Motivation at Bergische Universität Wuppertal | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Motivation an der Bergische Universität Wuppertal

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TESTE DEIN WISSEN

Handlungskontrolltheorie: Mechanismen

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TESTE DEIN WISSEN

-Strategien können bewusst eingesetzt werden, haben aber auch unterbewusst Einfluss

-Kontrollzustand basiert auf: derzeitiger Situation, individueller Disposition

Unterscheidung zwischen zwei Kontrollzuständen: Handlungs- und Zustandskontrolle

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TESTE DEIN WISSEN

Handlungskontrolltheorie: Zwei Arten von Kontrollzuständen

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TESTE DEIN WISSEN

Handlungsorientierung:

-flexible Nutzung von Kontrollstrategien, um auf derzeitige Anforderungen einzugehen

-Verhalten ist ausgerichtet auf Handlungen, die Diskrepanz zwischen jetzigem und Zielzustand verringern

Lageorientierung:

- Strategien können nicht gut eingesetzt werden, weil Nachdenken über

  • jetzigen, vorige und zukünftige Zustände
  • möglichen Misserfolg

-> Gefährdung der Intentionsrealisierung

-Affektregulation leichter für Handlungsorientierte

-Lageorientierte geben bei schwierigen Aufgaben schneller auf

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TESTE DEIN WISSEN

Hauptfragen Persönlichkeits-System-Interaktions-Theorie (Kuhl)

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TESTE DEIN WISSEN

- Wie entsteht Selbstwachstum aus der Integration von Diskrepanzen, Unstimmigkeiten, »Unverstandenem« (=Entropie)? 

- Wie wird Willensbahnung angesichts auftretender Hindernisse realisiert? 

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TESTE DEIN WISSEN

Emotionen in der Geschichte bis 50er

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TESTE DEIN WISSEN

Platon: 3 Teile der Seele (Logos= Rationalitiät, Thymos= Affekt, epithymeticon= motivation)

  • Affekt negativ gesehen, weil er Rationalität behindert

Frühe Psy: Goldenes Zeitalter der Emotion, Introspektion

 - Wund: Valenz und phys. Erregung als grundlegende affektive Dimensionen

 - Darwin: manche Stimuli erzeugen automatisch Handlung

 - James: Ereignisse erzeugen körperliche Reaktionen, die als Emotionen wahrgenommen werden

Behaviorismus:

positive/negative Verstärkung als wichtiger Schritt zu wissenschaftlichen Ansätzen

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TESTE DEIN WISSEN

Emotionen in der Geschichte ab 60er

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TESTE DEIN WISSEN

Kognitive Wende:

Renaissance der Emotionen in den 60ern, z.B.:

-Tomkins: Basisemtionen

-Schachter & Singer: phys. Signale des Körpers werden als Emotionen interpretiert

Seit den 1980ern: Affektive Wende, z.B.

-Zajonc: emotionale Verarbeitung geht kognitiver voraus

-LeDoux‘: Konditionierung und Amygdala-Läsionen

-Goleman: emotionale Intelligenz als besserer Prädiktor für hohes Gehalt als IQ

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TESTE DEIN WISSEN

Motivationspsychologie

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TESTE DEIN WISSEN

Thema: selektives, zielorientiertes Verhalten

versucht zu erklären:

  • individuelle Präferenzen für bestimmte Anreize, Ziele und spezifische handlungsrelevante Emotionen (key word: motive)

  • Selektion und Implementierung von Handlungszielen (key word: motivation)

  • Ausführung und Regulation von Handlungen (key word: volition)

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TESTE DEIN WISSEN

Hedonismus

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TESTE DEIN WISSEN

Man ist dazu motiviert, was Spaß macht. 

Freude und Schmerz:

  • Individuen versuchen positive Konsequenzen für eigenes Handeln zu maximieren und negative zu minimieren

  • Maximierung von Nettovergnügen als fundamentales Prinzip menschlichen Verhaltens

  • aber: kann nicht alles erklären, z.B.

