Die perfekte Prüfungsvorbereitung – worauf du achten solltest!

Die perfekte Prüfungsvorbereitung – worauf du achten solltest!

Wir geben es ja zu: Es gibt sicherlich mehr als 1000 Aktivitäten, die mehr Spaß machen, als eine Prüfungsvorbereitung. Vielleicht auch 2000. Doch trotzdem solltest du dich deswegen nicht dazu verleiten lassen, deine Prep-Time einfach sausen zu lassen und dich stattdessen auf YOLO, Karma oder tibetanische Regentänze zu verlassen. Schließlich möchtest du das bestmögliche Klausurergebnis erzielen, nicht wahr? Die gute Nachricht ist, dass eine Prüfungsvorbereitung kein Drama sein muss – wenn du weißt, wie du diese am besten durchziehst. Hier die besten Tipps für die ideale Klausurvorbereitung auf einen Blick!

Vorbereitung Klasurenphase: Die Basis muss stimmen

Die Fähigkeit Lerninhalte aufzunehmen, hängt außerdem zu einem Teil auch von unserer Umwelt ab. Lass‘ uns daher gleich einmal mit den Basics beginnen. Schaffe dir eine Lernatmosphäre, bei der du dich gut konzentrieren kannst. Dein Zimmer (oder zumindest dein Schreibtisch) aufzuräumen ist nicht nur eine gute Einstimmung für deine Prüfungsvorbereitung, sondern sorgt auch für eine ablenkungsfreie Lernumgebung.

Ablenkung ist ja überhaupt so eine Sache: Stelle sicher, dass dein Handy auf stumm geschaltet ist und lasse alle deine WG-Mitglieder (falls vorhanden) wissen, dass du jetzt absolute Ruhe brauchst.  Falls du du dich jetzt verwundert fragst, ob es hier auf einmal um Vogelkunde geht, wollen wir dich beruhigen, denn es geht um deinen Lerntyp. Bist du eher eine Eule oder Lerche? Menschen, die eher früh aufstehen, haben ihre Konzentrationshochphasen entsprechend früher am Tag, während Nachteulen lieber etwas später aufstehen und später am Tag aufnahmefähiger sind. Da es keinen Sinn macht, gegen seine individuelle biologische Uhr anzukämpfen, sollten die Lernphase zeitlich so gelegt werden, dass du das Meiste aus Ihnen herausholen kannst. 

Vorbereitung Prüfungsphase: Kein Erfolg ohne Goalsetting

Prüfungsvorbereitung ohne Stress

Sicherlich bist du auf YouTube und Co. auch schon auf den ein – oder anderen Motivationsguru gestoßen, der immer wieder etwas von Zielen, Goalsetting und Visualisieren fabulierte. Auch, wenn Motivationstheorien nicht jedermanns Sache sind, ist die richtige Zielsetzung auch im Hinblick auf deine Klausur wichtig. Geht es bei dir darum, einfach nur zu bestehen oder möchtest du mit Bestnote abschließen?

Da das menschliche Gehirn laut Studien des Max-Planck-Instituts schwer zwischen Realität und Fantasie unterscheiden kann, kannst du dir diesen Umstand zu Nutze machen und dir intensiv bildlich vorstellen, wie du die gewünschte Note erhältst. Steigere dich ruhig rein und fühle richtig, wie froh du bist, die Klausur erfolgreich hinter dich gebracht zu haben. 

Dieser kleine, eigene Motivationsfilm braucht nur fünf Minuten täglich vor deinem inneren Auge abzulaufen. Die beste Zeit hierfür ist morgens beim Aufwachen, da dein Gehirn dann für Suggestionen offener ist. Dieser Visualisierungstechnik bedienen sich übrigens auch viele Leistungssportler, unter anderem auch Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton. Sehr hilfreich ist hierbei der  StudySmarter Lernplan. Setze dir beispielsweise wöchentliche Ziele und nutze die praktischen Reminder, um wirklich am Ball zu bleiben und deinen Fortschritt zu tracken. 

