Pädagogische Psychologie at Bergische Universität Wuppertal | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Pädagogische Psychologie an der Bergische Universität Wuppertal

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TESTE DEIN WISSEN

Wie ist Klassenmanagement definiert?

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TESTE DEIN WISSEN

= „Unter Klassenmanagement können alle Maßnahmen des Lehrers verstanden werden, die dazu führen, dass Lehr- Lernprozesse in der Schule möglichst reibungslos ablaufen. [...] eine notwendige Bedingung dafür, dass sich Schüler möglichst aktiv und intensiv mit schulischen Inhalten auseinandersetzen.“

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Motivation? Welche 2 psychologischen Betrachtungsweisen gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Frage nach dem „Warum“ oder „Wozu“
  • → Welche Ziele, Wünsche oder Absichten liegen einem Verhalten zugrunde?
  • Zwei psychologische Betrachtungsweisen:
  • Das konkrete situationsspezifische Verhalten: Prozesse der Motivation und situationsspezifische Steuerung zielorientierten Handelns (Eher konkret)
  • Die generelle Handlungsbereitschaft: Wirkungsweise motivational bedeutsamer Persönlichkeitsmerkmale oder Dispositionen, welche das Verhalten immer wieder in gleicher Weise beeinflussen (Eher grundlegend)
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TESTE DEIN WISSEN

Was für Einwände kann es seitens der Teilnehmer bei Trainings geben? Wie sollte man mit diesen umgehen?

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TESTE DEIN WISSEN

Unausgesprochener Einwand:

  • die offensichtliche Meinungsverschiedenheit wird durch den TN nicht verbalisiert 
  • die fehlende Zustimmung wird nur durch Mimik und Gestik erkennbar
  • Reaktion:
  • TN vorsichtig ansprechen, so dass Sie nicht den Eindruck erwecken, dass Sie ihn angreifen wollen den Einwand öffentlich machen 
  • "Möchten Sie etwas ergänzen Frau/ Herr XY" 

Subjektiver Einwand

  • die Meinungsverschiedenheit basiert auf unterschiedlichen Erfahrungen, Wissensständen oder Weltbildern 
  • Reaktion:
  • Respekt gegenüber anderen Erfahrungen und Kenntnissen 
  • eigenen Standpunkt nach der Bekundung des nötigen Respekts nochmal argumentativ untermauern 
  • " Ich danke Ihnen für diesen Perspektivenwechsel, möchte aber nochmal...betonen.„ 

Scheineinwand 

  • künstlich provozierter Einwand 
  • TN geht eigentlich mit Ihren Argumenten konform, hat aber Spaß an Diskussionen 
  • TN möchte Sie eventuell testen 
  • Reaktion:
  • Scheineinwand als aktiv provozierten Perspektivenwechsel nutzen 
  • Gruppe miteinbeziehen und Argumentation anregen 
  • "Wie sehen die anderen das?" 

Boshafter Einwand 

  • dient der Sabotage Ihrer Argumentation 
  • objektiv und inhaltlich ist diese Art kaum gerechtfertigt 
  • wirkt als destruktives Störmanöver 
  • Reaktion: 
  • Gegenfrage stellen 
  • ruhig und sachlich bleiben 
  • HAIFA-Strategie anwenden 
  • Einwand ignorieren 
  • "Wie meinen Sie das genau?" 