    • Altruismus

    • Neid

    • Schmerz als positiven Verstärker

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TESTE DEIN WISSEN

Homöostase

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TESTE DEIN WISSEN

Tendenz von Organismen nach einem konstant ausgeglichen inneren Zustand (physiologisch & psychologisch?)

Annahme:

  • meistes Verhalten zielt auf erhalten/widerherstellen von Homöostase ab

  • geeignet zur Erklärung primärer Bedürfnisse (e.g. Blutzucker, Temperaturregulation, Schlaf, etc.)

  • weniger passend  für andere Motive wie Leistung, Neugier 

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TESTE DEIN WISSEN

Push

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TESTE DEIN WISSEN

innerer Drang, der (motiviertes) Verhalten veranlasst

Instinkte, die nach einer Energieentladung streben (um Homöostase zu erreichen z.B. Freud, Hull)

innerorganismische Mangel-Bedürfnisse (z.B. Hunger)

Aber: Wie wird Energie genutzt, so in Verhalten umgesetzt, dass Bedürfnis befriedigt wird?

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TESTE DEIN WISSEN

Pull

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TESTE DEIN WISSEN

Anreize, die keinen Drang brauchen (z.B. Geruch von Essen)

(motivationales) Verhalten als Ergebnis des Pulls von Zielen etc.

Erwartungen üben Pull aus und organisieren Verhalten in Richtung erwarteter Endzustände

kann komplexes Verhalten erklären:

  • versch Verhalten kann denselben Endzustand hervorrufen (Equifinalität)
  • Kopplung von Trieb und Handlung ist flexibler
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TESTE DEIN WISSEN

Selbstwirksamkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Streben die Umwelt zu kontrollieren

auch andere Spezies, die sich aktiv bewegen können haben sie

-> Mechanismus für Handlungskontrolle notwendig

universelles Bedürfnis, liefert Energie

Basis spezifischer Motive

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TESTE DEIN WISSEN

Handlungskontrolltheorie (Kuhl)

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TESTE DEIN WISSEN

hilfreiche Strategien, um Intentionen zu durchschauen

Kontrolle von: 

Aufmerksamkeit (auf zeilrelevante Infos)

Enkodierung (vorgezogene Verarbeitung intentionsbezogener Infos)

Motivation (an positive Anreize denken)

Emotion (versuchen, optimalen emotionalen Zustand zu erreichen)

Umwelt (Störreize ausblenden)

Kontrollzustand abhängig von aktuellen Umständen und individueller Disposition

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Motivation Kurs an der Bergische Universität Wuppertal - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Handlungskontrolltheorie: Mechanismen

A:

-Strategien können bewusst eingesetzt werden, haben aber auch unterbewusst Einfluss

-Kontrollzustand basiert auf: derzeitiger Situation, individueller Disposition

Unterscheidung zwischen zwei Kontrollzuständen: Handlungs- und Zustandskontrolle

Q:

Handlungskontrolltheorie: Zwei Arten von Kontrollzuständen

A:

Handlungsorientierung:

-flexible Nutzung von Kontrollstrategien, um auf derzeitige Anforderungen einzugehen

-Verhalten ist ausgerichtet auf Handlungen, die Diskrepanz zwischen jetzigem und Zielzustand verringern

Lageorientierung:

- Strategien können nicht gut eingesetzt werden, weil Nachdenken über

  • jetzigen, vorige und zukünftige Zustände
  • möglichen Misserfolg

-> Gefährdung der Intentionsrealisierung

-Affektregulation leichter für Handlungsorientierte

-Lageorientierte geben bei schwierigen Aufgaben schneller auf

Q:

Hauptfragen Persönlichkeits-System-Interaktions-Theorie (Kuhl)

A:

- Wie entsteht Selbstwachstum aus der Integration von Diskrepanzen, Unstimmigkeiten, »Unverstandenem« (=Entropie)? 

- Wie wird Willensbahnung angesichts auftretender Hindernisse realisiert? 

