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Lernmaterialien für Burnout an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Burnout Kurs an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Schlussfolgerungen für nötige Veränderungen


1. Einflussnahme auf die Rahmenbedingungen des Berufs:

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TESTE DEIN WISSEN

- Schlechte Bedingungen die überall von allen genannt werden: Klassengröße, Stundenzahl, schwierige SuS - Die belastenden Faktoren dürfen aber nicht isoliert gesehen werden, sondern in ihrem Zusammenwirken. Da die große Klasse noch schlimmer wird, wenn problematisches SuS-Verhalten hinzukommt. - Defizitäre Arbeitsbedingungen müssen also im Ganzen angegangen werden. - Veränderungen müssen in mehreren Bereichen zugleich ansetzen. - Die 2 wichtigsten Zielsetzungen: 

- Fülle an nicht bewältigbarer erzieherischer Aufgaben muss entgegengewirkt werden. Lehrer dürfen mit den neuen Anforderungen nicht allein gelassen werden. 

- Maßnahmen sind nötig, um die Deifikation mit dem Beruf u. die Motivation, mehr Sinnerleben zu schaffen 


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TESTE DEIN WISSEN

Burnout hemmende Faktoren

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TESTE DEIN WISSEN

1. Hohe Eignungswahrnehmung („Berufung“) 2. Selbstbewusstsein 3. Optimistische Grundstimmung 4. Verhaltenstyp B 5. Konstruktives-aktives Coping

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Burnout

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TESTE DEIN WISSEN

Christina Maslach 1982: „BO ist ein Syndrom aus emotionaler Erschöpfung, Depersonalisierung u.

erlebter persönlicher Leistungseinbuße, das bei Personen auftreten kann, die in irgendeiner Art mit

Menschen arbeiten. Es ist eine Reaktion auf die chronische emotionale Belastung, sich andauernd mit

Menschen zu beschäftigen, wenn diese in Not sind oder Probleme haben“.  BO entsteht bei Arbeit mit

Menschen

- Schaufeli & Enzmann 1998: „BO ist ein dauerhafter, negativer, arbeitsbezogener Seelenzustand normaler

Individuen. Er ist in erster Linie von Erschöpfung gekennzeichnet, begleitet von Unruhe u. Anspannung,

einem Gefühl verringerter Effektivität, gesunkener Motivation u. der Entwicklung dysfunktionaler

Einstellungen u. Verhaltensweisen bei der Arbeit. Diese psychische Verfassung entwickelt sich nach und

nach, kann dem betroffenen Menschen aber lange unbemerkt bleiben. Sie resultiert aus einer

Fehlanpassung von Intentionen und Berufsrealität. BO erhält sich wegen ungünstiger

Bewältigungsstrategien oft selbst aufrecht“.  BO als allgemeines berufliches Stresssyndrom


Übereinstimmung der verschiedenen BO-Definitionen:

- BO ist ein mehrdimensionales Phänomen (komplexes Syndrom)

- BO ist ein Stressphänomen – verbunden mit körperlich, geistigen und emotionalen

Erschöpfungssymptomen

- BO ist assoziiert mit verringertem beruflichem Engagement (Energieverlust)

- BO tritt vor allem bei psychosozialen und pädagogischen Berufen auf (mit intensiver Interaktion

zwischen Helfer und Hilfesuchendem)

- Nachlassende Qualität der persönlichen Beziehung zwischen Gebendem und Nehmendem

(Depersonalisierung)


BO führt zu Einschränkung oder Verlust der persönlichen Leistungsfähigkeit (Zweifel an beruflicher

Kompetenz)

- BO ist manchmal das Ergebnis eines schleichenden, langjährigen Prozesses, oft nach anfänglicher

Begeisterung und besonderem Einsatz für die berufliche Tätigkeit

- BO ist Folge von chronischem sozialem Stress, mit dem wenig effektiv umgegangen wird (defensive

Bewältigungsversuche)

- BO zieht Folgen nach sich:

o Für das Individuum (berufliche Unzufriedenheit, psychosomatische Beschwerden, Angst, Depression,

Isolation, ineffektive Bewältigung...)

o Für die Qualität der Arbeit (krankheitsbedingte Fehlzeiten, Arbeitsunfähigkeit)

o Für den privaten und familiären Bereich (Probleme im Privatleben)

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TESTE DEIN WISSEN

Warum brennen manche Lehrer – unter den gleichen Bedingungen – nicht aus?


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TESTE DEIN WISSEN

Burnout-hemmende Faktoren:

1. Hohe Eignungswahrnehmung („Berufung“)

2. Selbstbewusstsein

3. Optimistische Grundstimmung

4. Verhaltenstyp B

5. Konstruktives-aktives Coping


Die wichtigsten Unterschiede zwischen Betroffenen und Nichtbetroffenen.


