Klinische Psychologie at Berufsakademie Lüneburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Klinische Psychologie an der Berufsakademie Lüneburg

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TESTE DEIN WISSEN
Was ist ein Modell? 
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TESTE DEIN WISSEN
Es gibt mehrere verbindliche Bedeutungen.

1) Ein Modell ist eine illustrative Darstellung einer bereits existierenden und ausformulierten Erkenntnis zur Veranschaulichung 

2) Ein Modell beinhaltet die Übertragung eines Konzeptes von einem Bereich auf einen anderen mit der Erwartung, dass der andere Bereich so besser erfasst werden kann. 

3) Ein Modell ist ein Vorentwurf zu einer Theorie. Dieser beinhaltet umfassende und zusammenhängende Ausführungen, die nach genauerer Absicherung zur Theorie werden können. 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist eine Theorie? 
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TESTE DEIN WISSEN
Eine Theorie ist ein
• in sich stimmiges, mehr oder weniger empirisch abgesichertes, gedankliches Gebäude
• zur Erklärung
   *bestimmter (auffälliger) menschlicher Verhaltens-, Erlebens- und Denkweisen,
   *ihrer ursächlichen Bedingtheiten,
   *Wechselwirkungen
   * sowie der Faktoren, die sie beeinflussen können. 
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TESTE DEIN WISSEN
Nenne die grundlegenden Paradigmen der Klinischen Psychologie und der Psychiatrie. 

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TESTE DEIN WISSEN
1) medizinisches Paradigma
2) physiologisches Paradigma 
3) sozialpsychologisches (psychosoziales) Paradigma 
4) biopsychosoziale Paradigma 
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreibe das medizinische Paradigma.
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TESTE DEIN WISSEN
• führt somatische Krankheiten auf die Phänomene psychischer Auffälligkeiten zurück 

• Symptome werden als Ausdruck ihnen zugrunde liegender Erkrankungen (z.B der Organe, des ZNS) verstanden

• Symptome fungieren als sichtbare und empfindbare Auswirkungen innerlicher Funktionsstörungen  

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TESTE DEIN WISSEN
Beschreibe das physiologische Paradigma.
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TESTE DEIN WISSEN
• geht davon aus, dass allen Krankheiten immer auch  Störungen der physiologischen Prozesse im Körper zugrunde liegen

• z.B. gestörter Hirnstoffwechsel als physiologischer Prozess 

• Suche nach somatischen Ursachen im Vordergrund (wie beim medizinischen Paradigma) 
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreibe das sozialpsychologische Paradigma.
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TESTE DEIN WISSEN
• betont die erlernten sozial- und milieubedingten Anteile psychischer und psychosomatischer Erkrankungen bezogen auf ihre Entstehung, Verfestigung und Veränderung

• Umwelteinflüsse sind Hauptursachen für psychische Erkrankungen 
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreibe das biopsychosoziale Paradigma.
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TESTE DEIN WISSEN
• multikausales Denken 

• biologische, psychische und soziale Bedingungen werden als mögliche, miteinander in einer bestimmten Wechselwirkung stehende Ursachen für psychische und psychosomatische Erkrankungen angesehen 

• Vertreter: Freud
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TESTE DEIN WISSEN
Nenne die Modelle und Theorien der Entstehung psychischer Erkrankungen. 
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TESTE DEIN WISSEN
1) biologischer Erklärungsansatz
2) psychodynamischer, tiefenpsychologischer Erklärungsansatz
3) soziokulturelles und systemisches Modell
4) lerntheoretische Erklärungsansätze 
5) humanistisch-existenzielle Modell 
6) biopsychosoziales Rahmenmodell
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind Psychosen? 
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TESTE DEIN WISSEN
Psychosen sind schwere psychische
Krankheitszustände, die das emotionale Erleben, Denken und Verhalten verändern. Der Bezug zur Umwelt ist gestört. 

Psychosen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie werden von neurotischen-, Belastungs- und somatoformen Störungen sowie Persönlichkeitsstörungen abgegrenzt. 
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind exogene Psychosen? 
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TESTE DEIN WISSEN
Exogene Psychosen sind körperlich begründbare Psychosen. 

Es sind psychische Störungen, die auf Schädigungen und Funktionsstörungen des Gehirns zurückzuführen sind - ausschließlich, überwiegend, nachweisbar, direkt oder indirekt! (Gehirnstörung/-Schädigung IMMER feststellbar!) 

Hauptkennzeichen: Störungen des Bewusstseins
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Was sind endogene Psychosen? 
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TESTE DEIN WISSEN
Endogene Psychosen sind körperlich nicht begründbare Psychosen. 

Hier sind keine körperlichen oder seelischen Ursachen bekannt. 

