Die 7 besten Lerntipps für Studenten

Die 7 besten Lerntipps für Studenten

Du warst das ganze Semester über verhältnismäßig faul und musst Dich daher gegen Ende des Semesters noch einmal kräftig auf den Hosenboden setzen und für die anstehenden Prüfungen lernen? So geht es vielen Studenten in Deutschland und weltweit – vor allem immer dann, wenn die Klausuren immer näher kommen und es langsam ernst wird.

Damit Du selbst in der heißen Prüfungsphase einen kühlen Kopf bewahren kannst und den potentiellen Lernstress ganz hervorragend meisterst, haben wir für Dich unsere 7 besten Lerntipps für Studenten einmal zusammengefasst.

1. Sorge für eine produktive Atmosphäre

Du musst Deinen Arbeitsplatz zu Hause jetzt nicht unbedingt gemäß den Lehren von Feng Shui einrichten, jedoch sorgen passende Räumlichkeiten sowie eine helle und freundliche Atmosphäre für deutlich weniger Lernfrust. Denn die richtige Gestaltung Deines Arbeits- und Lernplatzes sorgen dafür, dass Du Dich gern hier aufhältst und das Lernen zu einer angenehmen Sache werden kann.Lerntipps - Produktive Atmosphäre

Doch warum ist das so? Mit einem aufgeräumten und optisch ansprechenden Arbeitsplatz, an dem wir lernen und arbeiten, verbinden wir positive Emotionen. Schon nach kurzer Zeit wirst Du auch das Lernen selbst mit positiven Emotionen in Verbindung setzen und Du wirst Dich gern zum Lernen an deinem optisch ansprechenden Lernplatz aufhalten. Sorge also für grüne Pflanzen, eine helle Beleuchtung und Ordnung..

2. Verbanne alle potentiellen Zeitfresser aus Deinem unmittelbaren Lernumfeld

Vermeide unnötige Ablenkungen innerhalb Deiner Lernzeit. Sorge also am besten dafür, dass Du kurzzeitig Deinen direkten Zugang zu sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook, Instagram und Co. blockst. Eigens für diesen Zweck gibt es zahlreiche, nützliche Tools wie z.B. Social-Media-Blocker, Browser-Add-ons und weitere Möglichkeiten, dies umzusetzen.Lerntipps - Zeitfresser

Achte zudem darauf, dass Stille in dem Raum herrscht, in dem Du lernst. Schalte Dein Smartphone also am besten stumm oder in den Flugzeugmodus. Darüber hinaus raten wir Dir, Dein Smartphone beim Lernen sogar in ein anderes Zimmer oder in den Spind zu legen, um zudem auch optische Ablenkungen ausschließen zu können. Mal ernsthaft – lass Dein Handy im Spind und Du wirst sehen, wie Deine Produktivität direkt steigt. Ein paar Stunden ohne Instagram & Co. schaden ebenfalls nicht (auch ohne lernen).

3. Planung ist die halbe Miete: erstelle Dir einen Lernplan!

Wir möchten Dir neben unmittelbar umsetzbaren Lerntipps aber auch ein paar langfristige Lerntipps mit an die Hand geben. In unsere Top-7 der besten Lerntipps für Studenten haben es daher auch Langzeit- und Tagesplanungen sowie Prioritätensetzung geschafft. Plane ab sofort am besten jeden Tag eine gewisse Zeit zum Lernen ein und ziehe dies über Tage, Wochen und sogar Monate hinweg durch.

Lerntipps - Lernplan

Denn zahlreiche Studien haben herausgefunden, dass eine Gewohnheit (also z.B. jeden Tag eine halbe Stunde lernen) sich im Schnitt nach 60 Tagen eingeschliffen hat und Dich ab dann keinerlei Überwindungen mehr kosten wird. Zudem gehst Du effektiver mit Deiner Zeit um und hast potentiell sogar mehr Freizeit, wenn Du frühzeitig und in kleinen Dosen mit dem Lernen anfängst.

4. Social Learning and Sharing – warum nicht auch beim Lernen?

Indem Du mit Deinen Kommilitonen zusammen lernst, verbindest Du die Pflicht mit der Kür. In einer Gruppe von Gleichgesinnten lernt es sich gleich viel besser und jedes Gruppenmitglied kann von den anderen profitieren. Du  profitierst auch von den verschiedenen Aufzeichnungen und den unterschiedlichen Denkansätzen Deiner Lerngruppe. Eine Lerngruppe wird bei manchen Apps sogar ganz automatisch erstellt, nur durch das simple Hochladen von Skripten. Dadurch wird das Teilen ganz einfach gemacht!Lerntipps - Social Learning

Die besten Lerntipps sind also nicht nur auf das Lernen selbst gerichtet, sondern auch das Drumherum kann Spaß machen. Lerne so neue Leute kennen und tausche Dich mit den Erfahrungen und Eindrücken Deiner Kommilitonen aus, die ja im Grunde genommen im gleichen Boot wie Du sitzen. Wie man eine Lerngruppe richtig organisiert, erfährst du auf Uniturm.