Allgemeine Persönlichkeitsmerkmale

1. Pessimistische Grundstimmung

2. externale Kontrollüberzeugung

Berufsbezogene Einstellungen

1. berufliche Zufriedenheit

2. Unterrichtsmotivation

3. Berufliche Eignungswahrnehmung

4. berufliches Selbstbewusstsein

Stressreaktionen

1. Versagensängste

2. psychosomatische Reaktionen

3. Belastungserleben

Bewältigungsstile

1. regressiv resignierender Bewältigungsstil

2. konstruktiv aktiver Bewältigungsstil

3. Personenorientierung gegenüber den Schülern


Strukturmerkmale (subjektiv)

- Beurteilung der situativen Rahmenbedingungen der Schule

-2 Schulklima

- Kommunikation im Kollegium

- allgemeines Lehrerengagement

- Unterstützung durch Schulleitung/ Kollegen und Eltern










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TESTE DEIN WISSEN

die drei Hauptkomponenten Burnout

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TESTE DEIN WISSEN


emotionale Erschöpfung: 

-gefühlsmäßige Überforderung

- erschöpfte emotionale Reserven

- ausgelaugt sein vom intensiven und strapazierenden Klienten Kontakt mit mangelndem Feedback.

- Gefühle des nichts mehr geben könnens und des beruflichen Überdrusses.

- Gefühle der Schwäche, Hilflosigkeit , Ermüdung, Hoffnungslosigkeit

​ 

Reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit

- immer weniger erfolgreiche Bewältigung der beruflichen Aufgaben.

- abnehmendes berufliches Kompetenzgefühl

- zunehmende berufliche Unzufriedenheit

- zunehmend negatives Selbstbild

- berufliche und private Niedergeschlagenheit.


Depersonalisierung

Nicht mitfühlende , harte und herzlose Gedanken gegenüber Klienten


- zynische und abwertende Äußerungen, abweisende und erniedrigende Reaktion gegenüber Klienten bis hin zur Agression

- Etikettierung der Klienten und Schuldzuweisungen


Begleit und Folgeerscheinungen

- Angst - Depression - Unzufriedenheit - Resignation - ineffektive Bewältigung - Isolation - psychosomatische Beschwerden - Probleme im Privatleben


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TESTE DEIN WISSEN

Messung von Burnout

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TESTE DEIN WISSEN

Das Maslach Burnout Inventar (MBI) misst drei Dimensionen des Burnouts (anhand einer Fragebogens

„Diese Aussage trifft auf mich zu“ z.B. Ich fühle mich von meiner Arbeit emotional ausgelaugt):

o Emotionale Erschöpfung

- Depersonalisierung

- reduzierte Leistungsfähigkeit



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Fazit Körnerstudie

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Fazit: 

- Rund ¼ in hohem Maß von Burnout betroffene Lehrkräfte (23,5% bzw. 25,1%) 

- bei strenger Definition (nur Burnout-Phase 8): 15,6% 

- auch andere Studien berichten Burnout-Raten zwischen 20-30% 

- in den USA noch höher: ca. 1/3 

- Binnen-Differenzierung: 

 Emotionale Erschöpfung: 24,6%  Depersonalisierung: 6,6% 

 Reduzierte Leistungsfähigkeit (Selbstwirksamkeitserleben): 34,8% 

- Vergleich der Bundesländer: Lehrerinnen in Brandenburg mehr ausgebrannt als Lehrerinnen in Bayern (bei Lehrern geringe Unterschiede) 

> Grund: Zeit starker Umbrüche in Ostdeutschland (1999, noch relativ kurz nach der Wende) 

- Vergleich der Geschlechter: Insgesamt wenig geschlechtsspezifische Unterschiede gefunden; allerdings zeigte sich: Lehrerinnen neigen eher zur emotionalen Erschöpfung, Lehrer eher zu Depersonalisierung 

> Mögliche Erklärung: Doppelbelastung der Frauen durch Beruf und Haushalt 

- Dienstalter: scheint keine Rolle zu spielen, kein Anstieg mit zunehmendem Dienstalter, in jedem Altersabschnitt präsent, 

- Fachschwerpunkt, Familienstand, Stellenart (Angestellter, Beamter), Arbeitszeiten (Teil- oder Vollzeit): keine Korrelationen mit Burnout - - Schulgröße und Standort der Schule: keine Rolle 

- Führungsstil der Schulleitung: keine Rolle (eventuell Messproblem: es wurden nur die Schulleiter befragt, nicht die Lehrer)

 - Schulklima: spielt eine relativ wichtige Rolle

-  Wahrgenommene Schulalltagsprobleme (Disziplin, Verwaltung, Organisation): mittlere Korrelation mit BO 

