Methoden Der Sozialen Arbeit at Berufsakademie Hamburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Methoden der Sozialen Arbeit an der Berufsakademie Hamburg

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind mögliche Arbeitsfelder der Aufsuchenden Formen?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Straßensozialarbeit
    • Straßenkinder
    • Obdachlose
    • Rotlichtmilieu (z.B. Prostituierte)
  2. Offene Jugendarbeit
  3. DrogenkonsumentInnen
  4. Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen (aus zerrütteten Familien, mit psychischen Problemen, Gewaltbereitschaft)
  5. Flüchtende
  6. Schwer erreichbare MigrantInnen
  7. Bedürftige Familien (Aktivitäten im Rahmen der Familienhilfe)
  8. Ältere versorgungsbedürftige Menschen mit eingeschränkter Mobilität (Besuchsdienste)
  9.  Bewährungshilfe
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Was sind die Kernaussagen von Aufsuchenden Formen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Zielgruppen dort aufsuchen wo sie zu Hause sind
  • Sozial Arbeiter*innen betreten Sozialraum des Klienten*in (Realsituationen)
  • Angebot kommt zum Klientel
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Was sind Stärken der Aufsuchenden Formen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Kleinere Hürde, Angebot kommt zum Klientel
  • Betreuung der Kinder entfällt
  • Niedrigere Abbruch-Quote
  • Interpretation des Klientel: Höheres Interesse von Seitens des Helfers
  • Sicherheitsgefühl „Heimvorteil“
  • Klient*in im Alltag erleben
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Was sind Schwächen der Aufsuchenden Formen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Kein neutraler Raum(z.B. bei Gewalt)
  • Helfer: Gefahr des Burn-Outs, oft alleine, ohne Austausch
  • Nicht immer sicher für Helfer
  • Professionelle Distanz schwieriger zu bewahren
  • Alltagsnähe als Kontrolle empfunden
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Kern von Lebensweltorientierung?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Orientierung an Adressaten, Deutung ihrer Lebensverhältnisse
  2. Bedingungen und Möglichkeiten beachten
  3. Stärkung der Lebensräume der Adressaten sowie ihrer Ressourcen -> für gelingenderen Alltag 
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Wie lautet der historische Kontext von Aufsuchenden Formen Sozialer Arbeit?

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TESTE DEIN WISSEN
  • erstes Mal von Mary Ellen Richmond in Fachbuch „Friendly Visiting among the Poor“ formuliert (1899)
  • sollte als Diagnoseprozess bei Hausbesuchen dienen, Hilfebedarf definieren
  • ab 1970er Jahren Streetworkkonzepte mit dieser Methode; Zielgruppe=sogenannte „Hard-to-reach“ Zielgruppen (nur aufsuchend erreichbar)
  • Folge = Entwicklung immer mehr Aufsuchenden Hilfeformen in Kinder- und Jugendhilfe 
    • Motto: „ambulant vor stationär“ 
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Was sind die Ziele der Sozialraumorientierung?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Gestaltung von Lebenswelten
    1. Prägung des sozialen Raumes statt Orientierung am Einzelfall 
  2. Kooperation von Trägern sozialer Dienste
  3. Stärkung der Ressourcen, Empowerment der Menschen eines Quartiers
  4. Partizipation an sozialpolitischen Fragen, am kulturellen Leben = zentrales Prinzip
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Was macht das Sozialökologische Milieu aus?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Multikulturalismus
  2.  ausgeprägtes ökologisches und soziales Gewissen
  3. Kritik an Konsumgesellschaft und Globalisierung 
  4. Unterstützer von Political Correctness und Diversity
  5. Bildungsniveau und Einkommen durchschnittlich
  6. Altersschwerpunkt zwischen 40 bis 60 Jahre
  7. mittlere bis gehobene soziale Lage 
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Was macht das Liberal-Intellektuelle Milieu aus?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Grundorientierung: Individualisierung, Selbstverwirklichung, Selbstentfaltung
  2. Bildungselite, kritische und liberale Weltsicht 
  3. hoher Stellenwert von Ich-Identität
  4. Zweitrangigkeit von Einkommen und Status
  5. soziale Gerechtigkeit, ökologische und politische Korrektheit
  6. hohes Interesse an Kultur
  7. legen Wert auf ehrenamtliches Engagement und  Bildungsmöglichkeiten vor Ort
  8. mittlere und gehobene Wohnlage
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Warum meint Hans Thiersch, dass Lebensweltorientierung der zentrale Ausgangspunkt für die Soziale Arbeit sein sollte?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. problematischen Verhalten sollen im Kontext der Lebensbewältigung sehen
  2. Schwierigkeiten werden als Teil des Lebens gesehen
  3. gelingenderer Alltag als Ziel korrekt, da Menschen gut in ihren Verhältnissen leben sollen, ohne andere zu stören
  4. Bewältigung: Routinen entlasten -> stabilisieren Handlungsfähigkeit durch Pragmatik (Sachbezogenheit)
  5. man fügt sich: Mischung aus Routine und Pragmatik
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Welches Milieu-Modell gibt es?