Man geht von einer multifaktoriellen Verursachung (biopsychologisches Paradigma) aus, bei der genetische Einflüsse, individuelle Lerngeschichten und andere Faktoren miteinander in Wechselwirkung stehen. 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist ein Paradigma? 
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TESTE DEIN WISSEN
Paradigmen sind Menschenbilder, die grundlegend für die Entwicklung von Theorien und Modellen nu
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Q:
Was ist ein Modell? 
A:
Es gibt mehrere verbindliche Bedeutungen.

1) Ein Modell ist eine illustrative Darstellung einer bereits existierenden und ausformulierten Erkenntnis zur Veranschaulichung 

2) Ein Modell beinhaltet die Übertragung eines Konzeptes von einem Bereich auf einen anderen mit der Erwartung, dass der andere Bereich so besser erfasst werden kann. 

3) Ein Modell ist ein Vorentwurf zu einer Theorie. Dieser beinhaltet umfassende und zusammenhängende Ausführungen, die nach genauerer Absicherung zur Theorie werden können. 
Q:
Was ist eine Theorie? 
A:
Eine Theorie ist ein
• in sich stimmiges, mehr oder weniger empirisch abgesichertes, gedankliches Gebäude
• zur Erklärung
   *bestimmter (auffälliger) menschlicher Verhaltens-, Erlebens- und Denkweisen,
   *ihrer ursächlichen Bedingtheiten,
   *Wechselwirkungen
   * sowie der Faktoren, die sie beeinflussen können. 
Q:
Nenne die grundlegenden Paradigmen der Klinischen Psychologie und der Psychiatrie. 

A:
1) medizinisches Paradigma
2) physiologisches Paradigma 
3) sozialpsychologisches (psychosoziales) Paradigma 
4) biopsychosoziale Paradigma 
Q:
Beschreibe das medizinische Paradigma.
A:
• führt somatische Krankheiten auf die Phänomene psychischer Auffälligkeiten zurück 

• Symptome werden als Ausdruck ihnen zugrunde liegender Erkrankungen (z.B der Organe, des ZNS) verstanden

• Symptome fungieren als sichtbare und empfindbare Auswirkungen innerlicher Funktionsstörungen  

Q:
Beschreibe das physiologische Paradigma.
A:
• geht davon aus, dass allen Krankheiten immer auch  Störungen der physiologischen Prozesse im Körper zugrunde liegen

• z.B. gestörter Hirnstoffwechsel als physiologischer Prozess 

• Suche nach somatischen Ursachen im Vordergrund (wie beim medizinischen Paradigma) 
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Q:
Beschreibe das sozialpsychologische Paradigma.
A:
• betont die erlernten sozial- und milieubedingten Anteile psychischer und psychosomatischer Erkrankungen bezogen auf ihre Entstehung, Verfestigung und Veränderung

• Umwelteinflüsse sind Hauptursachen für psychische Erkrankungen 
Q:
Beschreibe das biopsychosoziale Paradigma.
A:
• multikausales Denken 

• biologische, psychische und soziale Bedingungen werden als mögliche, miteinander in einer bestimmten Wechselwirkung stehende Ursachen für psychische und psychosomatische Erkrankungen angesehen 

• Vertreter: Freud
Q:
Nenne die Modelle und Theorien der Entstehung psychischer Erkrankungen. 
A:
1) biologischer Erklärungsansatz
2) psychodynamischer, tiefenpsychologischer Erklärungsansatz
3) soziokulturelles und systemisches Modell
4) lerntheoretische Erklärungsansätze 
5) humanistisch-existenzielle Modell 
6) biopsychosoziales Rahmenmodell
Q:
Was sind Psychosen? 
A:
Psychosen sind schwere psychische
Krankheitszustände, die das emotionale Erleben, Denken und Verhalten verändern. Der Bezug zur Umwelt ist gestört. 

Psychosen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie werden von neurotischen-, Belastungs- und somatoformen Störungen sowie Persönlichkeitsstörungen abgegrenzt. 
Q:
Was sind exogene Psychosen? 
A:
Exogene Psychosen sind körperlich begründbare Psychosen. 

Es sind psychische Störungen, die auf Schädigungen und Funktionsstörungen des Gehirns zurückzuführen sind - ausschließlich, überwiegend, nachweisbar, direkt oder indirekt! (Gehirnstörung/-Schädigung IMMER feststellbar!) 

Hauptkennzeichen: Störungen des Bewusstseins
Q:
Was sind endogene Psychosen? 
A:
Endogene Psychosen sind körperlich nicht begründbare Psychosen. 

Hier sind keine körperlichen oder seelischen Ursachen bekannt. 

Man geht von einer multifaktoriellen Verursachung (biopsychologisches Paradigma) aus, bei der genetische Einflüsse, individuelle Lerngeschichten und andere Faktoren miteinander in Wechselwirkung stehen. 
Q:
Was ist ein Paradigma? 
A:
Paradigmen sind Menschenbilder, die grundlegend für die Entwicklung von Theorien und Modellen nu
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