Objektiver Einwand 

  • sachlich vollkommen berechtigter Einwand 
  • z.B. tatsächliche Schwachstelle in der Argumentation (à keiner ist allwissend) 
  • Reaktion: 
  • Respekt und Dank für den Einwand entgegenbringen 
  • Einwand aufgreifen und in die Argumentation einbinden 
  • "Ich danke Ihnen für diesen HinweisHer/Frau XY. Natürlich muss es...heißen."
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Erfolgsfaktoren werden im vorliegenden Artikel erläutert und was besagen diese?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Diese erfolgsfaktoren stellen allgemeine Strategien dar, mit denen psychologen bei ihren Klienten Konsistenz generieren sollen 
  • Konsistenz entsteht, einfach gesagt, wenn die verschiedenen erwartungen, Ziele und bedürfnisse eines Menschen mit dem übereinstimmen, was er wahrnimmt
  • Faktoren:

1. Ressourcenaktivierung inkl. einer ressourcenorientieren Coachingbeziehung 

  • Durch die Aktivierung von Ressourcen sollen funktionale Attraktoren gestärkt werden
  • Es gibt persönliche Ressourcen (positive Einstellungen/Erwartungen/Hoffnungen, Stärken der betroffenen Person , motivierende Ziele etc…) und externe Ressourcen (Geld, Coachingbeziehung etc.)
  • Zudem Stärken des Klienten gezielt und direkt nutzbar machen, ohne diese zu besprechen (prozessuale Aktivierung)
  • Stärkt Selbstbewusstsein des Kleinten -> Sorgt für self fullfilling prophecie, positive Kettenreaktion

2. Problembewältigung

  • Klienten dabei zu unterstützen, klare Ziele zu verfolgen 
  • alle relevanten Ziele, Werte, einstellungen und gefühle klären
  • Abwägungs- und Entscheidungsprozess unterstützen

3. Klärung

  • Klient helfen, festgelegte Ziele zu erreichen, um ihm so positive, das Selbstbewusstsein steigernde Bewältigungserfahrungen zu ermöglichen. 
  • zielt somit direkt auf die reduzierung der inkongruenz durch die Schaffung, Differenzierung und Stärkung neuer hilfreicher Attraktoren 
  • Bedingung: parteiische Handlungsorientierung (Intentionen werden nicht mehr in Frage gestellt, sondern gezielt unterstützt)
  • Ziele gegen andere konkurrierende intentionen abschirmen
  • gezielt realisierungsmöglichkeiten schaffen oder aufsuchen
  • nötige Kompetenzen schaffen (z.B. Modelllernen, Training etc…

4. Problemaktualisierung 

  • unmittelbare und erlebbare Erfahrung der behandelten Themen
  • für eine umfassende Veränderung müssen erst alle wichtigen gedächtnisanteile über eine möglichst realistische erfahrung des Themas aktiviert werden 
  • den Coaching-Klienten ganzheitlich und damit als gesamte person in den Veränderungsprozess einzubeziehen 
  • Wenn nicht alle Ziele bewusst sind, können die Zielkonflikte auch nicht geklärt werden. 
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TESTE DEIN WISSEN

Für wen kann der schulpsychologische Dienst Anlaufstelle sein?


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TESTE DEIN WISSEN

Schulen

Lehrkräfte und pädagogisches Personal

Eltern

Schüler

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Welche Qualifikationen benötigt man als Schulpsychologe?

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- Abschluss eines wissenschaftlichen Studiums in Psychologie (i.d.R. Diplom oder - Master oder das europäische Zertifikat EuroPsy oder ein vergleichbarer int. Abschluss)

- Erwerb i.d.R. pädagogische, psychotherapeutische, systemische oder organisationspsychologische Zusatzqualifikationen.

- Fundierte Kenntnisse der Psychopathologie, der Gutachtenerstellung und der Gesprächsführung ergänzen die Fachkompetenzen.


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Was sind die Forschungsschwerpunkte der pädagogischen Psychologie?

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  • Bildungsmonitoring: Beschreibung des Bildungsstands und Identifikation von Einflussfaktoren 
  • Unterrichtsforschung: Beschreibung von Lehr-Lern-Prozessen; Erklärung von Lernergebnissen durch Unterrichtsfaktoren; vorhersage möglicher Verbesserungen des Unterrichts 
  • Sprachförderung im Elementar-und Grundschulbereich: Beschreibung der Ausgangslage von Sprachkompetenz; Erklärung von Zusammenhängen zw. Risikofaktoren und Sprachkompetenz; Vorhersage von Effekten früher Sprachförderung auf weitere Bildungsprozesse 
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Was sind mögliche pädagogische Arbeitsfelder an der Hochschule?

