Stress at Bergische Universität Wuppertal | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Stress an der Bergische Universität Wuppertal

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Stress Kurs an der Bergische Universität Wuppertal zu.

TESTE DEIN WISSEN
Nenne 5 Faktoren, die die Wirkung von Stressreizen beeinflussen
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TESTE DEIN WISSEN
  • Objektive, physikalische Intensität der aversiven Reize
  • Soziale Unterstützung und Bindung (social support)
  • Konstitutionelle psychologische und physiologische Faktoren (genetische Ausstattung, Stressempfindlichkeit, Persönlichkeit)
  • Vorerfahrung mit Stress
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Hormone werden vom Nebennierenmark produziert?
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TESTE DEIN WISSEN
Katecholamine (Adrenalin und Noradrenalin)
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Hormone werden von der Nebennierenrinde produziert?
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TESTE DEIN WISSEN
Corticoide (Gluco- und Mineralcorticoide)
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TESTE DEIN WISSEN
Was wird nach dem Allemeinen Anpassungssyndrom nach Selye angenommen?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Annahme einer generellen Reaktion auf Stressoren allgemein
--> Unterschiedliche Stressoren führen zu der gleichen Stressreaktion 
  • Diese Reaktion wird als physisch und psychologisch adaptiv angenommen
  • Selye Bezieht sich nur auf einen Weg:
    • Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenachse (HPA) und Glucocorticoide (Cortisol)
  • Phasischer Verlauf
    • Alarmreaktion
    • Widerstandsphase
    • Erschöpfungsphase
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TESTE DEIN WISSEN

Synthese der Corticoide

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ausgehend von Cholesterol 3 versch. Synthesefade mit versch. Enzymen für die einzelnen Syntheseschritte 
  • Cholesterol --> Progesteron --> Mineralcorticoide 
  • Cholesterol --> bisschen anderes Progesteron --> Cortisol --> Cortison (Glucocorticoide)
  • irgenwo kommt auch Androgen raus
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie die 3 Hauptfunktionen, die Gukokortikoide im Kontext der Stressreaktion (vermittelt durch die HPA-Achse) haben.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Metabolische Effekte
    • mobilisieren gespeicherte Ressourcen im Körper
    • Glukokortikoide steigern den BZ durch verschiedene

      Mechanismen

  • Antiphlogistische Effekte (antiinflammatorisch)

    • können Entzündungsreaktion durch Eingriff in
      Zellstoffwechsel hemmen
      – können Zellmembran durchdringen und intrazellulär an
      spezielle Glukokortikoid-Rezeptoren (GR) binden --> dadurch Einfluss auf Proteinbiosynthese (Hemmung von
      Proteinen, die Entzündungsprozesse fördern)

    • zusätzlich Aktivierung von Lipocortinen --> hemmen Prostaglandine und Leukotriene
      (Hauptprodukte der Entzündungsreaktion)
  • Sonstige Effekte
    • auch mineralokortikoide Wirkungen --> Beeinflussung Elektrolythaushalt




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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie das Diathese-Stress-Modell und gehen Sie auch darauf ein, wie die einzelnen Komponenten Diathese und Stress in diesem Modell definiert/verstanden werden.

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TESTE DEIN WISSEN

Diathese = Anfälligkeit (genetisch sowie psycho-sozial)/ Disposition für eine bestimmte Krankheit --> Neigung auf bestimmte Art und Weise auf Belastung zu reagieren


Stress(oren) = belastende Umweltereignisse oder Lebenssituationen 


Disposition x Stress zu hoch --> Störung (Schwelle durch Risiko- und Schutzfaktoren beeinflussbar)

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TESTE DEIN WISSEN

Wie wirkt Stress kurz- und langfristig? Und wieso das?

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TESTE DEIN WISSEN
  • kurzfristig hat Stress eine adaptive und positive Wirkung auf den Organismus 
  • langfristig wirkt er jedoch maladaptiv und kann u.U. zu Erkrankung führen 
  • Aber wieso?
    • Stressreiz löst 3-phasigen Prozess aus (Vor-phase, Alarm-phase und Erholungs-phase)
    • stärkere und gehäufte Reize --> Verkürzung und schließlich Aufhebung der Erholungsphase --> Erkrankung/Erschöpfung
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Zusammenhänge findet man zwischen Stress und HKL-Erkrankungen?