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Sinus-Milieus

  • fassen Menschen mit ähnlichen Werten und vergleichbaren sozialen Lage zu „Gruppen Gleichgesinnter“ zusammen
    • Übergänge der Milieus sind fließend
  • was verschiedenen Lebenswelten in unserer Gesellschaft ausmacht (Werte, Lebensziele, Lifestyles)
  • an die soziokulturellen Veränderungen in jeweiligen Gesellschaften angepasst
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TESTE DEIN WISSEN

Wertschätzung

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TESTE DEIN WISSEN
  • positive Bewertung einer Person und individuelle Aufmerksamkeit
  • Respekt, Achtung, Wohlwollen und Anerkennung schenken
  • Grundlage ist eine positive Haltung gegenüber den KlientInnen
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Methoden der Sozialen Arbeit Kurs an der Berufsakademie Hamburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was sind mögliche Arbeitsfelder der Aufsuchenden Formen?

A:
  1. Straßensozialarbeit
    • Straßenkinder
    • Obdachlose
    • Rotlichtmilieu (z.B. Prostituierte)
  2. Offene Jugendarbeit
  3. DrogenkonsumentInnen
  4. Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen (aus zerrütteten Familien, mit psychischen Problemen, Gewaltbereitschaft)
  5. Flüchtende
  6. Schwer erreichbare MigrantInnen
  7. Bedürftige Familien (Aktivitäten im Rahmen der Familienhilfe)
  8. Ältere versorgungsbedürftige Menschen mit eingeschränkter Mobilität (Besuchsdienste)
  9.  Bewährungshilfe
Q:

Was sind die Kernaussagen von Aufsuchenden Formen?

A:
  • Zielgruppen dort aufsuchen wo sie zu Hause sind
  • Sozial Arbeiter*innen betreten Sozialraum des Klienten*in (Realsituationen)
  • Angebot kommt zum Klientel
Q:

Was sind Stärken der Aufsuchenden Formen?

A:
  • Kleinere Hürde, Angebot kommt zum Klientel
  • Betreuung der Kinder entfällt
  • Niedrigere Abbruch-Quote
  • Interpretation des Klientel: Höheres Interesse von Seitens des Helfers
  • Sicherheitsgefühl „Heimvorteil“
  • Klient*in im Alltag erleben
Q:

Was sind Schwächen der Aufsuchenden Formen?

A:
  • Kein neutraler Raum(z.B. bei Gewalt)
  • Helfer: Gefahr des Burn-Outs, oft alleine, ohne Austausch
  • Nicht immer sicher für Helfer
  • Professionelle Distanz schwieriger zu bewahren
  • Alltagsnähe als Kontrolle empfunden
Q:

Was ist der Kern von Lebensweltorientierung?