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  • Lehre
  • Forschung
  • Verwaltungsaufgaben
  • Wissenschaftliche Dienstleistungen
  • Studierenden-Coaching & psychosoziale Beratung 
  • Entwicklung und Implementierung von bspw. Instrumenten zur Erfassung der Lehrqualität, innovativen Schulentwicklungsprogrammen
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Aufgabenfelder lassen sich dem schulpsychologischen Dienst zuordnen?

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TESTE DEIN WISSEN

Einzelfallberatung bei Lern-, Entwicklungs- und Verhaltensproblemen 

  • Förderung individueller Begabungen/Entwicklung von Förderplänen und Fördermaßnahmen 
  • Beratung und Förderdiagnostik im Rahmen der inklusiven Schule 
  • Stärkung von Selbstwirksamkeit und Sozialkompetenzen von Schülerinnen u. Schülern/ Methodenkompetenz von Lehrenden 
  • Weiterentwicklung von beruflichen Kompetenzen und der Persönlichkeit von Lehrkräften 


Systemberatung von Schulen 

  • Bei der Entwicklung zur inklusiven Schule 
  • Bei der Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen zum sozialen Miteinander in Schulklassen 
  • Bei Gewaltprävention / Fort- und Ausbildung schulischer Krisenteams 
  • Bei der Einrichtung von Angeboten zur Einzel- und Teamberatung von Lehrkräften, Supervision und Coaching 
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen sie 3 relevante lernpsychologische Theorien

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TESTE DEIN WISSEN
  • Es gibt unterschiedliche lernpsychologische Theorien, um unterschiedliche Lernprozesse möglichst treffend uzu beschreiben, erklären, vorhersagen und beeinflussen zu können.
  • Behaviorismus
  • Kognitivismus
  • Konstruktivismus
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TESTE DEIN WISSEN

beschreiben sie die Grundannahmen des behaviorismus,  dessen zentrale lernpsychologische Theorien und dessen Grenzen

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Behaviorismus (Ende 19. Jhd. – etwa 1950er Jahre):
  • Der strenge Behaviorismus ist rein verhaltensorientiert und stützt sich auf Verhaltensbeobachtungen; innere mentale Vorgänge (z.B. Absichten) werden in die „black box“ ausgelagert.
  • Grundannahme: Der Lernende ist ein unbeschriebenes Blatt! Die Umwelt determiniert dsd Verhalten; Das Individuum selbst ist unmündig


Zentrale lernpsychologische Theorien:

  • Klassisches Konditionieren 
  • Signallernen
  • Operantes Konditionieren 
  • Lernen durch Belohnung & Bestrafung
  • Modellernen 
  • Lernen als Konsequenz von Interaktion zwischen Umwelt und Person sowie zugrundeliegender mentaler Prozesse. (Aufbauend auf Behaviorismus unter Einbezug innerpsychischer Prozesse)


Grenzen behavioriustischer Methoden:

  • Bei ständiger Belohnung kann intrinsische Motivation verloren gehen (Überrechtfertigung)
  • Bestrafung kann bei falscher Anwendung auch Angst & Abneigung gegenüber dem Strafenden hervorrufen, ggf. Flucht/ Vermeidungsverhalten oder Agressionen auslösen
  • Durch Bestrafung allein wird keine Alternative gelernt
  • Strafendes Verhalten kann als Modell für aggressives Verhalten mit unerwünschter Nachahmung wirken
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Welche Qualifikationen benötigt man als  Familien & Erziehungsberater?