- Krankheitsbedingte Fehltage: kein Zusammenhang!  Vermutung: Lehrer „schleppen“ sich noch in die Schule, bis es einfach nicht mehr geht)

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TESTE DEIN WISSEN

Design der Körnerstudie 2002

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TESTE DEIN WISSEN

Design: 1999, 975 Lehrer/innen aus 38 Gymnasien aus 3 Bundesländern (Bayern, Thüringen, Brandenburg), repräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht u. Stellenart für das jeweilige Bundesland. Von 2.120 verschickten Fragebögen kamen 975 zurück (Rücklaufquote 46%), Bearbeitungsdauer 45- 60min, freiwillige Teilnahme - Vermutung: Unterrepräsentation der Burnout-Gefährdeten (Ausfüllen des Fragebogens ist ein weiterer Stressfaktor) – Unterschätzung der Burnout-Prävalenzen

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TESTE DEIN WISSEN

spezifische Belastungsfaktoren im Lehrerberuf

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TESTE DEIN WISSEN

Beziehung zwischen Lehrer und Schüler ist unsymmetrisch (Lehrer = Gebender, Schüler = Nehmender)

- Altersschere zwischen Lehrern und Schülern klafft immer weiter auseinander: Schüler und Lehrer

entfernen sich mit zunehmendem Dienstalter immer mehr, es wird immer schwerer, sich in Jugendliche

hineinzuversetzen

- Lehrer arbeiten in weiten Teilen als „Einzelkämpfer“: wenig Möglichkeit zur Kooperation und

gegenseitigen Unterstützung

- Diskrepanz zwischen Zuwendung zum einzelnen Schüler (Förderung des Einzelnen) und hoher

Schülerzahl pro Klasse

- Volle Lehrpläne, die wenig individuellen Spielraum lassen

- Der Lehrerberuf zeichnet sich durch einen Mangel an positivem Feedback aus (wenig Dankbarkeit seitens

der Schüler und Eltern)

- Wenig positive Rückmeldung seitens der Schulleitung und Kollegen: oft nur negatives Feedback, wenn

etwas nicht läuft

- Fehlen einer klaren Trennung von Arbeitszeit und Freizeit: Die Arbeitszeit zuhause bzw. am Feierabend

oder Wochenende (Korrekturen, Vorbereitung etc.) führt oft zu dem Eindruck, „eigentlich nie richtig

fertig zu sein“ und den beruflichen Aufgaben nicht wirklich genügend nachgekommen zu sein

- Gesellschaftliche Image des Lehrers sind nicht besonders gut: „akademischer Halbtagsjob mit viel Freizeit

und Ferien und dennoch jammern sie und fühlen sich überlastet...“ (fehlende gesellschaftliche

Anerkennung)

- Keine großen Karriere- und Aufstiegschancen: keine großen Gehaltssprünge möglich; keine

leistungsgerechte Bezahlung

- Zunehmender gesellschaftlicher Erwartungsdruck auf Lehrer: sollen einen immer größer werdenden

Anteil elterlicher Erziehungsfunktionen übernehmen

- Rollenkonflikte: Widersprüchliche Rollenerwartungen an den Lehrer

Für Schüler: Kumpel, Mutter/Vater, Vorbild, Bewerter/ Wissensvermittler, Geschlechterrolle, Förderer


für Eltern: Entlaster, Bündnisspartner, Fachmann

Für die Öffentlichkeit: Erzieher, Fachmann, Verwahrer, Reparateur

Kollegen: Interessent, Mitstreiter, Mithelfer

Vorgesetzten: Verwalter, Kontrolleur, Krisenmanager, Organisator, Aufsicht, Detektiv, Polizist, Schülerwerber, Imagepfleger, Berichter, Dokumentator, Hilfskraft, Postenübernehmer

Für die EInrichtungsträger (Kommune, Schulamt): Berichter, Dokumentator, Kontrolleur, Verwalter, Imagepfleger


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TESTE DEIN WISSEN

Ansatzpunkte für Präventions- u. Interventionsmaßnahmen auf der Ebene Person, Arbeitsbedingungen,

Schulsystem u. Gesellschaft

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TESTE DEIN WISSEN

1. Einflussnahme auf die Rahmenbedingungen des Berufs:

- Schlechte Bedingungen die überall von allen genannt werden: Klassengröße, Stundenzahl, schwierige

SuS

- Die belastenden Faktoren dürfen aber nicht isoliert gesehen werden, sondern in ihrem

Zusammenwirken. Da die große Klasse noch schlimmer wird, wenn problematisches SuS-Verhalten

hinzukommt.

- Defizitäre Arbeitsbedingungen müssen also im Ganzen angegangen werden.

- Veränderungen müssen in mehreren Bereichen zugleich ansetzen.

