Warum Mind-Maps deinen Lernerfolg optimieren

Warum Mind-Maps deinen Lernerfolg optimieren

Die Bezeichnung ist modern, das Konzept alteingesessen: Mind-Maps sollen bereits im dritten Jahrhundert Dichter und Denker dabei unterstĂŒtzt haben, Ideen in produktive Bahnen zu lenken. Dabei griffen die klugen Köpfe ebenso wie heute auf die zentrale Anordnung eines Wortes zurĂŒck. Von diesem ausgehend sammelten sie weitere Unterbegriffe, die in Verbindung zum Kerngedanken standen. Eine optische Gliederung in Form des bekannten Mind-Map Kreises eignete sich hierfĂŒr ideal.

Da diese Form naturgemĂ€ĂŸ flexibel ist, bietet sie bis dato zahlreiche Möglichkeiten, das Lernen zu individualisieren: Von unterschiedlichen Farben, die Begriffe je nach Wichtigkeit hervorheben, bis hin zu thematisch eingeteilten Linien oder Symbolen lenkt sie Denkprozesse gleichzeitig frei und mit Struktur. ZusammenhĂ€nge lassen sich hierdurch mit Leichtigkeit visuell erfassen, wovon deine GedĂ€chtnisleistung nachhaltig profitieren darf.

So wirklich neu werden diese Informationen fĂŒr dich vermutlich nicht sein, oder? Same here, unter uns gesagt. Da wir jedoch wissen, dass der Wald vor lauter BĂ€umen manchmal schwer zu erkennen ist, möchten wir dich in diesem Blogartikel an die VorzĂŒge des Mindmappings erinnern.

Nachfolgend verraten wir dir daher, warum in Sachen clevere Klausurvorbereitung weniger mehr ist und wie sich dein Lernerfolg dank weniger Worte optimieren lÀsst.

 mind-maps Idee

Weshalb ist lernen mit Mind-Maps so effektiv?

Es ist kein Zufall, dass sich Mindmapping seit Jahrhunderten als eine der besten Lernmethoden bewĂ€hrt. Schließlich bietet diese Arbeitsweise einige Vorteile, die Freunde von Effizienz in höchsten Tönen loben.

ZunĂ€chst sei die Zeitersparnis genannt, die nicht nur wĂ€hrend einer stressigen PrĂŒfungsvorbereitung Gold wert ist. So dauert es lĂ€nger, Gedanken in ganzen SĂ€tzen anstatt in Stichpunkten aufzuschreiben. Dieser Mehraufwand könnte wiederum dazu verleiten, anderweitig AbkĂŒrzungen zu suchen und dabei wichtige Informationen zu ĂŒbersehen. Arbeitest du hingegen mit Mind-Maps, liegt es in der Natur der Sache, ausschließlich Relevantes kurz und bĂŒndig festzuhalten.

Hast du dir einen Überblick beim Lernen verschafft, spielt das clevere Skript seine nĂ€chste StĂ€rke aus: Gehirnfreundlichkeit.

Wie du bestimmt weißt, arbeitet unser Denkapparat am liebsten assoziativ. Das bedeutet, dass wir uns beim Wort Cuba etwa nicht nur in tropische Gefilde trĂ€umen, sondern ebenso das Aroma des gleichnamigen GetrĂ€nks auf der Zunge schmecken.

Formulierst du deine Ideen in ungekĂŒrzter Form aus, ist dein Gehirn jedoch dazu gezwungen, sĂ€mtliche Informationen im Text zu filtern. Hierdurch kann es lediglich das Geschriebene im Satz davor und danach verarbeiten. Im Gegensatz dazu werden SchlĂŒsselwörter beim Mindmapping umgehend miteinander verknĂŒpft.

In einem lesenswerten Artikel von Zeit zu leben wird außerdem auf eine Studie von Gehirnforscher Professor Roger Sperry verwiesen, der wissenswerte Vorteile in puncto smarter lernen mit Mind-Map nachweisen konnte. So soll das Zusammenspiel beider GehirnhĂ€lften den Ausschlag fĂŒr die beachtlichen Lernfortschritte geben, die von Lieschen MĂŒller bis Albert Einstein fĂŒr jeden von uns erzielbar seien.

Fordere dich und andere mit Mind-Maps heraus

Doch glaub’ weder Wissenschaft, noch uns – fĂŒhre am besten deine eigene Case Study in Form einer Mind-Map Challenge durch. HierfĂŒr empfehlen wir unsere StudySmarter App, die fĂŒr dich als Student kostenlos ist. Die Regeln sind folgendermaßen:

Jeder Teilnehmer erstellt ĂŒber unsere Software eine Mind-Map zu einem bestimmten Begriff. Wer hierzu die meisten oder kreativsten GedankengĂ€nge spinnen kann, gewinnt. Um ein faires Spiel zu gewĂ€hrleisten, sendet ihr euch die Maps nach einer vorab abgesprochenen Zeit zu. Da die Übertragung bequem online funktioniert, könnt ihr ebenfalls Bekanntschaften aus eurem Auslandssemester herausfordern.

Ob alleine oder im Team: Trinkfreudige Zungen behaupten außerdem, unsere Challenge wĂ€re eine willkommene Idee wĂ€hrend einer spielfreudigen Party. Diese Angabe erfolgt jedoch ohne GewĂ€hr, verbindlich dazu Ă€ußern möchten wir uns erst nach einem entsprechenden Meeting.

 

mind-maps Tafel

Die ultimative Ideensammlung erstellen – Schritt fĂŒr Schritt zum smarten Student

Hast du ein leeres Blatt Papier und ein SchreibgerĂ€t deiner Wahl zur Hand? Perfekt, dann lass’ uns die ultimative Mind-Map zur Ideenfindung kreieren!

Schreibe zunÀchst einen Oberbegriff in die Mitte deiner leeren FlÀche. Dieses ist Dreh und Angelpunkt deiner weiteren GedankengÀnge. Rahme oder kreise das Kernwort gerne ein, um es optisch hervorzuheben.

Nun lĂ€sst du deine KreativitĂ€t fĂŒr dich arbeiten und hĂ€ltst sĂ€mtliche Begriffe fest, die dir spontan zum Thema einfallen. Achtung: Bewerte an dieser Stelle nicht, notiere einfach. Wird’s verrĂŒckt, bist du im Flow. Und, zufrieden mit deiner Ausbeute?

Ist der erste Denkdurchgang geschafft, solltest du ins Detail gehen. Hierzu ĂŒberlegst du dir fĂŒr jede Idee weitere Begriffe, die thematisch relevant sein könnten. Notiere diese in Stichpunkten unter die bereits gefundenen Wörter. Das Verwenden von Symbolen, Verbindungslinien und Farben hilft dir dabei, visuelle Akzente zugunsten der Gehirnfreundlichkeit zu setzen.

SelbstverstĂ€ndlich eignet sich das Gestalten einer Mind-Map nicht nur fĂŒr die Ideenfindung fĂŒr Hausarbeiten, sondern ebenso fĂŒr die PrĂŒfungsvorbereitung. Das Prinzip, ausschließlich wichtige Informationen wie beschrieben zu verwerten, bleibt bestehen.

Arbeitest du bei deiner Klausurvorbereitung oder beim Schreiben von Hausarbeiten mit Mind-Maps? Welche Vorteile haben dich ĂŒberzeugt? Wir freuen uns darauf, von deinen Erfahrungen zu lesen!