
werden müssen

PHASE C – Betreuung noch kurativmedizinisch und mit hohem pflegerischen

PHASE D – Rehabilitationsphase nach Abschluss der Frühmobilisation

PHASE E – medizinische-berufliche Rehabilitation (mbR)

PHASE F – Langzeitrehabilitation

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine Parese? 

primäre und sekundäre Ursachen 

Folgen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

= Kraftminderung eines oder mehrere Muskeln


primär Schädigung: Pyramidenzellen, Alpha-Motoneurone, peripheren motorischen Nervenfasern, Muskulatur


sekundär: Erlernter Nichtgebrauch,  Atrophie durch Immobilität


Folgen: Verminderung/Verlangsamung Rekrutierung motorischer Einheiten, Veränderte Rekrutierungsreihenfolge motorischer Einheiten, Veränderte Entladungsfrequenz

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Schulter-Hand-Syndrom (Mb. Sudeck)

Symptome (4)

Therapie (5)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Symptome 

  • Gestörte autonome Reaktion
  • Überwärmung, Schwellung, livide Hautfärbung
  • zentraler neuropathischer Schmerz
  • maladaptive neuroplastische Prozesse z.B. Chronifizierung von Schmerzen

Therapie

  • Schmerzmittel am geeignetsten
  • Mentales Training -> Vorbeugung
    der Chronifizierung
  • MLD mit Kompression -> lokale Stoffwechselverbesserung
  • Beratung
  • Aktive Bewegung im schmerzlosen bzw. schmerzarmen Bereich -> Verlernen der Schmerzen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Trunk Control Test 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Aussagekraft über Prognose für das Zurückerlangen der Gehfähigkeit 
  • Berg-Balance-Scale für besser Patienten
  • Prädiktor für die Therapierbarkeit 


Auswertung 

  • 0 - keine selbständige Ausführung 
  • 12 - Aktivität mit kompensatorischen Elementen ausführbar 
  • 25 - Aktivität selbstständig und physiologisch ausführbar 
  • max. 100 Pkt. 

Interpretation: 

  • je besser initiale Rumpfkontrolle, desto größer Wegstrecke und
    Gehgeschwindigkeit am Ende der Rehabilitationsphase
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

10-Meter-Gehtest 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Durchführung auf 10m Strecke 

  • 2x in Normalgeschwindigkeit 
  • 2x in max. Geschwindigkeit 

-> Messung zw. 2m und 8m Markierung 

-> Hilfestellung durch Hilfsmittel und PT vermerken 

-> Pat. dürfen nicht reden 

-> PT immer einen halben Schritt Pat. 

Lösung ausblenden
  • 13554 Karteikarten
  • 390 Studierende
  • 41 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Neurologie Methodik + Übung Kurs an der BTU Cottbus-Senftenberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist Neuroplastizität und wie lässt sich diese einteilen?

A:

Definition: Fähigkeit des Nervensystems, sich an neue Bedingungen (z.B. Köper, Umwelt) anzupassen

Unterteilung

  • Strukturelle Mechanismen: Bildung neuer Synapsen, Axone wachsen 
  • funktionelle Mechanismen: Synapsenanpassung zur Übertragungsstärke


  • Übungsabhängige Plastizität: bei Gesunden Erlernen neuer Sportarten, Techniken,...
  • Läsionsinduzierte Plastizität: Veränderung in Folge einer Schädigung sowohl zentral als auch peripher
Q:

Schlussfolgerung der Neuroplastizität für die Übungsgestaltung (6)

A:
  • Aktives Üben ist besser als passives Üben
  • Hohe Wiederholungszahl (Repetition)
  • Assoziatives Lernen (sensorische, akustische, emotionale Kopplung): Integration multipler Netzwerke, Variabilität, Aufgaben- und Kontextspezifik, Motivation/Erfolg
  • Shaping: Üben an der Leistungsgrenze
  • Optimale Pause ->Vermeidung des Interfernenzphänomen
  • Externer Fokus
Q:

Berg Balance Scale 

A:
  • Aufgabe demonstrieren, wenn nötig

Bewertung 

  • 4 - Aufgaben können selbständig gemäß den Anforderungen erfüllt werden
  • 0 - Aufgaben können nicht / nur teilweise mittels Unterstützung erfüllt werden

Interpretation 

  • 0 - 20 Punkte → an den Rollstuhl gebunden
  • 21 - 40 Punkte → mit Hilfe gehen
  • 41 - 56 Punkte → unabhängig
Q:

Was ist CIMT? Und für welche Patientengruppe wird sie angewendet? 


Welche Therapie wird bei mittelschwerer und schwerer Armparese angewendet? 

A:

Constrained induced movement therapy

  • Erzwungener Gebrauch der paretischen Extremität
  • Gesunde Extremität wird weggebunden/abgedeckt 
  • Vorteil: Frequenz der Aktivität wird erhöht

Patienten mit

  • Alltagsrelevanz, Angewendet nur bei Pat. mit mind. Kraftgrad 2 (leichte Armparesen)
  • können Arm teilweise im Alltag nutzen, Gute Complinace


Mittelschwere: Zirkeltraining, Arm-Basis-Training, Spiegeltherapie, bilaterales Training, Aufgabenorientiertes Training, gerate gestütztes Training 

Q:

Kennzeichen des Upper Motor Neuron Syndroms

A:

bis 4 Wo. nach Infarkt Phase des spinalen Schocks: 

  • Initial schlaffe Parese
  • Abgeschwächt/aufgehobene Fremdreflexe/Muskeleigenreflexe
  • Geminderter Muskeltonus

dann Steigerung: 

  • Tonus Flex OEX + Ex UEX nimmt zu -> gesteigerte Muskeleigenreflexe -> Spastik kann entstehen
  • Reduzierte selektive Bewegungen
  • Zunächst normale Muskeltrophik
  • Pathologische Reflexe (z.B. Babinski-Zeichen)
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Nenne und beschrieben Sie die Mechanismen der Plastizität!