- Die 2 wichtigsten Zielsetzungen:

o Fülle an nicht bewältigbarer erzieherischer Aufgaben muss entgegengewirkt werden. Lehrer dürfen

mit den neuen Anforderungen nicht allein gelassen werden.

o Maßnahmen sind nötig, um die Deifikation mit dem Beruf u. die Motivation, mehr Sinnerleben zu

schaffen


2. Gestaltung der Arbeitsbedingungen vor Ort:

- Große Unterschiede zw. Schulen, wie der berufliche Alltag verläuft

- Entscheidender Unterschied: soziales Klima an der Schule. Wenn Beziehung im Kollegium durch

Offenheit, Interesse u. Unterstützung gekennzeichnet sind, dann auch bessere

Beanspruchungsverhältnisse in der Studie. Außerdem ein hohes Maß an Gemeinsamkeit bei der

Durchsetzung schulischer Normen u. ziele.

- Dies beugt dem Gefühl vor, als Einzelkämpfer auf verlorenem Posten zu stehen

- Positiver Effekt durch gutes Klima/Hilfe von außen auch bei Trainingsgruppen, Gesundheitssport etc.)

- Dreh- u. Angelpunkt aber ist die Schulleitung! Wenn Führungsstil als kooperativ-unterstützend

wahrgenommen wird, finden wir intakte zwischenmenschliche Beziehungen im Kollegium vor. Auch die

Wirkung belastender Faktoren wird abgepuffert.

- Die Qualifizierung der Schulleitung im Puncto Personalführung stellt eine wichtige Ressource der

Beanspruchungsoptimierung u. Gesundheitsförderung dar.

3. Verbesserte Rekrutierung u. Vorbereitung des Lehrernachwuchses:

- Es müssen angemessene Eingangsvoraussetzungen geschaffen werden

- 1⁄4 der Studenten bereits Muster B, stellen ihre Eignung für den Beruf am meisten in Frage. Geringe

Widerstandskraft, geringe sozial-kommunikative Kompetenz u. eine generelle Beeinträchtigung des

Selbstvertrauens sind mit dem Typ B verbunden.

- Diese Handicaps können auch während der Ausbildung nicht wettgemacht werden. Daher muss bereits

vor dem Studium ein Eignungstest erfolgen.

- Lehrer müssen begeisterungsfähig sein, das setzt eine hohe Berufsmotivation voraus. Die Hälfte der

Studenten hat aber zu wenig Motivation.

- Motivation kann nur teils durch Ausbildung gefördert werden

- Alle Maßnahmen einer persönlichkeits- u. gesundheitsförderlichen Gestaltung der beruflichen

Bedingungen dienen dazu, besser Lehrer anzuziehen

- In der Ausbildung sollte mehr berufliche Handlungskompetenz erlernt werden.

 Selbst-Management

4. Entwicklungsbemühungen der Lehrer selbst:

- Kompetenzentwicklung, selbst zu realisierende präventive Maßnahme

- Studienergebnisse zeigen engen Zusammenhang zw. den Beanspruchungsmustern u. den

Selbsteinschätzungen der beruflichen Kompetenzen. Z.B. Muster B Defizite in fachlicher u. erzieherischer

Kompetenz

- Kompetenzerweiterung heißt aus Rückmeldungen zu lernen, daher muss Möglichkeit für

Leistungsbeurteilung geschaffen werden.

- Lehrer sind dazu nur bereit, wenn gutes Klima und „Rückmeldekultur“ positiv ist.

- Lehrer müssen sich aktiv um den Erhalt ihrer Gesundheit kümmern. (Erholung u. Fitness) Im schulischen

Kontext: Supervision, Gesundheitszirkel, Entspannungstraining etc.


Downloaded by Elena Steiert (elena.steiert@googlemail.com)


lOMoARcPSD|9462063


11


- Aber auch rechtzeitige Inanspruchnahme von professioneller Hilfe, oft liegt bereits lange

Leidensgeschichte vor.

- Hierfür ist Fähigkeit zur Selbstreflexion u. Selbstanalyse nötig

- Regelmäßige arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen u. ein Beratungssystem sind nötig.

- Schwerpunkt muss aber die Veränderung der Bedingungen sein, damit Probleme nicht entstehen.

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TESTE DEIN WISSEN

Burnout verstärkende Faktoren Faktoren

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. regressiv-resignierendes Coping 2. Externale Kontrollüberzeugungen 3. Soziale Angst und Unsicherheit 4. Geringe Betonung der Beziehungsebene im Unterricht (Pesonenzentrierung)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche sind die Krankmachenden Arbeits und Organisationsbedingungen?