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TESTE DEIN WISSEN

- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie

- Berufserfahrung in der Erziehungs- und Familienberatung oder in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

- Bereitschaft zur Reflexion im Rahmen von Supervision und Fortbildung


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  • 253565 Karteikarten
  • 2807 Studierende
  • 121 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Pädagogische Psychologie Kurs an der Bergische Universität Wuppertal - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wie ist Klassenmanagement definiert?

A:

= „Unter Klassenmanagement können alle Maßnahmen des Lehrers verstanden werden, die dazu führen, dass Lehr- Lernprozesse in der Schule möglichst reibungslos ablaufen. [...] eine notwendige Bedingung dafür, dass sich Schüler möglichst aktiv und intensiv mit schulischen Inhalten auseinandersetzen.“

Q:

Was bedeutet Motivation? Welche 2 psychologischen Betrachtungsweisen gibt es?

A:
  • Frage nach dem „Warum“ oder „Wozu“
  • → Welche Ziele, Wünsche oder Absichten liegen einem Verhalten zugrunde?
  • Zwei psychologische Betrachtungsweisen:
  • Das konkrete situationsspezifische Verhalten: Prozesse der Motivation und situationsspezifische Steuerung zielorientierten Handelns (Eher konkret)
  • Die generelle Handlungsbereitschaft: Wirkungsweise motivational bedeutsamer Persönlichkeitsmerkmale oder Dispositionen, welche das Verhalten immer wieder in gleicher Weise beeinflussen (Eher grundlegend)
Q:

Was für Einwände kann es seitens der Teilnehmer bei Trainings geben? Wie sollte man mit diesen umgehen?

A:

Unausgesprochener Einwand:

  • die offensichtliche Meinungsverschiedenheit wird durch den TN nicht verbalisiert 
  • die fehlende Zustimmung wird nur durch Mimik und Gestik erkennbar
  • Reaktion:
  • TN vorsichtig ansprechen, so dass Sie nicht den Eindruck erwecken, dass Sie ihn angreifen wollen den Einwand öffentlich machen 
  • "Möchten Sie etwas ergänzen Frau/ Herr XY" 

Subjektiver Einwand

  • die Meinungsverschiedenheit basiert auf unterschiedlichen Erfahrungen, Wissensständen oder Weltbildern 
  • Reaktion:
  • Respekt gegenüber anderen Erfahrungen und Kenntnissen 
  • eigenen Standpunkt nach der Bekundung des nötigen Respekts nochmal argumentativ untermauern 
  • " Ich danke Ihnen für diesen Perspektivenwechsel, möchte aber nochmal...betonen.„ 

Scheineinwand 

  • künstlich provozierter Einwand 
  • TN geht eigentlich mit Ihren Argumenten konform, hat aber Spaß an Diskussionen 
  • TN möchte Sie eventuell testen 
  • Reaktion:
  • Scheineinwand als aktiv provozierten Perspektivenwechsel nutzen 
  • Gruppe miteinbeziehen und Argumentation anregen 
  • "Wie sehen die anderen das?" 

Boshafter Einwand 

  • dient der Sabotage Ihrer Argumentation 
  • objektiv und inhaltlich ist diese Art kaum gerechtfertigt 
  • wirkt als destruktives Störmanöver 
  • Reaktion: 
  • Gegenfrage stellen 
  • ruhig und sachlich bleiben 
  • HAIFA-Strategie anwenden 
  • Einwand ignorieren 
  • "Wie meinen Sie das genau?" 

Objektiver Einwand 

  • sachlich vollkommen berechtigter Einwand 
  • z.B. tatsächliche Schwachstelle in der Argumentation (à keiner ist allwissend) 
  • Reaktion: 
  • Respekt und Dank für den Einwand entgegenbringen 
  • Einwand aufgreifen und in die Argumentation einbinden 
  • "Ich danke Ihnen für diesen HinweisHer/Frau XY. Natürlich muss es...heißen."
Q:

Welche Erfolgsfaktoren werden im vorliegenden Artikel erläutert und was besagen diese?

