Internationale Beziehungen at Albert-Ludwigs-Universität Freiburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Internationale Beziehungen an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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TESTE DEIN WISSEN

Mit was befasst sich die "Friedens- und Konfliktforschung"?

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"Die Friedens- und Konfliktforschung befasst sich insbesondere mit Ursachen, Formen, Dynamiken und Folgen von Konflikten und Gewalt sowie mit Möglichkeiten der Prävention, Einhegung oder Beilegung von Konflikten und der dauerhaften Stabilisierung von Frieden." (Wissenschaftsrat 2019)

  • Interdisziplinäres Forschungsfeld: Politikwissenschaft, Internationale Beziehungen, Soziologie, Politische Geografie, Völkerrecht, Regionalstudien, Ethnologie, aber auch Naturwissenschaften


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Was ist im Realismus das Unterscheidungsmerkmal von Staaten?

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Souveränität nach dem Prinzip der rechtlichen Gleichheit von Staaten

  • Intern: Monopol der legitimen Anwendung von physischer Gewalt in ihrem Territorium
  • Extern: Im internationalen System gibt es keine Herrschaft außerhalb oder innerhalb der Staaten
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Welche Phasen kennzeichnet die UN-Entwicklungspolitik?

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  • Modernisierung (1950-60er)
  • Neue Wirtschaftsordnung (1970er)
  • Washington-Konsens (1980er)
  • Nachhaltige Entwicklung (1990er)
  • Millennium Development Goals (2000er)
  • Ziele für nachhaltige Entwicklung (2015)
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Welche Annahmen prägen die funktionalistische Perspektive auf regionale Zusammenarbeit und Integration?

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Theorie ist stark durch Entwicklungen in Europa geprägt

  • Kooperation beginnt nicht auf der Ebene der "high politocs" (Nationale Sicherheit), sondern in einzelnen Bereichen der "low politics" (politisch weniger relevanten Themenbereichen)
  • Konflikte und Spannungen können nur langsam überwunden werden, in dem ein funktionierendes Netz von Institutionen geschaffen wird, die einen technographischen Charakter haben
  • Trennung von Politik und Wirtschaft
  • Kooperation von "unten" mit normativem Charakter
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Wie kann "Frieden" definiert werden?

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Frieden ist die Überwindung gesellschaftsstruktureller Gewalt (Galtung)

  • Negativer Frieden: Fehlen von kriegerischen Auseinandersetzungen und direkter personaler Gewalt
  • Positiver Frieden: Abwesenheit struktureller indirekter Gewalt. Gewalt, Verwirklichung umfassender sozialer Gerechtigkeit und gleicher Lebenschancen für alle (womit die gesellschaftlichen Ursachen für kollektive Gewaltanwendung entfallen)

Heute: Fokus der Forschung aus Transformationsprozesse hin zu einer nicht gewaltsamen Konfliktaustragung und Suche nach den Bedingungen für stabilen Frieden.

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Was ist der "Ripe-Moment"?

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Verhandlungen zur Konfliktbeendigung können nur einsetzen, wenn die Zeit dafür reif ist, d.h. wenn die Konfliktparteien dazu bereit sind. Dieser Moment wird in der Friedens- und Konfliktforschung als "Ripe Moment" bezeichnet. Dieser stellt die einflussreichste Erklärung zur Bestimmung des Zeitpunkts zur Beendigung von Konflikten dar.

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Was versteht Rosenau unter "transnational repercussions"?

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Die Konzentration der Global Governance auf transnationale Auswirkungen von Interaktionen

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Welche Vorteile bieten die Vereinten Nationen gegenüber dem Völkerbund?

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Vökerbund

Vereinte Nationen

Keine Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen den Organen

UN-Sicherheitsrat: Hauptverantwortung für Frieden und Sicherheit

Mangel an effektiver Macht, keine verbindliche Resolution

Nur einstimmige Empfehlungen

Verbindliche Resolution des UN-Sicherheitsrats

Kein Mechanismus zur Koordinierung militärischer oder wirtschaftlicher Maßnahmen gegen Staaten, die Regeln verstoßen

UN-Sicherheitsrat verantwortlich für Koordinierung von Maßnahmen gegen Staaten, die die Regeln verletzen

Wichtige Staaten (v.a. USA) waren nicht Mitglieder

Wichtige Mitgliedsstaaten

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Welchen Zusammenhang hat "Globalisierung" und "Regionalisierung"?