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TESTE DEIN WISSEN

Potsdamer Lehrerstudie: 

o Die belastendsten Bedingungen (musterspezifisch, aber selbst Muster G hat hohe Belastungen):

 Verhalten schwieriger Schüler

 Große Klassen

 Hohe Stundenzahl

noch anzumerken

- Schulleitung keine gute Führung

- Feedback von Schülern und Eltern gibt es nicht

- Rückmeldung Schulleitung , nur wenn etwas nicht läuft



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  • 16 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Burnout Kurs an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Schlussfolgerungen für nötige Veränderungen


1. Einflussnahme auf die Rahmenbedingungen des Berufs:

A:

- Schlechte Bedingungen die überall von allen genannt werden: Klassengröße, Stundenzahl, schwierige SuS - Die belastenden Faktoren dürfen aber nicht isoliert gesehen werden, sondern in ihrem Zusammenwirken. Da die große Klasse noch schlimmer wird, wenn problematisches SuS-Verhalten hinzukommt. - Defizitäre Arbeitsbedingungen müssen also im Ganzen angegangen werden. - Veränderungen müssen in mehreren Bereichen zugleich ansetzen. - Die 2 wichtigsten Zielsetzungen: 

- Fülle an nicht bewältigbarer erzieherischer Aufgaben muss entgegengewirkt werden. Lehrer dürfen mit den neuen Anforderungen nicht allein gelassen werden. 

- Maßnahmen sind nötig, um die Deifikation mit dem Beruf u. die Motivation, mehr Sinnerleben zu schaffen 


Q:

Burnout hemmende Faktoren

A:

1. Hohe Eignungswahrnehmung („Berufung“) 2. Selbstbewusstsein 3. Optimistische Grundstimmung 4. Verhaltenstyp B 5. Konstruktives-aktives Coping

Q:

Definition Burnout

A:

Christina Maslach 1982: „BO ist ein Syndrom aus emotionaler Erschöpfung, Depersonalisierung u.

erlebter persönlicher Leistungseinbuße, das bei Personen auftreten kann, die in irgendeiner Art mit

Menschen arbeiten. Es ist eine Reaktion auf die chronische emotionale Belastung, sich andauernd mit

Menschen zu beschäftigen, wenn diese in Not sind oder Probleme haben“.  BO entsteht bei Arbeit mit

Menschen

- Schaufeli & Enzmann 1998: „BO ist ein dauerhafter, negativer, arbeitsbezogener Seelenzustand normaler

Individuen. Er ist in erster Linie von Erschöpfung gekennzeichnet, begleitet von Unruhe u. Anspannung,

einem Gefühl verringerter Effektivität, gesunkener Motivation u. der Entwicklung dysfunktionaler

Einstellungen u. Verhaltensweisen bei der Arbeit. Diese psychische Verfassung entwickelt sich nach und

nach, kann dem betroffenen Menschen aber lange unbemerkt bleiben. Sie resultiert aus einer

Fehlanpassung von Intentionen und Berufsrealität. BO erhält sich wegen ungünstiger

Bewältigungsstrategien oft selbst aufrecht“.  BO als allgemeines berufliches Stresssyndrom


Übereinstimmung der verschiedenen BO-Definitionen:

- BO ist ein mehrdimensionales Phänomen (komplexes Syndrom)

- BO ist ein Stressphänomen – verbunden mit körperlich, geistigen und emotionalen

Erschöpfungssymptomen

- BO ist assoziiert mit verringertem beruflichem Engagement (Energieverlust)

- BO tritt vor allem bei psychosozialen und pädagogischen Berufen auf (mit intensiver Interaktion

zwischen Helfer und Hilfesuchendem)

- Nachlassende Qualität der persönlichen Beziehung zwischen Gebendem und Nehmendem

(Depersonalisierung)


BO führt zu Einschränkung oder Verlust der persönlichen Leistungsfähigkeit (Zweifel an beruflicher

Kompetenz)

- BO ist manchmal das Ergebnis eines schleichenden, langjährigen Prozesses, oft nach anfänglicher

Begeisterung und besonderem Einsatz für die berufliche Tätigkeit

- BO ist Folge von chronischem sozialem Stress, mit dem wenig effektiv umgegangen wird (defensive

Bewältigungsversuche)

- BO zieht Folgen nach sich:

o Für das Individuum (berufliche Unzufriedenheit, psychosomatische Beschwerden, Angst, Depression,

Isolation, ineffektive Bewältigung...)

o Für die Qualität der Arbeit (krankheitsbedingte Fehlzeiten, Arbeitsunfähigkeit)

o Für den privaten und familiären Bereich (Probleme im Privatleben)

Q:

Warum brennen manche Lehrer – unter den gleichen Bedingungen – nicht aus?


A:

Burnout-hemmende Faktoren:

1. Hohe Eignungswahrnehmung („Berufung“)

2. Selbstbewusstsein

3. Optimistische Grundstimmung

4. Verhaltenstyp B

5. Konstruktives-aktives Coping


Die wichtigsten Unterschiede zwischen Betroffenen und Nichtbetroffenen.