A:
  • Diese erfolgsfaktoren stellen allgemeine Strategien dar, mit denen psychologen bei ihren Klienten Konsistenz generieren sollen 
  • Konsistenz entsteht, einfach gesagt, wenn die verschiedenen erwartungen, Ziele und bedürfnisse eines Menschen mit dem übereinstimmen, was er wahrnimmt
  • Faktoren:

1. Ressourcenaktivierung inkl. einer ressourcenorientieren Coachingbeziehung 

  • Durch die Aktivierung von Ressourcen sollen funktionale Attraktoren gestärkt werden
  • Es gibt persönliche Ressourcen (positive Einstellungen/Erwartungen/Hoffnungen, Stärken der betroffenen Person , motivierende Ziele etc…) und externe Ressourcen (Geld, Coachingbeziehung etc.)
  • Zudem Stärken des Klienten gezielt und direkt nutzbar machen, ohne diese zu besprechen (prozessuale Aktivierung)
  • Stärkt Selbstbewusstsein des Kleinten -> Sorgt für self fullfilling prophecie, positive Kettenreaktion

2. Problembewältigung

  • Klienten dabei zu unterstützen, klare Ziele zu verfolgen 
  • alle relevanten Ziele, Werte, einstellungen und gefühle klären
  • Abwägungs- und Entscheidungsprozess unterstützen

3. Klärung

  • Klient helfen, festgelegte Ziele zu erreichen, um ihm so positive, das Selbstbewusstsein steigernde Bewältigungserfahrungen zu ermöglichen. 
  • zielt somit direkt auf die reduzierung der inkongruenz durch die Schaffung, Differenzierung und Stärkung neuer hilfreicher Attraktoren 
  • Bedingung: parteiische Handlungsorientierung (Intentionen werden nicht mehr in Frage gestellt, sondern gezielt unterstützt)
  • Ziele gegen andere konkurrierende intentionen abschirmen
  • gezielt realisierungsmöglichkeiten schaffen oder aufsuchen
  • nötige Kompetenzen schaffen (z.B. Modelllernen, Training etc…

4. Problemaktualisierung 

  • unmittelbare und erlebbare Erfahrung der behandelten Themen
  • für eine umfassende Veränderung müssen erst alle wichtigen gedächtnisanteile über eine möglichst realistische erfahrung des Themas aktiviert werden 
  • den Coaching-Klienten ganzheitlich und damit als gesamte person in den Veränderungsprozess einzubeziehen 
  • Wenn nicht alle Ziele bewusst sind, können die Zielkonflikte auch nicht geklärt werden. 
Q:

Für wen kann der schulpsychologische Dienst Anlaufstelle sein?


A:

Schulen

Lehrkräfte und pädagogisches Personal

Eltern

Schüler

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Welche Qualifikationen benötigt man als Schulpsychologe?

A:


- Abschluss eines wissenschaftlichen Studiums in Psychologie (i.d.R. Diplom oder - Master oder das europäische Zertifikat EuroPsy oder ein vergleichbarer int. Abschluss)

- Erwerb i.d.R. pädagogische, psychotherapeutische, systemische oder organisationspsychologische Zusatzqualifikationen.

- Fundierte Kenntnisse der Psychopathologie, der Gutachtenerstellung und der Gesprächsführung ergänzen die Fachkompetenzen.


Q:

Was sind die Forschungsschwerpunkte der pädagogischen Psychologie?

A:
  • Bildungsmonitoring: Beschreibung des Bildungsstands und Identifikation von Einflussfaktoren 
  • Unterrichtsforschung: Beschreibung von Lehr-Lern-Prozessen; Erklärung von Lernergebnissen durch Unterrichtsfaktoren; vorhersage möglicher Verbesserungen des Unterrichts 
  • Sprachförderung im Elementar-und Grundschulbereich: Beschreibung der Ausgangslage von Sprachkompetenz; Erklärung von Zusammenhängen zw. Risikofaktoren und Sprachkompetenz; Vorhersage von Effekten früher Sprachförderung auf weitere Bildungsprozesse 
Q:

Was sind mögliche pädagogische Arbeitsfelder an der Hochschule?