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TESTE DEIN WISSEN

Auswirkungen akuter Stressbelastung:

  • Anstieg:
    • Blutdruck
    • Herzfrequenz
    • Entladungsraten in sympathischen Nerven
    • Gerinnungsfähigkeit des Blutes
  • Erhöhte Konzentration:
    • Zirkulierende Katecholamine
    • Kortisol
    • ACTH

Wenn dauerhaft Stress --> ungünstiges Zusammenspiel: Aktivität der HPA-Achse, symp. Nervensystem und bestimmte Entzündungsmediatoren --> Förderung ateriosklerotische Prozess --> Förderung koronare Herzerkrankungen

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TESTE DEIN WISSEN

Welchen Einfluss hat Stress auf das Gehirn? Welche Veränderungen kann man beobachten?

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TESTE DEIN WISSEN

Stress --> Verändert Struktur und Funktion des Gehirns

  • V.a. Hippocampus sehr anfällig --> möglicher Grund: hohe Anzahl an Glucocorticoidrezeptoren dort
  • sig. reduzierter dorsolateraler Präfrontalkortex nach emot. Misshandlung im Kindesalter
  • erwachsene Tiere, deren

    Mütter pränatalem Stress

    ausgesetzt waren (blau),

    zeigen später höhere

    Ausschüttung von

    Stresshormonen

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TESTE DEIN WISSEN

Kann Stress einen Einfluss auf die Genetik des Menschen nehmen und wenn ja welchen?

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TESTE DEIN WISSEN

Cortisol behindert Telomerase!

  • Telomere
    • = nicht-kodierte DNA-Stücke am Ende des Chromosoms
    • schützen Chromosomen vor "aufrebbeln"
    • werden bei jeder Zellteilung kürzer
    • können durch Telomerase aufgefüllt werden
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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie die Auswirkungen, die Stress auf das Immunsystem haben kann.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Auswirkungen hängen von Art des Stresses ab
    • Akute Stressoren (>100 Min.) --> Steigerung des Immunsystems (v.a. angeborenes Immunystem --> unspezifische Abwehr)
    • Chronischer/andauernder Stress --> negative Folgen (v.a. adaptive Immunsystem --> spezifische Abwehr)
  • Gesundheitsfördernd = Eustress; Gesundheitsschädlich = Distress
  • Kurzzeitige zytokininduzierte Entzündungsreaktionen --> hilft dem Körper Infektion zu bekämpfen
  • Langfristige Zytokinausschüttung --> negative gesundheitliche Folgen
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  • 2812 Studierende
  • 121 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Stress Kurs an der Bergische Universität Wuppertal - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Nenne 5 Faktoren, die die Wirkung von Stressreizen beeinflussen
A:
  • Objektive, physikalische Intensität der aversiven Reize
  • Soziale Unterstützung und Bindung (social support)
  • Konstitutionelle psychologische und physiologische Faktoren (genetische Ausstattung, Stressempfindlichkeit, Persönlichkeit)
  • Vorerfahrung mit Stress
Q:
Welche Hormone werden vom Nebennierenmark produziert?
A:
Katecholamine (Adrenalin und Noradrenalin)
Q:
Welche Hormone werden von der Nebennierenrinde produziert?
A:
Corticoide (Gluco- und Mineralcorticoide)
Q:
Was wird nach dem Allemeinen Anpassungssyndrom nach Selye angenommen?
A:
  • Annahme einer generellen Reaktion auf Stressoren allgemein
--> Unterschiedliche Stressoren führen zu der gleichen Stressreaktion 
  • Diese Reaktion wird als physisch und psychologisch adaptiv angenommen
  • Selye Bezieht sich nur auf einen Weg:
    • Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenachse (HPA) und Glucocorticoide (Cortisol)
  • Phasischer Verlauf
    • Alarmreaktion
    • Widerstandsphase
    • Erschöpfungsphase
Q:

Synthese der Corticoide

A:
  • Ausgehend von Cholesterol 3 versch. Synthesefade mit versch. Enzymen für die einzelnen Syntheseschritte 
  • Cholesterol --> Progesteron --> Mineralcorticoide 
  • Cholesterol --> bisschen anderes Progesteron --> Cortisol --> Cortison (Glucocorticoide)
  • irgenwo kommt auch Androgen raus
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Q:

Nennen Sie die 3 Hauptfunktionen, die Gukokortikoide im Kontext der Stressreaktion (vermittelt durch die HPA-Achse) haben.