Allgemeine Persönlichkeitsmerkmale

1. Pessimistische Grundstimmung

2. externale Kontrollüberzeugung

Berufsbezogene Einstellungen

1. berufliche Zufriedenheit

2. Unterrichtsmotivation

3. Berufliche Eignungswahrnehmung

4. berufliches Selbstbewusstsein

Stressreaktionen

1. Versagensängste

2. psychosomatische Reaktionen

3. Belastungserleben

Bewältigungsstile

1. regressiv resignierender Bewältigungsstil

2. konstruktiv aktiver Bewältigungsstil

3. Personenorientierung gegenüber den Schülern


Strukturmerkmale (subjektiv)

- Beurteilung der situativen Rahmenbedingungen der Schule

-2 Schulklima

- Kommunikation im Kollegium

- allgemeines Lehrerengagement

- Unterstützung durch Schulleitung/ Kollegen und Eltern










Q:

die drei Hauptkomponenten Burnout

A:


emotionale Erschöpfung: 

-gefühlsmäßige Überforderung

- erschöpfte emotionale Reserven

- ausgelaugt sein vom intensiven und strapazierenden Klienten Kontakt mit mangelndem Feedback.

- Gefühle des nichts mehr geben könnens und des beruflichen Überdrusses.

- Gefühle der Schwäche, Hilflosigkeit , Ermüdung, Hoffnungslosigkeit

​ 

Reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit

- immer weniger erfolgreiche Bewältigung der beruflichen Aufgaben.

- abnehmendes berufliches Kompetenzgefühl

- zunehmende berufliche Unzufriedenheit

- zunehmend negatives Selbstbild

- berufliche und private Niedergeschlagenheit.


Depersonalisierung

Nicht mitfühlende , harte und herzlose Gedanken gegenüber Klienten


- zynische und abwertende Äußerungen, abweisende und erniedrigende Reaktion gegenüber Klienten bis hin zur Agression

- Etikettierung der Klienten und Schuldzuweisungen


Begleit und Folgeerscheinungen

- Angst - Depression - Unzufriedenheit - Resignation - ineffektive Bewältigung - Isolation - psychosomatische Beschwerden - Probleme im Privatleben


Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Messung von Burnout

A:

Das Maslach Burnout Inventar (MBI) misst drei Dimensionen des Burnouts (anhand einer Fragebogens

„Diese Aussage trifft auf mich zu“ z.B. Ich fühle mich von meiner Arbeit emotional ausgelaugt):

o Emotionale Erschöpfung

- Depersonalisierung

- reduzierte Leistungsfähigkeit



Q:

Fazit Körnerstudie

A:

Fazit: 

- Rund ¼ in hohem Maß von Burnout betroffene Lehrkräfte (23,5% bzw. 25,1%) 

- bei strenger Definition (nur Burnout-Phase 8): 15,6% 

- auch andere Studien berichten Burnout-Raten zwischen 20-30% 

- in den USA noch höher: ca. 1/3 

- Binnen-Differenzierung: 

 Emotionale Erschöpfung: 24,6%  Depersonalisierung: 6,6% 

 Reduzierte Leistungsfähigkeit (Selbstwirksamkeitserleben): 34,8% 

- Vergleich der Bundesländer: Lehrerinnen in Brandenburg mehr ausgebrannt als Lehrerinnen in Bayern (bei Lehrern geringe Unterschiede) 

> Grund: Zeit starker Umbrüche in Ostdeutschland (1999, noch relativ kurz nach der Wende) 

- Vergleich der Geschlechter: Insgesamt wenig geschlechtsspezifische Unterschiede gefunden; allerdings zeigte sich: Lehrerinnen neigen eher zur emotionalen Erschöpfung, Lehrer eher zu Depersonalisierung 

> Mögliche Erklärung: Doppelbelastung der Frauen durch Beruf und Haushalt 

- Dienstalter: scheint keine Rolle zu spielen, kein Anstieg mit zunehmendem Dienstalter, in jedem Altersabschnitt präsent, 

- Fachschwerpunkt, Familienstand, Stellenart (Angestellter, Beamter), Arbeitszeiten (Teil- oder Vollzeit): keine Korrelationen mit Burnout - - Schulgröße und Standort der Schule: keine Rolle 

- Führungsstil der Schulleitung: keine Rolle (eventuell Messproblem: es wurden nur die Schulleiter befragt, nicht die Lehrer)

 - Schulklima: spielt eine relativ wichtige Rolle

-  Wahrgenommene Schulalltagsprobleme (Disziplin, Verwaltung, Organisation): mittlere Korrelation mit BO 

- Krankheitsbedingte Fehltage: kein Zusammenhang!  Vermutung: Lehrer „schleppen“ sich noch in die Schule, bis es einfach nicht mehr geht)