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  • Reproduktion dominanter Formen neoliberaler Wirtschaftspolitik auf regionaler Ebene. Aber auch Form des Widerstands gegen die Globalisierung und Forum für die Entwicklung
  • Regionale Ebene ist besser geeignet, um Probleme des Regierens zu bewältigen, da ein höherer gesellschaftlicher Konsens zu erwarten ist
  • Schützender Regionalismus: Für sog. Entwicklungsländer kann Regionalismus Teil eines Prozesses der besser kontrollierten Integration in die Weltwirtschaft sein
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Was ist "Multistakeholderism"?

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Multistakeholderism bezeichnet eine Spielart der Global Governance, die alle Interessengruppen in partizipatorische und offene Entscheidungsprozesse und Zusammenarbeit auf allen Ebenen einbezieht.

Aber: Multistakeholderism-Prozesse sind nicht in allen Politikfeldern gleich


  • Globale Umweltpolitik: Verlagerung von der multilateralen Normsetzung in den 1990er Jahren hin zur Einbeziehung verschiedener Akteure, eischließlich privater und transnationaler Institutionen
  • Internet Governance: Anfangs dominiert von priveten AKteuren und Expert*innen, aber seit Mitte der 200er Jahre beteiligen sich auch Staaten vielmehr
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Was besagt die "Debatte um Neue Kriege" und welche Unterscheidungen trifft diese zu "alten Kriegen"?

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Annahme: Es gibt eine Veränderung in der Natur des Krieges (Mischformen)

 

„alte“ Staatenkriege

Bis 1945

„alte“ Bürgerkriege

„neue“ Kriege mit einer neuen Form von Gewalt

Akteure

Staaten

Staaten gegen politische Opponenten

„Kriegsbanden“, auch kriminelle Gruppen, private Sicherheitsfirmen…

Beziehungsfeld

Zwischenstaatlich

Innerstaatlich

Transnational

Opfer

Kombattanten

Kombattanten und Zivilbevölkerung

Stärker: Zivilbevölkerung

Kriegführung

Symmetrisch

Symmetrisch oder Asymmetrisch

Asymmetrisch

Regulierung

Ja (diplomatisch und völkerechtlich)

Nein

Nein

„Brutalisierung“

Dauer

Begrenzt

Begrenzt

„Verstetigende Kriege“

 

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Woher kommt der Name des "Realismus"?

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Der Theoriestrang des Realismus ist aus der Kritik am Utopismus bzw. Idealismus nach dem 1. Weltkrieg hervorgegangen und fordert eine kausalanalytische, nicht normative Beschreibung, also realistische Beschreibung der Welt.

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Q:

Mit was befasst sich die "Friedens- und Konfliktforschung"?

A:

"Die Friedens- und Konfliktforschung befasst sich insbesondere mit Ursachen, Formen, Dynamiken und Folgen von Konflikten und Gewalt sowie mit Möglichkeiten der Prävention, Einhegung oder Beilegung von Konflikten und der dauerhaften Stabilisierung von Frieden." (Wissenschaftsrat 2019)

  • Interdisziplinäres Forschungsfeld: Politikwissenschaft, Internationale Beziehungen, Soziologie, Politische Geografie, Völkerrecht, Regionalstudien, Ethnologie, aber auch Naturwissenschaften


Q:

Was ist im Realismus das Unterscheidungsmerkmal von Staaten?

A:

Souveränität nach dem Prinzip der rechtlichen Gleichheit von Staaten

  • Intern: Monopol der legitimen Anwendung von physischer Gewalt in ihrem Territorium
  • Extern: Im internationalen System gibt es keine Herrschaft außerhalb oder innerhalb der Staaten
Q:

Welche Phasen kennzeichnet die UN-Entwicklungspolitik?

A:
  • Modernisierung (1950-60er)
  • Neue Wirtschaftsordnung (1970er)
  • Washington-Konsens (1980er)
  • Nachhaltige Entwicklung (1990er)
  • Millennium Development Goals (2000er)
  • Ziele für nachhaltige Entwicklung (2015)
Q:

Welche Annahmen prägen die funktionalistische Perspektive auf regionale Zusammenarbeit und Integration?

A:

Theorie ist stark durch Entwicklungen in Europa geprägt

  • Kooperation beginnt nicht auf der Ebene der "high politocs" (Nationale Sicherheit), sondern in einzelnen Bereichen der "low politics" (politisch weniger relevanten Themenbereichen)
  • Konflikte und Spannungen können nur langsam überwunden werden, in dem ein funktionierendes Netz von Institutionen geschaffen wird, die einen technographischen Charakter haben
  • Trennung von Politik und Wirtschaft
  • Kooperation von "unten" mit normativem Charakter
Q:

Wie kann "Frieden" definiert werden?