A:
  • Metabolische Effekte
    • mobilisieren gespeicherte Ressourcen im Körper
    • Glukokortikoide steigern den BZ durch verschiedene

      Mechanismen

  • Antiphlogistische Effekte (antiinflammatorisch)

    • können Entzündungsreaktion durch Eingriff in
      Zellstoffwechsel hemmen
      – können Zellmembran durchdringen und intrazellulär an
      spezielle Glukokortikoid-Rezeptoren (GR) binden --> dadurch Einfluss auf Proteinbiosynthese (Hemmung von
      Proteinen, die Entzündungsprozesse fördern)

    • zusätzlich Aktivierung von Lipocortinen --> hemmen Prostaglandine und Leukotriene
      (Hauptprodukte der Entzündungsreaktion)
  • Sonstige Effekte
    • auch mineralokortikoide Wirkungen --> Beeinflussung Elektrolythaushalt




Q:

Erklären Sie das Diathese-Stress-Modell und gehen Sie auch darauf ein, wie die einzelnen Komponenten Diathese und Stress in diesem Modell definiert/verstanden werden.

A:

Diathese = Anfälligkeit (genetisch sowie psycho-sozial)/ Disposition für eine bestimmte Krankheit --> Neigung auf bestimmte Art und Weise auf Belastung zu reagieren


Stress(oren) = belastende Umweltereignisse oder Lebenssituationen 


Disposition x Stress zu hoch --> Störung (Schwelle durch Risiko- und Schutzfaktoren beeinflussbar)

Q:

Wie wirkt Stress kurz- und langfristig? Und wieso das?

A:
  • kurzfristig hat Stress eine adaptive und positive Wirkung auf den Organismus 
  • langfristig wirkt er jedoch maladaptiv und kann u.U. zu Erkrankung führen 
  • Aber wieso?
    • Stressreiz löst 3-phasigen Prozess aus (Vor-phase, Alarm-phase und Erholungs-phase)
    • stärkere und gehäufte Reize --> Verkürzung und schließlich Aufhebung der Erholungsphase --> Erkrankung/Erschöpfung
Q:

Welche Zusammenhänge findet man zwischen Stress und HKL-Erkrankungen?

A:

Auswirkungen akuter Stressbelastung:

  • Anstieg:
    • Blutdruck
    • Herzfrequenz
    • Entladungsraten in sympathischen Nerven
    • Gerinnungsfähigkeit des Blutes
  • Erhöhte Konzentration:
    • Zirkulierende Katecholamine
    • Kortisol
    • ACTH

Wenn dauerhaft Stress --> ungünstiges Zusammenspiel: Aktivität der HPA-Achse, symp. Nervensystem und bestimmte Entzündungsmediatoren --> Förderung ateriosklerotische Prozess --> Förderung koronare Herzerkrankungen

Q:

Welchen Einfluss hat Stress auf das Gehirn? Welche Veränderungen kann man beobachten?

A:

Stress --> Verändert Struktur und Funktion des Gehirns

  • V.a. Hippocampus sehr anfällig --> möglicher Grund: hohe Anzahl an Glucocorticoidrezeptoren dort
  • sig. reduzierter dorsolateraler Präfrontalkortex nach emot. Misshandlung im Kindesalter
  • erwachsene Tiere, deren

    Mütter pränatalem Stress

    ausgesetzt waren (blau),

    zeigen später höhere

    Ausschüttung von

    Stresshormonen

Q:

Kann Stress einen Einfluss auf die Genetik des Menschen nehmen und wenn ja welchen?

A:

Cortisol behindert Telomerase!

  • Telomere
    • = nicht-kodierte DNA-Stücke am Ende des Chromosoms
    • schützen Chromosomen vor "aufrebbeln"
    • werden bei jeder Zellteilung kürzer
    • können durch Telomerase aufgefüllt werden
Q:

Beschreiben Sie die Auswirkungen, die Stress auf das Immunsystem haben kann.

A:
  • Auswirkungen hängen von Art des Stresses ab
    • Akute Stressoren (>100 Min.) --> Steigerung des Immunsystems (v.a. angeborenes Immunystem --> unspezifische Abwehr)
    • Chronischer/andauernder Stress --> negative Folgen (v.a. adaptive Immunsystem --> spezifische Abwehr)
  • Gesundheitsfördernd = Eustress; Gesundheitsschädlich = Distress
  • Kurzzeitige zytokininduzierte Entzündungsreaktionen --> hilft dem Körper Infektion zu bekämpfen
  • Langfristige Zytokinausschüttung --> negative gesundheitliche Folgen
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