A:
  1. Orientierung an Adressaten, Deutung ihrer Lebensverhältnisse
  2. Bedingungen und Möglichkeiten beachten
  3. Stärkung der Lebensräume der Adressaten sowie ihrer Ressourcen -> für gelingenderen Alltag 
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Q:

Wie lautet der historische Kontext von Aufsuchenden Formen Sozialer Arbeit?

A:
  • erstes Mal von Mary Ellen Richmond in Fachbuch „Friendly Visiting among the Poor“ formuliert (1899)
  • sollte als Diagnoseprozess bei Hausbesuchen dienen, Hilfebedarf definieren
  • ab 1970er Jahren Streetworkkonzepte mit dieser Methode; Zielgruppe=sogenannte „Hard-to-reach“ Zielgruppen (nur aufsuchend erreichbar)
  • Folge = Entwicklung immer mehr Aufsuchenden Hilfeformen in Kinder- und Jugendhilfe 
    • Motto: „ambulant vor stationär“ 
Q:

Was sind die Ziele der Sozialraumorientierung?

A:
  1. Gestaltung von Lebenswelten
    1. Prägung des sozialen Raumes statt Orientierung am Einzelfall 
  2. Kooperation von Trägern sozialer Dienste
  3. Stärkung der Ressourcen, Empowerment der Menschen eines Quartiers
  4. Partizipation an sozialpolitischen Fragen, am kulturellen Leben = zentrales Prinzip
Q:

Was macht das Sozialökologische Milieu aus?

A:
  1. Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Multikulturalismus
  2.  ausgeprägtes ökologisches und soziales Gewissen
  3. Kritik an Konsumgesellschaft und Globalisierung 
  4. Unterstützer von Political Correctness und Diversity
  5. Bildungsniveau und Einkommen durchschnittlich
  6. Altersschwerpunkt zwischen 40 bis 60 Jahre
  7. mittlere bis gehobene soziale Lage 
Q:

Was macht das Liberal-Intellektuelle Milieu aus?

A:
  1. Grundorientierung: Individualisierung, Selbstverwirklichung, Selbstentfaltung
  2. Bildungselite, kritische und liberale Weltsicht 
  3. hoher Stellenwert von Ich-Identität
  4. Zweitrangigkeit von Einkommen und Status
  5. soziale Gerechtigkeit, ökologische und politische Korrektheit
  6. hohes Interesse an Kultur
  7. legen Wert auf ehrenamtliches Engagement und  Bildungsmöglichkeiten vor Ort
  8. mittlere und gehobene Wohnlage
Q:

Warum meint Hans Thiersch, dass Lebensweltorientierung der zentrale Ausgangspunkt für die Soziale Arbeit sein sollte?

A:
  1. problematischen Verhalten sollen im Kontext der Lebensbewältigung sehen
  2. Schwierigkeiten werden als Teil des Lebens gesehen
  3. gelingenderer Alltag als Ziel korrekt, da Menschen gut in ihren Verhältnissen leben sollen, ohne andere zu stören
  4. Bewältigung: Routinen entlasten -> stabilisieren Handlungsfähigkeit durch Pragmatik (Sachbezogenheit)
  5. man fügt sich: Mischung aus Routine und Pragmatik
Q:

Welches Milieu-Modell gibt es?

A:

Sinus-Milieus

  • fassen Menschen mit ähnlichen Werten und vergleichbaren sozialen Lage zu „Gruppen Gleichgesinnter“ zusammen
    • Übergänge der Milieus sind fließend
  • was verschiedenen Lebenswelten in unserer Gesellschaft ausmacht (Werte, Lebensziele, Lifestyles)
  • an die soziokulturellen Veränderungen in jeweiligen Gesellschaften angepasst
Q:

Wertschätzung

A:
  • positive Bewertung einer Person und individuelle Aufmerksamkeit
  • Respekt, Achtung, Wohlwollen und Anerkennung schenken
  • Grundlage ist eine positive Haltung gegenüber den KlientInnen
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