Q:

Design der Körnerstudie 2002

A:

Design: 1999, 975 Lehrer/innen aus 38 Gymnasien aus 3 Bundesländern (Bayern, Thüringen, Brandenburg), repräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht u. Stellenart für das jeweilige Bundesland. Von 2.120 verschickten Fragebögen kamen 975 zurück (Rücklaufquote 46%), Bearbeitungsdauer 45- 60min, freiwillige Teilnahme - Vermutung: Unterrepräsentation der Burnout-Gefährdeten (Ausfüllen des Fragebogens ist ein weiterer Stressfaktor) – Unterschätzung der Burnout-Prävalenzen

Q:

spezifische Belastungsfaktoren im Lehrerberuf

A:

Beziehung zwischen Lehrer und Schüler ist unsymmetrisch (Lehrer = Gebender, Schüler = Nehmender)

- Altersschere zwischen Lehrern und Schülern klafft immer weiter auseinander: Schüler und Lehrer

entfernen sich mit zunehmendem Dienstalter immer mehr, es wird immer schwerer, sich in Jugendliche

hineinzuversetzen

- Lehrer arbeiten in weiten Teilen als „Einzelkämpfer“: wenig Möglichkeit zur Kooperation und

gegenseitigen Unterstützung

- Diskrepanz zwischen Zuwendung zum einzelnen Schüler (Förderung des Einzelnen) und hoher

Schülerzahl pro Klasse

- Volle Lehrpläne, die wenig individuellen Spielraum lassen

- Der Lehrerberuf zeichnet sich durch einen Mangel an positivem Feedback aus (wenig Dankbarkeit seitens

der Schüler und Eltern)

- Wenig positive Rückmeldung seitens der Schulleitung und Kollegen: oft nur negatives Feedback, wenn

etwas nicht läuft

- Fehlen einer klaren Trennung von Arbeitszeit und Freizeit: Die Arbeitszeit zuhause bzw. am Feierabend

oder Wochenende (Korrekturen, Vorbereitung etc.) führt oft zu dem Eindruck, „eigentlich nie richtig

fertig zu sein“ und den beruflichen Aufgaben nicht wirklich genügend nachgekommen zu sein

- Gesellschaftliche Image des Lehrers sind nicht besonders gut: „akademischer Halbtagsjob mit viel Freizeit

und Ferien und dennoch jammern sie und fühlen sich überlastet...“ (fehlende gesellschaftliche

Anerkennung)

- Keine großen Karriere- und Aufstiegschancen: keine großen Gehaltssprünge möglich; keine

leistungsgerechte Bezahlung

- Zunehmender gesellschaftlicher Erwartungsdruck auf Lehrer: sollen einen immer größer werdenden

Anteil elterlicher Erziehungsfunktionen übernehmen

- Rollenkonflikte: Widersprüchliche Rollenerwartungen an den Lehrer

Für Schüler: Kumpel, Mutter/Vater, Vorbild, Bewerter/ Wissensvermittler, Geschlechterrolle, Förderer


für Eltern: Entlaster, Bündnisspartner, Fachmann

Für die Öffentlichkeit: Erzieher, Fachmann, Verwahrer, Reparateur

Kollegen: Interessent, Mitstreiter, Mithelfer

Vorgesetzten: Verwalter, Kontrolleur, Krisenmanager, Organisator, Aufsicht, Detektiv, Polizist, Schülerwerber, Imagepfleger, Berichter, Dokumentator, Hilfskraft, Postenübernehmer

Für die EInrichtungsträger (Kommune, Schulamt): Berichter, Dokumentator, Kontrolleur, Verwalter, Imagepfleger


Q:

Ansatzpunkte für Präventions- u. Interventionsmaßnahmen auf der Ebene Person, Arbeitsbedingungen,

Schulsystem u. Gesellschaft

A:

1. Einflussnahme auf die Rahmenbedingungen des Berufs:

- Schlechte Bedingungen die überall von allen genannt werden: Klassengröße, Stundenzahl, schwierige

SuS

- Die belastenden Faktoren dürfen aber nicht isoliert gesehen werden, sondern in ihrem

Zusammenwirken. Da die große Klasse noch schlimmer wird, wenn problematisches SuS-Verhalten

hinzukommt.

- Defizitäre Arbeitsbedingungen müssen also im Ganzen angegangen werden.

- Veränderungen müssen in mehreren Bereichen zugleich ansetzen.