Klausurvorbereitung: Struktur gibt die nötige Sicherheit

Du hast deinen Mind perfekt eingestellt? Super, dann solltest du dich jetzt an die Zeitplanung wagen. Dies ist weniger komplex, als es vielleicht klingt: Notiere einfach, in welchem Zeitraum du täglich lernen möchtest, und achte dabei auch auf regelmäßige Pausen. Vermerke auch, welchen weiteren Verpflichtungen du an dem jeweiligen Tag nachkommen musst (zum Beispiel Nebenjob) und plane zudem zeitliche Puffer ein, um nicht unter Druck zu geraten. Das Schöne ist – auch hierbei kannst du auf Hilfe aus der digitalen Welt zählen. Zeitmanagement-Apps wie Chaos Control oder Evernote helfen dir dabei, deinen Zeitplan einzuhalten und sind so viel cooler und praktischer als altbackene Zettelwirtschaft!

Lernpläne: Das A und O bei der Prüfungsvorbereitung

Study Smarter App Lernplan

Ebenfalls strukturgebend sind Lernpläne. Keiner erwartet von dir, dass du alles lernst, was in dem jeweiligen Semester vorkam. Erkundige dich daher frühzeitig bei deinem Dozenten nach den Prüfungsinhalten und sammle und sichte alle Folien, Notizen und Skripte, die du vorliegen hast. Entscheide beim Querlesen, welche von diesen wichtig für die Prüfung sind – und welche eher nicht. Lege dann in einer logischen Reihenfolge fest, was du zuerst lernen möchtest und wie viel Zeit (großzügig planen!) du dafür wohl brauchen wirst. Halte dies in deinem Lernplan fest. Generell solltest du innerhalb deines Lernplanes auch einen Klausurenplan unterbringen,  der dich daran erinnert, welche Klausur du wann schreibst und entsprechend Zeit für die Prüfungsvorbereitung einplanen.

Prüfungsvorbereitung: Zusammenfassungen sorgen für Durchblick

Sooo viel Lernstoff und sooo wenig Zeit? Zusammenfassungen sorgen dafür, dass du dir die wichtigsten Punkte eines Konzepts oder Skripts besonders gut merken kannst. Hilfreich sind hierbei beispielsweise Apps wie StudySmarter: Lade dein Skript einfach als PDF hoch, highlighte die wichtigsten Stellen und schon hat die App eine Zusammenfassung aus den wichtigsten Punkten für dich zusammengestellt. Supereasy – und es macht sogar Spaß! Wiederhole die wichtigsten Punkte deiner Zusammenfassung so oft, bis sie richtig „sitzen“.

Visuell hält besser – mit Mindmaps und Co. zur Bestnote

Prüfungsvorbereitung 1

Wenn du noch einen Schritt weitergehen möchtest, kannst du mit der StudySmarter App auch Karteikarten oder Mindmaps erstellen, die dir helfen, den Lernstoff sogar noch besser zu veranschaulichen und einfacher im Gedächtnis zu behalten. Probier‘ es ruhig einmal aus – du wirst sehen, dass du viel effektiver lernst und Einiges an Zeit spart.  Besonders praktisch ist auch, dass die App dir erlaubt, Karteikarten und Zusammenfassungen deine Kommilitonen einzusehen. Und seien wir mal ganz ehrlich: „Time is money“ – oder? Wichtig ist, dass du das Gelernte mit eigenen Worten wiedergeben kannst, denn nur dann hast du es wirklich verstanden.

Die Kunst des Super Learnings – effektive Lerntechniken im Check

Natürlich gibt es beim Thema Prüfungsvorbereitung auch so einige Geheimtipps. Doch diese haben nichts mit bunten Pillen oder Meditationstechniken aus dem Himalaya zu tun, sondern mit ganz besonderen Lernmethoden. Hier einige der wichtigsten im Überblick.