Q:

Emotionen in der Geschichte bis 50er

A:

Platon: 3 Teile der Seele (Logos= Rationalitiät, Thymos= Affekt, epithymeticon= motivation)

  • Affekt negativ gesehen, weil er Rationalität behindert

Frühe Psy: Goldenes Zeitalter der Emotion, Introspektion

 - Wund: Valenz und phys. Erregung als grundlegende affektive Dimensionen

 - Darwin: manche Stimuli erzeugen automatisch Handlung

 - James: Ereignisse erzeugen körperliche Reaktionen, die als Emotionen wahrgenommen werden

Behaviorismus:

positive/negative Verstärkung als wichtiger Schritt zu wissenschaftlichen Ansätzen

Q:

Emotionen in der Geschichte ab 60er

A:

Kognitive Wende:

Renaissance der Emotionen in den 60ern, z.B.:

-Tomkins: Basisemtionen

-Schachter & Singer: phys. Signale des Körpers werden als Emotionen interpretiert

Seit den 1980ern: Affektive Wende, z.B.

-Zajonc: emotionale Verarbeitung geht kognitiver voraus

-LeDoux‘: Konditionierung und Amygdala-Läsionen

-Goleman: emotionale Intelligenz als besserer Prädiktor für hohes Gehalt als IQ

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Q:

Motivationspsychologie

A:

Thema: selektives, zielorientiertes Verhalten

versucht zu erklären:

  • individuelle Präferenzen für bestimmte Anreize, Ziele und spezifische handlungsrelevante Emotionen (key word: motive)

  • Selektion und Implementierung von Handlungszielen (key word: motivation)

  • Ausführung und Regulation von Handlungen (key word: volition)

Q:

Hedonismus

A:

Man ist dazu motiviert, was Spaß macht. 

Freude und Schmerz:

  • Individuen versuchen positive Konsequenzen für eigenes Handeln zu maximieren und negative zu minimieren

  • Maximierung von Nettovergnügen als fundamentales Prinzip menschlichen Verhaltens

  • aber: kann nicht alles erklären, z.B.

    • Altruismus

    • Neid

    • Schmerz als positiven Verstärker

Q:

Homöostase

A:

Tendenz von Organismen nach einem konstant ausgeglichen inneren Zustand (physiologisch & psychologisch?)

Annahme:

  • meistes Verhalten zielt auf erhalten/widerherstellen von Homöostase ab

  • geeignet zur Erklärung primärer Bedürfnisse (e.g. Blutzucker, Temperaturregulation, Schlaf, etc.)

  • weniger passend  für andere Motive wie Leistung, Neugier 

Q:

Push

A:

innerer Drang, der (motiviertes) Verhalten veranlasst

Instinkte, die nach einer Energieentladung streben (um Homöostase zu erreichen z.B. Freud, Hull)

innerorganismische Mangel-Bedürfnisse (z.B. Hunger)

Aber: Wie wird Energie genutzt, so in Verhalten umgesetzt, dass Bedürfnis befriedigt wird?

Q:

Pull

A:

Anreize, die keinen Drang brauchen (z.B. Geruch von Essen)

(motivationales) Verhalten als Ergebnis des Pulls von Zielen etc.

Erwartungen üben Pull aus und organisieren Verhalten in Richtung erwarteter Endzustände

kann komplexes Verhalten erklären:

  • versch Verhalten kann denselben Endzustand hervorrufen (Equifinalität)
  • Kopplung von Trieb und Handlung ist flexibler
Q:

Selbstwirksamkeit

A:

Streben die Umwelt zu kontrollieren

auch andere Spezies, die sich aktiv bewegen können haben sie

-> Mechanismus für Handlungskontrolle notwendig

universelles Bedürfnis, liefert Energie

Basis spezifischer Motive

Q:

Handlungskontrolltheorie (Kuhl)

A:

hilfreiche Strategien, um Intentionen zu durchschauen

Kontrolle von: 

Aufmerksamkeit (auf zeilrelevante Infos)

Enkodierung (vorgezogene Verarbeitung intentionsbezogener Infos)

Motivation (an positive Anreize denken)

Emotion (versuchen, optimalen emotionalen Zustand zu erreichen)

Umwelt (Störreize ausblenden)

Kontrollzustand abhängig von aktuellen Umständen und individueller Disposition

Motivation

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