Medizin Für Psychologen at Bergische Universität Wuppertal | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Medizin für Psychologen an der Bergische Universität Wuppertal

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Medizin für Psychologen Kurs an der Bergische Universität Wuppertal zu.

TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe die Durchblutungsanteile des Herzminutenvolumen. 

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TESTE DEIN WISSEN

Rechtes Herz


Lunge                                                                 100%
-> gesamtes Blut aus rechtem Herzen, damit dieses mit Sauerstoff angereichert werden kann

________________________________________________

Linkes Herz


Gehirn                                                                  15%

-> weit überproportional in Bezug auf Größe/Gewicht des Gehirns
-> benötigt extrem viel O2
-> Blutfluss für 15-20s unterbrochen: Bewusstlosigkeit
-> Blutfluss für mehr als 5-7min unterbrochen: irreversible Schädigungen


Herz                                                                        5%


Leber, Darm                                                         35%


Niere                                                                     20%


Muskulatur, Skelett                                            25%

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TESTE DEIN WISSEN

Was unterscheidet Psychosomatik/er von anderen Fachärzten?

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TESTE DEIN WISSEN

• Lehre von den körperlichen-seelisch-sozialen und biopsychosozialen Wechselwirkungen in der Entstehung, dem Verlauf und der Behandlung menschlicher Krankheiten


• dem Wesen nach eine personenzentrierte Medizin


• junges medizinisches Fachgebiet als Erweiterung der ärztlichen Grundeinstellung dem Patienten gegenüber


• Im Gegensatz zu anderen Fachärzten, die sich entweder den körperlichen oder den psychischen Aspekten einer Krankheit zuwenden, versucht der Psychosomatiker die seelischen und sozialen Faktoren bei der Diagnostik und Therapie von Krankheiten mit einzubeziehen.


• Der wesentliche Therapeutische Ansatz ist die Psychotherapie

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TESTE DEIN WISSEN

Definition von Psychosomatik

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TESTE DEIN WISSEN

Die Psychosomatische Medizin beschäftigt sich mit den körperlichen Aspekten psychischer Erkrankungen, den psychischen Auswirkungen körperlicher Erkrankungen und den körperlich-seelisch-sozialen Wechselwirkungen in der Entstehung und Behandlung dieser.

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7 Krankheiten von Alexander als typische psychosomatische Erkrankungen beschrieben:

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TESTE DEIN WISSEN

• Ulcus pepticus (Magengeschwür)
• Colitis ulcerosa/Morbus Crohn (chron. entzündliche Darmerkrankung)
• Asthma bronchiale
• essentielle Hypertonie (Bluthochdruck)
• Neurodermitis 
• Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
• rheumatoide Arthritis

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die De- und Resomatisierung nach Schur (1955)?

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TESTE DEIN WISSEN

• Kleinkind beantwortet Angstsituationen global somatisch


• Entwicklungs- und Reifungsprozess des gesunden Kindes ist ein Prozess der Desomatisierung
(bei Ich-Reifung werden Bedürfnisse nun psychisch verarbeitet, es kommt zu Desomatisierung)


• in starken psychosozialen Belastungssituationen werden somatische Reaktionsmuster reaktiviert


• Es kommt zur Resomatisierung mit Symptombildung

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Was ist das Alexithymiekonzept (Marty, d´Uzan 1973)?

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TESTE DEIN WISSEN

Alexithymie = psychosomatische Persönlichkeitsstruktur:


Unfähigkeit Gefühle wahrzunehmen und zu beschreiben Alexithyme Patienten haben Schwierigkeiten, Gefühle von körperlichen Folgen zu unterscheiden


10 % aller deutschen Erwachsenen?


Hinweise für vermehrtes Auftreten bei:
• Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status
• bei Ostdeutschen ?
• bei Personen ohne Partner
• ohne konfessionelle Bindung
• Arbeitslosen

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Stressmodell nach Selye, 1922?

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TESTE DEIN WISSEN

• Stresstheorie: Bewältigung von Belastungsanforderungen durch den Organismus


• Adaptation an die durch den Stress hervorgerufenen Zustände („Adaptationskrankheiten“)


Stress hat schädigende Wirkung auf den Organismus, es kommt zur Symptombildung (betroffenes schwaches Organ vom Zufall bestimmt)


• Life-Event-Forschung (Zusammenhang überdurchschnittlicher Belastung und Lebensveränderung)


• Psychoneuroimmunologie, Psychoneuroendokrinologie

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe Konversionsstörungen/dissoziative Störungen der Bewegung und Sinnesempfindung (früher Hysterie/hysterische Neurose).