A:
  • Lehre
  • Forschung
  • Verwaltungsaufgaben
  • Wissenschaftliche Dienstleistungen
  • Studierenden-Coaching & psychosoziale Beratung 
  • Entwicklung und Implementierung von bspw. Instrumenten zur Erfassung der Lehrqualität, innovativen Schulentwicklungsprogrammen
Q:

Welche Aufgabenfelder lassen sich dem schulpsychologischen Dienst zuordnen?

A:

Einzelfallberatung bei Lern-, Entwicklungs- und Verhaltensproblemen 

  • Förderung individueller Begabungen/Entwicklung von Förderplänen und Fördermaßnahmen 
  • Beratung und Förderdiagnostik im Rahmen der inklusiven Schule 
  • Stärkung von Selbstwirksamkeit und Sozialkompetenzen von Schülerinnen u. Schülern/ Methodenkompetenz von Lehrenden 
  • Weiterentwicklung von beruflichen Kompetenzen und der Persönlichkeit von Lehrkräften 


Systemberatung von Schulen 

  • Bei der Entwicklung zur inklusiven Schule 
  • Bei der Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen zum sozialen Miteinander in Schulklassen 
  • Bei Gewaltprävention / Fort- und Ausbildung schulischer Krisenteams 
  • Bei der Einrichtung von Angeboten zur Einzel- und Teamberatung von Lehrkräften, Supervision und Coaching 
Q:

Nennen sie 3 relevante lernpsychologische Theorien

A:
  • Es gibt unterschiedliche lernpsychologische Theorien, um unterschiedliche Lernprozesse möglichst treffend uzu beschreiben, erklären, vorhersagen und beeinflussen zu können.
  • Behaviorismus
  • Kognitivismus
  • Konstruktivismus
Q:

beschreiben sie die Grundannahmen des behaviorismus,  dessen zentrale lernpsychologische Theorien und dessen Grenzen

A:
  1. Behaviorismus (Ende 19. Jhd. – etwa 1950er Jahre):
  • Der strenge Behaviorismus ist rein verhaltensorientiert und stützt sich auf Verhaltensbeobachtungen; innere mentale Vorgänge (z.B. Absichten) werden in die „black box“ ausgelagert.
  • Grundannahme: Der Lernende ist ein unbeschriebenes Blatt! Die Umwelt determiniert dsd Verhalten; Das Individuum selbst ist unmündig


Zentrale lernpsychologische Theorien:

  • Klassisches Konditionieren 
  • Signallernen
  • Operantes Konditionieren 
  • Lernen durch Belohnung & Bestrafung
  • Modellernen 
  • Lernen als Konsequenz von Interaktion zwischen Umwelt und Person sowie zugrundeliegender mentaler Prozesse. (Aufbauend auf Behaviorismus unter Einbezug innerpsychischer Prozesse)


Grenzen behavioriustischer Methoden:

  • Bei ständiger Belohnung kann intrinsische Motivation verloren gehen (Überrechtfertigung)
  • Bestrafung kann bei falscher Anwendung auch Angst & Abneigung gegenüber dem Strafenden hervorrufen, ggf. Flucht/ Vermeidungsverhalten oder Agressionen auslösen
  • Durch Bestrafung allein wird keine Alternative gelernt
  • Strafendes Verhalten kann als Modell für aggressives Verhalten mit unerwünschter Nachahmung wirken
Q:

Welche Qualifikationen benötigt man als  Familien & Erziehungsberater?

A:

- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie

- Berufserfahrung in der Erziehungs- und Familienberatung oder in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

- Bereitschaft zur Reflexion im Rahmen von Supervision und Fortbildung


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