A:

HEBB’SCHE PLASTIZITÄT

  • Zunahme der synaptischen Übertragungsstärke bei prä- und postsynaptischer Synchronisation
  • Neuronale Verknüpfung

HOMÖOSTATISCHE PLASTIZITÄT

  • Schutz vor Über- und Unteraktivierung
  • Neuronen sehnen sich nach Homöostase
Q:

Spastik 

Definiton 

Behandlungsmethoden 

Behandlungsindikation 

Folgen

A:

= gesteigerter, geschwindigkeitsabhängiger Dehnungswiderstand der Skelettmuskulatur -> Folge einer Läsion deszendierender motorischer Bahnen 


Veränderlicher Adaptationsprozess infolge einer Schädigung der Pyramidenbahn + der Veränderung des Bindegewebes

  • Immobilität -> Kontraktur:
    o Atrophie
    o Verkürzung der Sarkomere
    o Akkumulation von Bindegewebe

-> Gesteigerte Reaktion der Muskelspindeln



Behandlungsmethoden: 

  • Dauerhaft statische Dehnung
  • Kräftigung

2 Behandlungsindikation!!: 

  • Pflegeeinschränkung
  • Alltagsaktivitätseinschränkung


Folgen 

  • Verlangsamte Willkürbewegungen
  • Eingeschränkte Koordination
  • Hautläsionen, Kontrakturrisiko, Ungünstige Lagerungsmöglichkeiten
  • Standbalance
  • Eingeschränkte Hygiene
  • Erschwertes An-/Auskleiden
  • Schmerz
Q:

Beschrieben Sie die Phaseneinteilung der Rehabilitation nach dem Barthel Index 

A:

PHASE A – Akutbehandlungsphase mit ersten rehabilitativen Ansätzen

PHASE B – Behandlungsphase, in der noch intensivmedizinische Behandlungsmöglichkeiten vorgehalten
werden müssen

PHASE C – Betreuung noch kurativmedizinisch und mit hohem pflegerischen

PHASE D – Rehabilitationsphase nach Abschluss der Frühmobilisation

PHASE E – medizinische-berufliche Rehabilitation (mbR)

PHASE F – Langzeitrehabilitation

Q:

Was ist eine Parese? 

primäre und sekundäre Ursachen 

Folgen

A:

= Kraftminderung eines oder mehrere Muskeln


primär Schädigung: Pyramidenzellen, Alpha-Motoneurone, peripheren motorischen Nervenfasern, Muskulatur


sekundär: Erlernter Nichtgebrauch,  Atrophie durch Immobilität


Folgen: Verminderung/Verlangsamung Rekrutierung motorischer Einheiten, Veränderte Rekrutierungsreihenfolge motorischer Einheiten, Veränderte Entladungsfrequenz

Q:

Schulter-Hand-Syndrom (Mb. Sudeck)

Symptome (4)

Therapie (5)

A:

Symptome 

  • Gestörte autonome Reaktion
  • Überwärmung, Schwellung, livide Hautfärbung
  • zentraler neuropathischer Schmerz
  • maladaptive neuroplastische Prozesse z.B. Chronifizierung von Schmerzen

Therapie

  • Schmerzmittel am geeignetsten
  • Mentales Training -> Vorbeugung
    der Chronifizierung
  • MLD mit Kompression -> lokale Stoffwechselverbesserung
  • Beratung
  • Aktive Bewegung im schmerzlosen bzw. schmerzarmen Bereich -> Verlernen der Schmerzen
Q:

Trunk Control Test 

A:
  • Aussagekraft über Prognose für das Zurückerlangen der Gehfähigkeit 
  • Berg-Balance-Scale für besser Patienten
  • Prädiktor für die Therapierbarkeit 


Auswertung 

  • 0 - keine selbständige Ausführung 
  • 12 - Aktivität mit kompensatorischen Elementen ausführbar 
  • 25 - Aktivität selbstständig und physiologisch ausführbar 
  • max. 100 Pkt. 

Interpretation: 

  • je besser initiale Rumpfkontrolle, desto größer Wegstrecke und
    Gehgeschwindigkeit am Ende der Rehabilitationsphase
Q:

10-Meter-Gehtest 

A:

Durchführung auf 10m Strecke 

  • 2x in Normalgeschwindigkeit 
  • 2x in max. Geschwindigkeit 

-> Messung zw. 2m und 8m Markierung 

-> Hilfestellung durch Hilfsmittel und PT vermerken 

-> Pat. dürfen nicht reden 

-> PT immer einen halben Schritt Pat. 

Neurologie Methodik + Übung

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Neurologie Methodik + Übung an der BTU Cottbus-Senftenberg

Für deinen Studiengang Neurologie Methodik + Übung an der BTU Cottbus-Senftenberg gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Neurologie Methodik + Übung Kurse im gesamten StudySmarter Universum

neurologie

Universität Heidelberg

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Neurologie Methodik + Übung
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Neurologie Methodik + Übung