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TESTE DEIN WISSEN

Körperliche Krankheiten wie Lähmungen, Erblindung, Sensibilitätsstörungen liegt ein psychogener Konflikt zugrunde. Dieser wird in ein körperliches Symptom umgewandelt („Ausdruckskrankheit“ n. Uexküll).


Konflikt ➔ Symptom ➔ Krankheitsgewinn ➔ anhaltender Konflikt ➔ Fixierung des Symptoms = Chronifizierung oder ➔ Symptom-“Shift“ = Verschiebung in andere Organsysteme

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe Somatoforme autonome Funktionsstörungen (funktionale Störungen).

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TESTE DEIN WISSEN

• Vielgestaltige Dysfunktion körperlicher Organe ohne organpathologischem Korrelat


• Symptome sehen also wie körperlich verursacht aus, sind es aber nicht.


• Funktionelle Störungen vor allem im Magen- Darm-Trakt, Herz-Kreislauf-System, Respirationstrakt


• Beispiele: Herzneurose, Reizdarmsyndrom


Differenzierung
• Kein organpathologisches Korrelat
• Häufig lange Krankheitsgeschichte mit Aufsuchen verschiedenster Ärzte
• Syndrom der dicken Krankenakte, Doctors-hopping

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TESTE DEIN WISSEN

Wie kann sich eine Herzneurose zeigen?

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TESTE DEIN WISSEN

22-jähriger junger Mann, Angst vor einem Herzinfarkt, Kribbeln und Jucken in den Fingern, Armen und am Herzen, tritt während der Arbeit auf, einmal mußte der Notarzt kommen, nach Injektion eines Beruhigungsmittels ging es ihm wieder besser

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe Organkrankheiten mit psychosozialer Komponente

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TESTE DEIN WISSEN

• „Bereitstellungskrankheiten“, organisches Krankheitskorrelat


• Holy Seven nach Alexander


• Bei diesen chronischen Erkrankungen interessiert heute eher die Krankheitsbewältigung (Coping)


• Heutige Definition psychosomatische Erkrankung im engeren Sinne:
psychisch ausgelöste oder zumindest beeinflußte organische Erkrankung
(organisches Krankheitskorrelat, Ursache aber psychisch)

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TESTE DEIN WISSEN

Beschribe somatopsychische Störungen.

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TESTE DEIN WISSEN

• Psychogene Erkrankungen, die sich auf der Basis einer organischen Krankheit sekundär entwickeln


• Psychische Überlagerung


Beispiele:
- depressive Stimmung bei Krebs
- psychische Störungen bei Dialysepflichtigkeit, Brustamputation, Ileostoma, HIV-Infektion

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Medizin für Psychologen Kurs an der Bergische Universität Wuppertal - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Beschreibe die Durchblutungsanteile des Herzminutenvolumen. 

A:

Rechtes Herz


Lunge                                                                 100%
-> gesamtes Blut aus rechtem Herzen, damit dieses mit Sauerstoff angereichert werden kann

________________________________________________

Linkes Herz


Gehirn                                                                  15%

-> weit überproportional in Bezug auf Größe/Gewicht des Gehirns
-> benötigt extrem viel O2
-> Blutfluss für 15-20s unterbrochen: Bewusstlosigkeit
-> Blutfluss für mehr als 5-7min unterbrochen: irreversible Schädigungen


Herz                                                                        5%


Leber, Darm                                                         35%


Niere                                                                     20%


Muskulatur, Skelett                                            25%

Q:

Was unterscheidet Psychosomatik/er von anderen Fachärzten?

A:

• Lehre von den körperlichen-seelisch-sozialen und biopsychosozialen Wechselwirkungen in der Entstehung, dem Verlauf und der Behandlung menschlicher Krankheiten


• dem Wesen nach eine personenzentrierte Medizin


• junges medizinisches Fachgebiet als Erweiterung der ärztlichen Grundeinstellung dem Patienten gegenüber


• Im Gegensatz zu anderen Fachärzten, die sich entweder den körperlichen oder den psychischen Aspekten einer Krankheit zuwenden, versucht der Psychosomatiker die seelischen und sozialen Faktoren bei der Diagnostik und Therapie von Krankheiten mit einzubeziehen.


• Der wesentliche Therapeutische Ansatz ist die Psychotherapie

Q:

Definition von Psychosomatik

A:

Die Psychosomatische Medizin beschäftigt sich mit den körperlichen Aspekten psychischer Erkrankungen, den psychischen Auswirkungen körperlicher Erkrankungen und den körperlich-seelisch-sozialen Wechselwirkungen in der Entstehung und Behandlung dieser.