Die Pomodoro-Methode: Nein, hierbei handelt es sich nicht um einen klischeehaften Mafia-Film, den deine Eltern noch kennen, sondern eine sehr effektive Lerntechnik. Sie funktioniert wie folgt: Du stellst dir einen Timer auf 25 Minuten, und arbeitest super-konzentriert durch. Danach machst du fünf Minuten Pause, und startest von neuem. Nach vier dieser Durchgänge machst du eine längere, 25-Minuten-Pause, und kannst dann weitermachen. Wetten, dass du auf diese Weise viel effizienter lernen kannst? Du wirst überrascht sein, wie viel du schaffst.

Die SQR3-Methode: Die Abkürzung SQR3 steht für  “Survey, Question, Read, Recite and Review” und hilft dir dabei, den Lernstoff besonders leicht zu verstehen und dir die Kernaspekte der Inhalte besser einzuprägen. Bei dieser Technik fokussierst du dich Erstes auf die Überschriften und das Inhaltsverzeichnis. Dann machst du dir Gedanken darüber, was die Grundaussage des Textes ist und fasst die einzelnen Abschnitte zusammen. Und schon hast du das Wichtigste aus dem Text erfasst! 

Storyboarding: Hier ist deine Kreativität gefragt. Spinne einfach eine Geschichte um deinen Lernstoff herum. Eine, die unterhaltsam ist und vielleicht sogar einen persönlichen Bezug hat. Stelle dir beispielsweise vor, wie ein Freund oder eine Freundin dir den Lernstoff erzählen, während sie dich gerade aus Florida anrufen etc. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Vorbereitung Klasurenphase: Weitere Tipps

Essen und Trinken: Damit du deine Klausurziele erreichen kannst, muss dein Organismus einwandfrei funktionieren. Achte daher darauf, genug zu trinken (Wasser, Tee, Saftschorlen) und dich gesund zu ernähren (Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, ungesalzene Nüsse, leichte Proteinquellen). Wer möchte schon seine Klausur in den Sand setzen, nur weil sein Blutzuckerspiegel Ping-Pong gespielt hat?

Bewegung: Natürlich wirst du gerade in der Klausurenphase viel sitzen. Versuche daher, wenn möglich in deinen längeren Pausen kurz spazieren zu gehen oder vielleicht sogar etwas Sport zu treiben. Auf diese Weise baust du Stress ab und fühlst dich gleich besser, was einen positiven Effekt auf deine Aufnahmefähigkeit hat.

Prüfungsvorbereitung

You are not alone: Lerngruppen können dir wirklich etwas bringen. Gerade, wenn ihr euch das Gelernte gegenseitig aufsagt oder erklärt, hat dies für alle Parteien einen Mehrwert. Des Weiteren könnt ihr euch bei Durchhängern gegenseitig motivieren und so die gesamten Gruppe pushen. Wichtig ist, dass die Gruppe nicht zu groß: Am besten sollten es nicht mehr als vier Personen sein. Party People oder Panikmacher wären hier beispielsweise nicht die beste Besetzung. 

Klausurvorbereitung: Du musst das Rad nicht neu erfinden!

Recap-Vorlesungen nutzen: Gerade am Ende des Semesters gibt es häufig zusammenfassende Veranstaltungen oder Q&A Sessions, bei denen die Professoren die zu lernenden Inhalte eingrenzen und dir dadurch viel (unnötige) Arbeit erspart werden kann. 

Altklausuren sammeln: Eine sinnvolle Idee, um entweder aus den Fehlern der Kommilitonen zu lernen oder zu sehen, “wie man’s richtig macht” und was in thematisch ähnlichen Klausuren genau dran gekommen ist. 

Prüfungsvorbereitung für die Uni – mit dem richtigen „Know-how“ kein Problem!

FAZIT: Die Prüfungsvorbereitung gehört nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen von Studenten. Trotzdem ist sie nötig, um das bestmögliche Klausurnote zu erreichen. Mit einigen einfachen Techniken zur Klausurvorbereitung kannst du die Lerninhalte nicht nur leichter aufnehmen, sondern auch viel Zeit sparen. Mit Apps wie StudySmarter kannst du deinen Lernprozess mittels virtueller Zusammenfassungen, Mindmaps, Karteikarten und vielen weiteren Features nicht nur optimieren, sondern auch verkürzen. So geht Lernen 2.0!