- Die 2 wichtigsten Zielsetzungen:

o Fülle an nicht bewältigbarer erzieherischer Aufgaben muss entgegengewirkt werden. Lehrer dürfen

mit den neuen Anforderungen nicht allein gelassen werden.

o Maßnahmen sind nötig, um die Deifikation mit dem Beruf u. die Motivation, mehr Sinnerleben zu

schaffen


2. Gestaltung der Arbeitsbedingungen vor Ort:

- Große Unterschiede zw. Schulen, wie der berufliche Alltag verläuft

- Entscheidender Unterschied: soziales Klima an der Schule. Wenn Beziehung im Kollegium durch

Offenheit, Interesse u. Unterstützung gekennzeichnet sind, dann auch bessere

Beanspruchungsverhältnisse in der Studie. Außerdem ein hohes Maß an Gemeinsamkeit bei der

Durchsetzung schulischer Normen u. ziele.

- Dies beugt dem Gefühl vor, als Einzelkämpfer auf verlorenem Posten zu stehen

- Positiver Effekt durch gutes Klima/Hilfe von außen auch bei Trainingsgruppen, Gesundheitssport etc.)

- Dreh- u. Angelpunkt aber ist die Schulleitung! Wenn Führungsstil als kooperativ-unterstützend

wahrgenommen wird, finden wir intakte zwischenmenschliche Beziehungen im Kollegium vor. Auch die

Wirkung belastender Faktoren wird abgepuffert.

- Die Qualifizierung der Schulleitung im Puncto Personalführung stellt eine wichtige Ressource der

Beanspruchungsoptimierung u. Gesundheitsförderung dar.

3. Verbesserte Rekrutierung u. Vorbereitung des Lehrernachwuchses:

- Es müssen angemessene Eingangsvoraussetzungen geschaffen werden

- 1⁄4 der Studenten bereits Muster B, stellen ihre Eignung für den Beruf am meisten in Frage. Geringe

Widerstandskraft, geringe sozial-kommunikative Kompetenz u. eine generelle Beeinträchtigung des

Selbstvertrauens sind mit dem Typ B verbunden.

- Diese Handicaps können auch während der Ausbildung nicht wettgemacht werden. Daher muss bereits

vor dem Studium ein Eignungstest erfolgen.

- Lehrer müssen begeisterungsfähig sein, das setzt eine hohe Berufsmotivation voraus. Die Hälfte der

Studenten hat aber zu wenig Motivation.

- Motivation kann nur teils durch Ausbildung gefördert werden

- Alle Maßnahmen einer persönlichkeits- u. gesundheitsförderlichen Gestaltung der beruflichen

Bedingungen dienen dazu, besser Lehrer anzuziehen

- In der Ausbildung sollte mehr berufliche Handlungskompetenz erlernt werden.

 Selbst-Management

4. Entwicklungsbemühungen der Lehrer selbst:

- Kompetenzentwicklung, selbst zu realisierende präventive Maßnahme

- Studienergebnisse zeigen engen Zusammenhang zw. den Beanspruchungsmustern u. den

Selbsteinschätzungen der beruflichen Kompetenzen. Z.B. Muster B Defizite in fachlicher u. erzieherischer

Kompetenz

- Kompetenzerweiterung heißt aus Rückmeldungen zu lernen, daher muss Möglichkeit für

Leistungsbeurteilung geschaffen werden.

- Lehrer sind dazu nur bereit, wenn gutes Klima und „Rückmeldekultur“ positiv ist.

- Lehrer müssen sich aktiv um den Erhalt ihrer Gesundheit kümmern. (Erholung u. Fitness) Im schulischen

Kontext: Supervision, Gesundheitszirkel, Entspannungstraining etc.


Downloaded by Elena Steiert (elena.steiert@googlemail.com)


lOMoARcPSD|9462063


11


- Aber auch rechtzeitige Inanspruchnahme von professioneller Hilfe, oft liegt bereits lange

Leidensgeschichte vor.

- Hierfür ist Fähigkeit zur Selbstreflexion u. Selbstanalyse nötig

- Regelmäßige arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen u. ein Beratungssystem sind nötig.

- Schwerpunkt muss aber die Veränderung der Bedingungen sein, damit Probleme nicht entstehen.

Q:

Burnout verstärkende Faktoren Faktoren

A:

1. regressiv-resignierendes Coping 2. Externale Kontrollüberzeugungen 3. Soziale Angst und Unsicherheit 4. Geringe Betonung der Beziehungsebene im Unterricht (Pesonenzentrierung)

Q:

Welche sind die Krankmachenden Arbeits und Organisationsbedingungen?

A:

Potsdamer Lehrerstudie: 

o Die belastendsten Bedingungen (musterspezifisch, aber selbst Muster G hat hohe Belastungen):

 Verhalten schwieriger Schüler

 Große Klassen

 Hohe Stundenzahl

noch anzumerken

- Schulleitung keine gute Führung

- Feedback von Schülern und Eltern gibt es nicht

- Rückmeldung Schulleitung , nur wenn etwas nicht läuft



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