5. Karteikarten helfen dir beim Merken

Indem Du Dir Karteikarten erstellst, auf denen Du einzelne Begrifflichkeiten, Grafiken oder Vokabeln notierst, kannst Du ab sofort ganz bequem auch unterwegs im Bus und in der Bahn lernen. Denn die kleinen Kärtchen passen problemlos in jede Jackentasche und können hervorgezaubert werden, wann immer Dir gerade danach ist oder Du auch sonst gerade nichts Besseres zu tun hast. Wenn du keine Lust auf handschriftliche Karteikarten hast, kannst du dir mit innovativen Karteikarten Apps wie der StudySmarter App deine Karteikarten digital erstellen. Dadurch hast du deine Karteikarten immer dabei und kannst dich auf deine Prüfungen vorbereiten – egal wo du bist.Lerntipps - Karteikarten

Der Vorteil von selbst angefertigten Karteikarten: Schon allein beim Erstellen der Karteikarten kannst Du Dir bereits einige Dinge passiv merken. Indem Du Dir die Karteikarten immer wieder ansiehst und zum Nachdenken animiert wirst, lernst Du Verbindungen zwischen den einzelnen Begrifflichkeiten und Teilgebieten herzustellen und hast bald einen guten Überblick über „das große Ganze“ in Hinblick auf Deine Prüfungsvorbereitung.

6. Schaffe dir eine klare Übersicht mithilfe von Mind Maps

Mind Maps sind berüchtigt dafür, Dir einen guten Überblick über ein großes Themengebiet zu verschaffen. Warum solltest Du diese daher nicht auch in Deine individuelle Prüfungsvorbereitung mit einbauen? Schreibe hierfür einen zentralen Begriff Deines Prüfungsfachs genau in die Mitte eines Blattes und zeichne von dort aus Verästelungen in alle Richtungen, um verwandte Konzepte und Unterbegriffe zu verbinden. Dein Gehirn prägt sich diese Verbindungen besser ein als bei klassische Lernmethoden.Lerntipps - MindMaps

Schon bei der Erstellung der Mind Maps lernst Du aktiv, da Du Dich für die Erstellung der Mind Maps konzentrieren musst, um die ganzen Begrifflichkeiten herzuleiten. Gibst Du Dir zudem auch optisch Mühe und nutzt gleichzeitig knallige Farben und Unterstreichungen, wird es Dir noch leichter fallen, Dir alle wichtigen Punkte zu merken und Dir einen guten Überblick über das gesamte Prüfungsfach zu verschaffen. Auf StudySmarter bekommst du sogar ganz automatisch eine Mind-Map. Einfacher geht es nicht.

7. Üben, üben, üben! Sieh Dir daher auch Deine Altklausuren an!

Unser letzter Tipp im Bunde ist folgender: Übe mit Altklausuren und schaue dir die Mitschriften und Erfahrungsberichte deiner Vorgänger an. Wichtig: Viele Professoren machen sich grundsätzlich nicht die Mühe, immer wieder abweichende Klausuren zu entwerfen und nehmen oftmals mehrere Semester hintereinander die gleichen Klausuren für ihre Studenten. Beim Bearbeiten von Altklausuren solltest du unbedingt deine Zeit stoppen, um zu sehen, wie fit du bereits bist.Lerntipps - MindMaps

Manche Professoren laden derartige „Übungsklausuren“ auch gut und gern in Verbindung mit ihren Skripten ins Intranet Deiner Universität hoch. Du musst nur danach suchen! Mithilfe der Übungsklausuren oder den korrigierten Klausuren älterer Semester kannst Du ideal lernen, da Du so sehr schnell feststellen wirst, wie der Stil aussieht, den  Dein Professor in den entsprechenden Antworten sehen will. Plattformen wie Uniturm bieten dir eine große Bandbreite an Mitschriften und Dokumenten für dein Studium.

Mit diesen Lerntipps bestehst Du garantiert jede Prüfung!

Stehen bei dir schon bald Klausuren an,  solltest Du unsere 7 besten Lerntipps für Studenten anwenden. Um aber nachhaltige Erfolge in Deinem Studium einzufahren, solltest Du Routine in Dein Studentenleben integrieren, so zum Beispiel  kontinuierliche und regelmäßige Lernzeiten, vorausschauende Planung und reduzierte Prokrastination. Klar, einfacher gesagt als getan, aber mit den richtigen Tipps und digitalen Helfern schaffst Du das! Die Möglichkeiten sind vielseitig und erfordern außer ein wenig Kreativität und Fleiß ansonsten nur ein gewisses Maß an Konstanz.