Q:

7 Krankheiten von Alexander als typische psychosomatische Erkrankungen beschrieben:

A:

• Ulcus pepticus (Magengeschwür)
• Colitis ulcerosa/Morbus Crohn (chron. entzündliche Darmerkrankung)
• Asthma bronchiale
• essentielle Hypertonie (Bluthochdruck)
• Neurodermitis 
• Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
• rheumatoide Arthritis

Q:

Was ist die De- und Resomatisierung nach Schur (1955)?

A:

• Kleinkind beantwortet Angstsituationen global somatisch


• Entwicklungs- und Reifungsprozess des gesunden Kindes ist ein Prozess der Desomatisierung
(bei Ich-Reifung werden Bedürfnisse nun psychisch verarbeitet, es kommt zu Desomatisierung)


• in starken psychosozialen Belastungssituationen werden somatische Reaktionsmuster reaktiviert


• Es kommt zur Resomatisierung mit Symptombildung

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Q:

Was ist das Alexithymiekonzept (Marty, d´Uzan 1973)?

A:

Alexithymie = psychosomatische Persönlichkeitsstruktur:


Unfähigkeit Gefühle wahrzunehmen und zu beschreiben Alexithyme Patienten haben Schwierigkeiten, Gefühle von körperlichen Folgen zu unterscheiden


10 % aller deutschen Erwachsenen?


Hinweise für vermehrtes Auftreten bei:
• Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status
• bei Ostdeutschen ?
• bei Personen ohne Partner
• ohne konfessionelle Bindung
• Arbeitslosen

Q:

Was ist das Stressmodell nach Selye, 1922?

A:

• Stresstheorie: Bewältigung von Belastungsanforderungen durch den Organismus


• Adaptation an die durch den Stress hervorgerufenen Zustände („Adaptationskrankheiten“)


Stress hat schädigende Wirkung auf den Organismus, es kommt zur Symptombildung (betroffenes schwaches Organ vom Zufall bestimmt)


• Life-Event-Forschung (Zusammenhang überdurchschnittlicher Belastung und Lebensveränderung)


• Psychoneuroimmunologie, Psychoneuroendokrinologie

Q:

Beschreibe Konversionsstörungen/dissoziative Störungen der Bewegung und Sinnesempfindung (früher Hysterie/hysterische Neurose).

A:

Körperliche Krankheiten wie Lähmungen, Erblindung, Sensibilitätsstörungen liegt ein psychogener Konflikt zugrunde. Dieser wird in ein körperliches Symptom umgewandelt („Ausdruckskrankheit“ n. Uexküll).


Konflikt ➔ Symptom ➔ Krankheitsgewinn ➔ anhaltender Konflikt ➔ Fixierung des Symptoms = Chronifizierung oder ➔ Symptom-“Shift“ = Verschiebung in andere Organsysteme

Q:

Beschreibe Somatoforme autonome Funktionsstörungen (funktionale Störungen).

A:

• Vielgestaltige Dysfunktion körperlicher Organe ohne organpathologischem Korrelat


• Symptome sehen also wie körperlich verursacht aus, sind es aber nicht.


• Funktionelle Störungen vor allem im Magen- Darm-Trakt, Herz-Kreislauf-System, Respirationstrakt


• Beispiele: Herzneurose, Reizdarmsyndrom


Differenzierung
• Kein organpathologisches Korrelat
• Häufig lange Krankheitsgeschichte mit Aufsuchen verschiedenster Ärzte
• Syndrom der dicken Krankenakte, Doctors-hopping

Q:

Wie kann sich eine Herzneurose zeigen?

A:

22-jähriger junger Mann, Angst vor einem Herzinfarkt, Kribbeln und Jucken in den Fingern, Armen und am Herzen, tritt während der Arbeit auf, einmal mußte der Notarzt kommen, nach Injektion eines Beruhigungsmittels ging es ihm wieder besser

Q:

Beschreibe Organkrankheiten mit psychosozialer Komponente

A:

• „Bereitstellungskrankheiten“, organisches Krankheitskorrelat


• Holy Seven nach Alexander


• Bei diesen chronischen Erkrankungen interessiert heute eher die Krankheitsbewältigung (Coping)


• Heutige Definition psychosomatische Erkrankung im engeren Sinne:
psychisch ausgelöste oder zumindest beeinflußte organische Erkrankung
(organisches Krankheitskorrelat, Ursache aber psychisch)

Q:

Beschribe somatopsychische Störungen.

A:

• Psychogene Erkrankungen, die sich auf der Basis einer organischen Krankheit sekundär entwickeln


• Psychische Überlagerung


Beispiele:
- depressive Stimmung bei Krebs
- psychische Störungen bei Dialysepflichtigkeit, Brustamputation, Ileostoma, HIV-Infektion

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