A:

Frieden ist die Überwindung gesellschaftsstruktureller Gewalt (Galtung)

  • Negativer Frieden: Fehlen von kriegerischen Auseinandersetzungen und direkter personaler Gewalt
  • Positiver Frieden: Abwesenheit struktureller indirekter Gewalt. Gewalt, Verwirklichung umfassender sozialer Gerechtigkeit und gleicher Lebenschancen für alle (womit die gesellschaftlichen Ursachen für kollektive Gewaltanwendung entfallen)

Heute: Fokus der Forschung aus Transformationsprozesse hin zu einer nicht gewaltsamen Konfliktaustragung und Suche nach den Bedingungen für stabilen Frieden.

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Q:

Was ist der "Ripe-Moment"?

A:

Verhandlungen zur Konfliktbeendigung können nur einsetzen, wenn die Zeit dafür reif ist, d.h. wenn die Konfliktparteien dazu bereit sind. Dieser Moment wird in der Friedens- und Konfliktforschung als "Ripe Moment" bezeichnet. Dieser stellt die einflussreichste Erklärung zur Bestimmung des Zeitpunkts zur Beendigung von Konflikten dar.

Q:

Was versteht Rosenau unter "transnational repercussions"?

A:

Die Konzentration der Global Governance auf transnationale Auswirkungen von Interaktionen

Q:

Welche Vorteile bieten die Vereinten Nationen gegenüber dem Völkerbund?

A:

Vökerbund

Vereinte Nationen

Keine Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen den Organen

UN-Sicherheitsrat: Hauptverantwortung für Frieden und Sicherheit

Mangel an effektiver Macht, keine verbindliche Resolution

Nur einstimmige Empfehlungen

Verbindliche Resolution des UN-Sicherheitsrats

Kein Mechanismus zur Koordinierung militärischer oder wirtschaftlicher Maßnahmen gegen Staaten, die Regeln verstoßen

UN-Sicherheitsrat verantwortlich für Koordinierung von Maßnahmen gegen Staaten, die die Regeln verletzen

Wichtige Staaten (v.a. USA) waren nicht Mitglieder

Wichtige Mitgliedsstaaten

Q:

Welchen Zusammenhang hat "Globalisierung" und "Regionalisierung"?

A:
  • Reproduktion dominanter Formen neoliberaler Wirtschaftspolitik auf regionaler Ebene. Aber auch Form des Widerstands gegen die Globalisierung und Forum für die Entwicklung
  • Regionale Ebene ist besser geeignet, um Probleme des Regierens zu bewältigen, da ein höherer gesellschaftlicher Konsens zu erwarten ist
  • Schützender Regionalismus: Für sog. Entwicklungsländer kann Regionalismus Teil eines Prozesses der besser kontrollierten Integration in die Weltwirtschaft sein
Q:

Was ist "Multistakeholderism"?

A:

Multistakeholderism bezeichnet eine Spielart der Global Governance, die alle Interessengruppen in partizipatorische und offene Entscheidungsprozesse und Zusammenarbeit auf allen Ebenen einbezieht.

Aber: Multistakeholderism-Prozesse sind nicht in allen Politikfeldern gleich


  • Globale Umweltpolitik: Verlagerung von der multilateralen Normsetzung in den 1990er Jahren hin zur Einbeziehung verschiedener Akteure, eischließlich privater und transnationaler Institutionen
  • Internet Governance: Anfangs dominiert von priveten AKteuren und Expert*innen, aber seit Mitte der 200er Jahre beteiligen sich auch Staaten vielmehr
Q:

Was besagt die "Debatte um Neue Kriege" und welche Unterscheidungen trifft diese zu "alten Kriegen"?

A:

Annahme: Es gibt eine Veränderung in der Natur des Krieges (Mischformen)

 

„alte“ Staatenkriege

Bis 1945

„alte“ Bürgerkriege

„neue“ Kriege mit einer neuen Form von Gewalt

Akteure

Staaten

Staaten gegen politische Opponenten

„Kriegsbanden“, auch kriminelle Gruppen, private Sicherheitsfirmen…

Beziehungsfeld

Zwischenstaatlich

Innerstaatlich

Transnational

Opfer

Kombattanten

Kombattanten und Zivilbevölkerung

Stärker: Zivilbevölkerung

Kriegführung

Symmetrisch

Symmetrisch oder Asymmetrisch

Asymmetrisch

Regulierung

Ja (diplomatisch und völkerechtlich)

Nein

Nein

„Brutalisierung“

Dauer

Begrenzt

Begrenzt

„Verstetigende Kriege“

 

Q:

Woher kommt der Name des "Realismus"?

A:

Der Theoriestrang des Realismus ist aus der Kritik am Utopismus bzw. Idealismus nach dem 1. Weltkrieg hervorgegangen und fordert eine kausalanalytische, nicht normative Beschreibung, also realistische Beschreibung der Welt.

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